Die Pinnwand
Die Pinnwand soll als Sammelpunkt verschiedener Meinungen dienen. Wir werden hier alle Statements die uns von außen erreichen ungefiltert aber anonymisiert veröffentlichen. Unter den gesammelten Meinungen finden sich Aussagen von Studierenden aber auch Mitarbeitern und Dozenten der Universiät.
Solltet ihr auch ein Statement zum Bildungsstreik bzw. zu den aktuellen Aktionen haben so schickt uns dies per Mail an presse@oldenburg-brennt.de oder Kommentiert diesen Post einfach.
ENDLICH PASSIERT ETWAS!!
Vielen Dank an alle, die sich ENDLICH gegen die untragbaren Bedingungen auflehnen und versuchen, etwas zu verändern!!!
Wir, die StudentInnen der ‘alten’ Studiengänge, haben uns schon lange gefragt, wann es wohl dazu kommen würde!
Es ist leider so, dass die Verantwortlichen für die Gestaltung und Einführung des zweistufigen Hochschulsystems es beiläufig auch geschafft haben, dass ein Keil zwischen die sog. ‘alten’ und die ‘neuen’ Studierenden getrieben wurde. Das ist sehr schade, denn es ist wirklich nicht so, dass
dieser Kontakt sinnlos wäre! Wir haben vor einigen Jahren schon mit den Demonstrationen gegen die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge (sowie deren damals schon klar absehbaren gravierenden Systemfehler) und gegen die Einführung von Studiengebühren versucht, diesen bildungspolitischen Wahnsinn gleich im Keim zu ersticken! Leider ohne Erfolg!
Trotzdem ist es gerade jetzt umso wichtiger, dass wir ALLE für ein dringend notwendiges Umdenken sorgen!
Ich finde es erschreckend, wenn man von manchen Kommilitonen hört, dass Studiengebühren richtig und notwendig sind!?
Ich hoffe für diese Leute, dass ihre Eltern sehr, sehr reich sind und nicht zufällig dem Mittelstand angehören!
Es wirkt dann nämlich fast so, als würde ‘das Vieh dem eigenen Schlächter zustimmen’! Bildung sollte nicht nur für JEDEN in diesem Land
(und auch sonstwo) kostenlos zur Verfügung stehen, sondern SIE MUSS!
Bildung ist das höchste Gut einer Nation! Stattdessen läuft es jetzt wieder darauf hinaus, dass nur noch die Kinder von Reichen, egal ob schlau oder blöd, die Universitäten bevölkern werden und damit ein Abschluss wie Bachelor oder Master nicht mehr ansatzweise den guten Ruf im In- und Ausland haben wird, welchen die alten Magister-, Diplom- und Staatsexamensabschlüsse ihn noch genießen durften.
ES IST EINE KLARE FRAGE DES GELDES, AUS DER SICH ERGIBT, WER IN DIESEM LAND EINEN ABSCHLUSS AN HÖHEREN BILDUNGSINSTITUTIONEN MACHEN DARF UND WER NICHT!
Dafür sprechen auch die hohen Abbrecherzahlen nicht nur an Universitäten, sondern ebenso an den FHs. Die Finanzelite schafft es damit, gerade den Mittelstand aus der höheren Bildung vollends zu vertreiben. Wenn deine Eltern nämlich zu viel verdienen, um staatlich gefördert zu werden, und
zu wenig, um dir das Studieren zu ermöglichen, wirst du ums Arbeiten und wahrscheinlich auch um einen Studienkredit nicht herumkommen! Doch dann wirst du voraussichtlich länger studieren, was wiederum bedeutet, dass sich nach einiger Zeit deine Studiengebühren weiter erhöhen!!
Na BRAVO!!
Achja, an alle, die meinen, es würde sie überhaupt nichts angehen: Wenn ihr eventuell mal selbst Kinder haben wollt und nicht gerade dabei seid, ein riesiges Vermögen zu erarbeiten, dann könnt ihr euch jetzt schon auf die ‘Danksagungen’ eurer Kinder freuen!! Wir werden sie daran erinnern!
Was die Leute mit sehr geringem Einkommen anbelangt, deren Kinder müssen nun schulisch überdurchschnittlich viel leisten, um an Stipendien und dergleichen heranzukommen. Das ist sicherlich erstens unter diesen Umständen besonders schwer und auch im Vergleich zu den Kindern der extrem reichen Leute, für welche durschnittliche Ergebnisse in Verbindung mit Geld vollkommen ausreichen werden, einfach nur UNFAIR!
Man muss kein ‘oller Hippie’ sein, um zu kapieren, dass es so nicht weitergehen darf! Vielmehr bedarf es nur etwas Weitsicht!
Die Proteste dürfen nicht aufhören, bevor unsere Forderungen umgesetzt worden sind, ansonsten versickert die gesamte Energie ohne sichtbaren Erfolg im Nichts.
Wenn sich jetzt übrigens die HRK oder Paul solidarisch erklärt und versucht, StudentInnen mit minimalen Häppchen in Form von Statements pro Studierendenprotest abzuspeisen, darf sich keiner hiervon täuschen lassen! Die Hochschulrektorenkonferenz ist nicht in der Position des Zuschauers, sondern ihre Mitglieder sind für die derzeitigen Verhältnisse UND für jegliche negativen Auswirkungen auf die deutsche Bildungslandschaft federführend mitverantwortlich! Ich frage mich, WANN diese Damen und Herren sich ihrer Verantwortung stellen werden und endlich damit aufhören, sich selbst und den Leidtragenden, nämlich den Studierenden, Sand in die Augen zu streuen?
Es ist Zeit, das Ruder herumzureißen!! Die jetzigen Bedingungen sind NICHT irreversibel! Weiter so!!
KEINE STUDIENGEBÜHREN — KEINE PRIVATISIERTE BILDUNG — MEHR ZEIT ZUM LERNEN
Hallo,
Ich habe gerade eure Umfrage gesehen und finde es unangebracht, dass die Antwortmöglichkeiten eine deutliche ideologische Färbung haben. Wenn schon eine Umfrage gestartet wird, um ein repräsentatives Meinungsbild zu ermitteln, dann doch bitte etwas differenzierter oder wenigstens mit wertneutralen Antwortmöglichkeiten.
Die Umfrage an sich finde ich eine gute Idee, um mal ein großes Stimmungsbild einzufangen.
Hallo zusammen,
zuerst möchte ich vor allem diejenigen loben, die sehr viel Zeit investieren und sich aktiv für den Bildungsstreik engagieren.
Mein eigentliches Anliegen ist jedoch – meinen Unmut über viele Studenten zu äußern, die stillschweigend den Streik an sich vorbeiziehen lassen und so tun, als ob sie die aktuelle Debatte überhaupt nicht berührt. Einige Kommentare hier auf der Pinnwand, aber vor allem viele Reaktionen und Kommentare meiner Mitstudenten haben mich nachdenklich gestimmt. Ich bin Lehramtsstudent – und gerade als zukünftiger Lehrer kann ich es nicht nachvollziehen, wenn so viele (Lehramts-)Studenten sich nicht für die Bildung einsetzen. Während wir heute auf die Straße gegangen sind (vorläufige Schätzung: 1600 Studenten), um auf die Missstände im Bildungssystem aufmerksam zu machen, saßen hunderte von Studenten in Seminaren und Vorlesungen und haben die Augen verschlossen und eine Chance verstreichen lassen.
Die Chance – sich nicht alles gefallen zu lassen.
Die Chance – einmal aufzustehen.
Die Chance – etwas bewirken zu können.
Niemand verlangt von euch, dass ihr eure Zeit opfert und jeden Tag aktiv mitarbeitet. Ich für meinen Teil habe dies auch nicht getan. Die Gründe dafür können vielseitig sein (Stress, Geld verdienen, Kinder, usw.) Trotz der verschiedenen Gründe finde ich es schade und bedenklich, dass heute ‚nur‘ ca. 1600 Studenten an der Demo teilgenommen haben. Natürlich ist dies beeindruckend, wenn man bedenkt, in welch kurzer Zeit der Streik seinen Lauf genommen hat. Dennoch ist es eben nur ein Bruchteil der gesamten Universität. Viele sind nicht gekommen und machen einfach so weiter – als ob nichts gewesen wäre. Ich hoffe, dass wir mit diesem Streik – auch jetzt noch – viele Studenten ‚wachrütteln‘. Der Bildungsstreik ist noch nicht vorbei , jeder kann sich noch engagieren – wie ist egal. Ob jemand in den einzelnen Arbeitsgruppen mithilft, an der täglichen Plenumsrunde teilnimmt, sich einer (möglichen?) weiteren Demonstration anhängt oder nur die Veranstaltungen der alternativen Bildungswoche besucht – das ist meiner Ansicht nach egal. Wichtig dabei ist nur, dass jeder Einzelne sich einsetzt. Ich für meinen Teil möchte später nicht auf meine Studentenzeit zurückblicken und mich fragen, warum ich damals nicht ein wenig Engagement aufgebracht habe, um etwas (mit-)zubewegen.
Schönen Dank Besetzer!
Meine Mutter kommt extra aus Stuttgart um sich (auch) die Uni anzusehen und nun fällt wegen dem Streik der Eltern-Campus flach…
Bringt uns das unseren Zielen irgendwie näher? Das bezweifle ich… man hätte die Gelegenheit nutzen können, auch den Verwandten
der Studierenden unsere Anliegen und Gründe für den Streik im direkten Gespräch näherzubringen. Stattdessen sorgt ihr durch solche
Aktionen vor allem bei euren Befürwortern für Verdruss.
Hallo ihr Lieben,
ich denke wir übersehen bei allen Debatten über die Studiengebühren, dass diese anscheinend unausweichlich sind. Ich studiere Sonderpädagogik und Sachunterricht und habe die Erfahrung gemacht, dass bei uns überfüllte Semniare Gegenveranstaltungen bekommen haben, damit alle an den Seminaren teilnehmen können. Und ich weiß von Freunden aus anderen Bundesländern, wo keine Studiengebühren zu zahlen sind, dass ihr Seminare grundsätzlich überfüllt sind und das Pensum des Studiums deswegen nicht zu schaffen ist.
Außerdem verstehe ich nicht, wie ihr davon sprechen könnt, dass das neue Bachelor-/Mastersystem eine Tragödie sei. Wir sollten überlegen, seit wann dieses neue System besteht und dann vielleicht darauf kommen, dass Anlaufschwierigkeiten nicht gleich wieder komplette Abschaffung des neuen Systems zur Folge haben können. Oder?
Wir vergessen auch sehr schnell, wie ich finde, dass der Bildungsstreik nicht nur aufgrund von Missständen an den Unis besteht, sondern eben, weil überhaupt die gesamte Bildungspolitik Lücken zeigt. Bildung ist Ländersache, gleichzeitig sollen aber jedes Abitur gleichwertig sein? Wie kann das funktionieren, wenn doch fast jeder andere Leistungen dafür erbringen musste? Ich habe als erster Jahrgang in meinem Bundesland mit 12 Jahren Abitur gemacht, das war okay und durchaus zu schaffen. ABER: Der Jahrgang, der mit uns zusammen Abitur gemacht hat und dafür 13 jahre Zeit hatte, schrieb plötzlich eine Prüfung weniger als wir. Und das bei den gleichen Aufgaben! Und dann schaut niemand bei der Bewerbugn an den Unis danach, WO, WIE, WANN und vor allem wie vielen Jahren man Abi gemacht hat??? Unglaublich.
Ich will nur zeigen, dass Bildung nicht nur an den Unis, sondern eben überall schief läuft. Und das macht mir eben wirklich Sorgen.
P.s. Ihr findet hunderprozentig nicht nur kritische Stimmen bei den Wirtschaftsstudenten, ihr Lieben!
Hallo zusammen,
auch ich akzeptiere selbstverständlich alle Meinungen!
Doch einige Argumente meines Vorredners sind nicht nachvollziehbar.
Natürlich bekommt die Uni Gelder vom Staat. Daher ist es auch richtig, dass wenn wir keine Studiengebühren mehr zahlen müssten, das Geld von den Steuergeldern abgezogen wird, weil die Unterhaltung einer Uni ziemlich teuer ist. Richtig ist auch, dass wir es später mittragen müssen. Doch hier spielt das Wort “SPÄTER” eine wichtige Rolle. Später verdienen wir – hoffentlich – gutes Geld und müssen ohnehin Steuern bezahlen. Nur wovon sollen wir in unserer jetzigen Situation Studiengebühren bezahlen? Wann sollen wir arbeiten bei diesem zeitintensiven Studium. Außerdem würde, wenn wir keine Gebühren mehr zahlen müssten, die Last auf alle Schultern verteilt werden – auch auf diejenigen, die nicht studiert haben. Aber die Studenten sind es doch, die später in die Wissenschaft/Forschung gehen und neue Medikamente entwickeln oder Managergehalte verdienen. Davon profitieren die anderen auch, weil wir das Sozialsystem durch hohe Steuern unterstützen.
Es muss sich was tun! Und zwar jetzt!
Meckert nicht herum, sondern setzt euch ein! Bildung ist wichtig und es sollte jedem, aber auch wirklich jedem ermöglicht werden!
Außerdem sind 5 Veranstaltungen, eine Tutorenstelle und eine Bachelorarbeit weiß Gott nicht das Schlimmste. Das ist noch kein Stress! Es gibt Studenten, die 13 oder 14 Veranstaltungen pro Woche besuchen und zusätzlich noch um die 10 Prüfungsleistungen ablegen müssen – und vielleicht auch noch ein Pflichtpraktikum in den Semesterferien.
Ich wollte mal anmerken, dass die Umfrage des AStA auf der Studip-Seite wirklich nicht gerade förderlich ist, eine breite StudentInnenmeinung wiederzuspiegeln. Ansich finde ich den Ansatz gut und würde mir wünschen, dass auch diejenigen, die sich nicht (aktiv) am Streik beteiligen (aus welchen Gründen auch immer) die Möglichkeit geboten wird ihre Meinung, und sei es nur in einer Umfrage, auszudrücken. Allerdings sollte diese Umfrage dann auch ein wenig professioneller, umfangreicher und differenzierter gestaltet werden. Vielleicht könnte sich so die Möglichkeit ergeben, ein breiteres Stimmungsbild einzuholen. Ansonsten: Große Klasse!! Weiter so!!!
Hallo,
ich möchte mich sehr kurz fassen. Um die Auseinandersetzungen zur Besetzung oder Verlegung von A14 ein für alle mal jetzt basisdemokratisch zu entscheiden gibt es meiner Meinung nach nur eine vernünftige Lösung:
Lösung:
Erstellt eine Abstimmung die sehr schlicht gehalten ist eine Frage 2 Antwortmöglichkeiten. Frage: “Soll der A14 weiterhin (oder nächste Woche) besetzt bleiben?” Antwortmöglichkeiten: 1.Ja 2.Nein
Technisch sollte es möglich sein, dass hierbei nur gültig immatrikulierte Studenten teilnehmen.
Ganz wichtig:
Diese Abstimmung darf nicht durch euer 18Uhr Plenum beschlossen werden, weil die online Abstimmung die 1.Richtig freie Wahl ist, weil bei euren späten Plenumssitzungen viele Studenten verhindert sind. Zu mal ist nicht garantiert, dass nur Studenten abstimmen. Ich spreche mich dagegen aus, dass Leute abstimmen die nicht direkt betroffen sind (Nicht Studenten). Euer 18Uhr Plenum ist dagegen eine freie Versammlung die nicht die Stimmer der Studenten der C.v.O. Oldenburg widerspiegelt, ich weiß, dass habt ihr schon angemerkt.
Letztendlich solltet Ihr euch über die Studierenden legitimieren und dies geht nur mit einer Abstimmung bei der alle! teilnehmen.
Also ab mit dem Vote ins Studip!
An kritische Stimmen aus den verschiedenen Lagern der Wirtschaftsstudierenden:
Ich stand der ganzen Aktion zu Beginn sehr kritisch gegenüber, weil ich, genau wie ihr, das übliche Antifa etc. Klientel erwartet habe. Ich habe dann aber an inzwischen drei Plenumssitzungen teilgenommen und bin zunehmend positiv überrascht darüber wie gut das alles funktioniert. Ich kann jeden verstehen, der sich hier über Hippies und über Antifas beschwert verstehen und ich bin sauer, dass scheinbar Leuten der Zugang zu A14 verweigert wurde. Ich kann verstehen, dass der Eindruck vor dem Gebäude und im Foyer irreführend ist und ich weiß wieso: Da sind die üblichen Banner, die an jedem linken Zentrum hängen mit den üblichen Formulierungen nach Schema F (Objekt Infinitiv), da liegen die alten Flyer und da steht die versammelte Dread-Fraktion.
Ich habe mir aber gedacht, dass bevor ich mich beschwere und Tendenzen, die mir persönlich nicht gefallen (und jede radikale Tendenz ist so eine), hinnehme und gegenzusteuern ich mir die Veranstaltung ansehe und versuche mich einzubringen. Die Plena funktionieren Basisdemokratisch. Mehrheiten fällen Entscheidungen, so ist das in einer Demokratie und in so einer leben wir und das soll auch so bleiben. Ich zum Beispiel bin sehr daran interessiert, das ganze eben nicht nur über Banner und Flyer an die Öffentlichkeit zu tragen, da habe ich mich engagiert und einige andere auch. Es werden Mainstreammedien kommen und die werden mit uns (und also wenn ihr wollt auch euch) reden. Ich will heute im Plenum mich dafür einsetzen, dass auch Bilder (Foto und Film) während des Plenums entstehen dürfen. Wenn ich heute aber nicht hingehe und für meine Interessen einstehe, dann kann ich mich danach auch nicht beschweren. Ihr seid ebenso herzlichst eingeladen mitzumachen. Es gab Bewegungen die Hörsääle für eure Veranstaltungen freizugeben, die wurden abgelehnt. Es war ja keiner von euch da, der hätte zustimmen können. Keiner erwartet, dass ihr in die alternative Uni geht und Knüpfkurse besucht. Keiner erwartet, dass ihr euch außerhalb des Plenums engagiert. Wir alle (oder zumindest die überwältigende Mehrheit, Idioten gibt’s immer) erwarten aber sehr wohl von euch ein Gespräch auf Augenhöhe und mehr noch; den Elan für eure eigenen Interessen einzustehen.
Ich möchte nicht anzweifeln, dass die Besetzung von A14 für euch derzeit Nachteile birgt. Die Gründe warum wir es mehrheitlich für nötig halten diesen Schritt zu tun werden hoffentlich bald auf der Internetseite www.oldenburg-brennt.de nachzulesen sein. Bis das soweit ist: Es gab viele, viele Anläufe unseren Forderungen auf anderem Wege Gehör zu verschaffen. Es wurden offene Briefe verfasst, es wurde auf der Straße protestiert. Niemand hat es gehört. Die Lage ist aber für viele von uns einfach kaum auszuhalten (Offenlegung: Ich selbst habe z.B. keine finanziellen Schwierigkeiten wegen Glück mit dem Elternhaus), ich kenne viele Leute, die Monat für Monat dafür kämpfen müssen ihre Miete und die Studiengebühren zusammenzukratzen. Die Zeit zu lernen geht dabei flöten. Ich glaube beim besten Willen nicht, dass es eine Mehrheit an irgendeiner Universität gibt, die Studiengebühren wünscht. Natürlich, wir wussten, dass wir uns darauf einlassen würden, wenn wir studieren. Wir hätten uns auch aus finanziellen Gründen dagegen entscheiden können. Aber wo würden wir dann hinkommen? Ich glaube nicht, dass irgendeiner von euch will, dass nur wer Geld hat studieren kann. Und ich nehme an, dass viele von euch, die Farce kennen, die man über sich ergehen lassen muss um Bafög zu kriegen. Das nur als Beispiel, die anderen Forderungen sind hoffentlich bekannt.
Uns ist bewusst, dass wir nie alle Studierenden repräsentieren. Das ist aber immer unmöglich. Keine rechtstaatlich gewählte Regierung hat je 100% des Volkes repräsentiert. Und wenn sie eine Minderheit repräsentiert hat, dann wurde sie schon immer bei der nächsten Wahl abgestraft, aus dem Amt entfernt.
Diese Wahlen finden bei uns jeden Abend statt. Wir haben keine Regierung. Wir entscheiden urdemokratisch von Fall zu Fall. Wenn ihr eure Interessen vertreten sehen wollt, dann kommt und vertretet sie! Ihr seid herzlich eingeladen! Ihr braucht auch keine rechtlichen Befürchtungen zu haben. Bis jetzt wird die Besetzung vom Präsidium geduldet. Rechtlich bedenklich wird es, wenn das Präsidium uns zum gehen auffordert. Erst dann ist es Hausfriedensbruch. Wenn das passiert, werde ich gehen und mir wird keiner ans Bein pissen deswegen. Und euch auch nicht.”
Lieber Demonstranten,
schön das sich endlich jemand der strittigen Thematik des Bologna-Prozesses und den resultierenden Folgen angenommen hat. Ich denke jeder Student freut sich wenn der Leistungsdruck abnimmt und durch weniger/keine Studiengebühren mehr Geld in der Kasse ist. Leider kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen: Die Besetzung des größten und somit wichtigstem Hörsaalgebäude, dem A14, ist einfach inakzeptabel und nicht zu tolerieren. Wie kann eine Minderheit darüber entscheiden das viele Studenten ihre Vorlesungen nicht mehr besuchen dürfen? Durch solche Aktionen steigt der Lernstress in der kommenden Zeit noch mehr. Vielleicht bessert Ihr die zukünftige Situation, aber in den nächsten Wochen dieses Semesters grabt ihr euch selber und euren Mitstudenten ein Loch. Was passiert wenn Studenten wegen dem erhöhten Lernaufwand und der knappen Zeit Inhalte zu verstehen dieses Semester nicht mehr schaffen? Wer bezahlt diesen die Mehrkosten durch zusätzliche Semester? Euer Aufwand und Einsatz ist hoch einzuschätzen aber ist es das Wert?
Mein Appell: Sucht euch neue Räume, kleiner Hörsäle und haltet lernwillige Studenten nicht von Ihrem Studium ab! Demonstrieren kommt vom lat. “demonstrare”, d.h. (sich) zeigen, (auf etwas) hinweisen: Zeigt euch den Leuten die nicht wissen was falsch läuft. Diese findet ihr nicht in der Uni!
Hallo Zusammen,
ich möchte niemanden zu Nahe treten, der seine Meinung offen nach außen hin vertritt. Ich bitte jedoch auch darum, andere Meinungen wenigstens zu akzeptieren, wenn sie schon nicht verstanden werden.
Was ich an diesem Bildungsstreik nicht verstehe?!
Viele von euch sind gegen Studiengebühren. Was würde denn passieren, wenn die Studierenden keine Gebühren bezahlen würden? Universitäten haben Unsummen an Kosten, die bezahlt werden müssen. Nicht nur Dozenten, Professoren, Promotionsplätze, Toilettenpapier und Kaffeetassen müssen bezahlt werden. Universitäten bekommen bereits Gelder vom Staat. Wenn wir nun gar keine Studiengebühren bezahlen würden, wo würde das Geld dann herkommen? Immer noch vom Staat… und woher hat der Staat sein Geld (zumindest das was noch da ist)? Von den Steuerzahlern, oder? Letztendlich würden wir dann früher oder später auch wieder das Geld bezahlen, was die Universitäten benötigen….
Wenn jemand keine “reichen Eltern” hat, oder nicht in den fast 6 Monaten Semesterferien arbeiten geht, um die Studiengebühren zu bezahlen, gibt es immernoch BaFöG, Studienkredite und Stipendien. Niemand muss auf das Studieren verzichten, wenn die “Eltern durch das soziale Netz” gefallen sind. Man muss sich nur darum kümmern.
Der Bologna-Prozess weist sicherlich einige Nachteile auf. Aber dadurch entstehen doch auch Vorteile. Man kann europaweit schneller, besser studieren. Ein Ziel dieses Prozesses ist es, dass junge Erwachsene schneller in das Berufsleben einsteigen. Das macht doch auch Sinn. Ich bin nicht zur Uni gegangen, um 6-8 Jahre Party zu machen. Hier und da mal eine Vorlesung zu besuchen und, um nur das Leben und den Moment zu genießen. Wir alle sind sowohl für uns selbst als auch für die Gesellschaft verantwortlich. Bildung ist eine Ressource, die gepflegt und gehegt werden möchte. Wenn man am Ball bleibt, Fleiß zeigt ( übrigens eine der deutschen Tugenden), ist es ohne Probleme möglich das Studium in der Regelstudienzeit zu absolvieren oder sogar noch schneller zu sein. Ich bin bspw. im 5.Semester und schreibe neben 5 Veranstaltungen, einer Tutorenstelle noch meine Bachelorabeit. Es kann nicht Sinn der Sache zu sein EWIG zu studieren. Wenn man 2 Semester länger braucht, als es die Regelstudienzeit vorsieht— was passiert denn dann? Nichts….
Heute lag ein Flyer aus… “wer hat mehr als 40 Stunden die Woche Vorlesungen/Seminare”…
Wenn man arbeiten geht, hat man i.d.R. eine 40 Stunden Woche und ca.30Tage Urlaub im Jahr. Wir können uns doch gar nicht beschweren, schließlich haben wir lange Semesterferien.
Der Fakt, das es in einigen Unis, meiner Erfahrung nach nicht in OL, Platzmangel in Seminaren/VL gibt, ist unumstritten. Aber so etwas sollte die Unis doch autonom regeln können.
Momentan schneiden wir uns doch ins eigene Fleisch, wenn das Gebäude A14 besetzt wird. Die Klausuren/Hausarbeiten/Portfolios müssen so oder so geschrieben werden. Alles was uns jetzt an Wissen genommen wird, weil VL ausfallen, muss mühevoll nachgearbeitet werden. Es macht doch mehr Sinn direkt nach Hannover zu gehen. Ich weiß nicht, ob so etwas geplant ist, wollte nur darauf hinweisen. Ey, mit eurem Semesterticket, was ca.100€ der Studiengebühren ausmacht, kommt ihr sogar bis nach Hannover.
Hiermit wollte ich meine persönliche Meinung äußern.
Allen, die dem Streik beiwohnen kann ich nur sagen: gut, dass ihr euch für etwas einsetzt. Das machen heutzutage zu wenig Menschen.
Liebe Kommilitonen,
ich begrüße, dass an der Uni protestiert wird und das gezeigte
Engagement, für eine Verbesserung des Studiums. Inhaltlich stimme ich
einigen Forderungen zu. Ich bekomme allerdings Bauchschmerzen, wenn ich
sehe was teilweise für Flyer an der Uni kursieren.
Was mich auch zu meinem eigentlichen Problem mit dem Streik bringt.
Nicht der Inhalt, sondern die Art des Streikes stößt mir sauer auf.
Besser gesagt, es macht mich traurig wie sich wieder einmal Ohnmacht und
Tatendrang in blindem Aktionismus entlädt.
Nun eine kleine Bestandsaufnahme, worum geht es eigentlich?
Grob lassen sich die Forderungen in zwei Punkten zusammenfassen, die
Rücknahme des Bologna-Protokolls und die Abschaffung der
Studiengebühren. Soweit so gut und sicher auch nicht völlig unberechtigt.
Zu diesen Forderungen kommt noch eine Vielzahl an Ausführungen, die
meist in Form von Flyern, an der Uni kursieren. Bei Lektüre derselbigen
frage ich mich manchmal, ob es noch eine Universität in Oldenburg gibt,
die ich nicht kenne. Da durfte ich z.B. vom “Ellbogenprinzip” lesen,
dass an der Uni angekommen sei.
Ich wüsste ja gern wie sich das äußert oder was damit gemeint ist. Gute
Noten nur noch für die, die am lautesten schreien?
Diese teils kruden Propagandablättchen helfen niemandem. Ziel sollte es
doch sein die Forderungen klar zu formulieren und vorallem für den
Normalbürger, der keine Ahnung von den Vorgängen an einer Uni hat,
verständlich zu machen.
Der geneigte Leser würde sich nun fragen, da wir wissen was wir wollen,
wie setzten wir es durch? Da die Studentenschaft als solche, die
Forderungen nicht einfach beschließen kann, stellt sich die Frage wer
kann das und wie bekommt man ihn dazu?
Nun die Verantwortlichen sind doch wohl Landesregierung und nicht
zuletzt Präsidium/Senat der Uni. Da die Genannten wohl kaum freiwillig
die Forderungen erfüllen werden, muss auf diese Druck ausgeübt werden.
Erreichen könnte man dies z.B. dadurch, dass man “die breite
Öffentlichkeit” für sich gewinnt und über die Missstände an der
Universität aufklärt.
Was passiert aber an unserer Uni? Studenten besetzten ein Hörsaalzentrum
und veranstalten eine alternative Uni mit teils interessant klingenden
Vorträgen und teils eher amüsant anmutenden Workshops der Marke
“Traumfänger basteln mit Sara”. Das übt leider nur auf einen
Personenkreis Druck aus, die Mitstudenten. Wie bereits gesagt wurde, ist
es nicht das Ziel des Streiks Vorlesungen ausfallen zu lassen, doch
genau das ist der Effekt des Streiks und bislang auch leider der Einzige.
Es verwundert auch nicht, dass das Präsidium den Streik duldet und
abwartet. Ob bewusst oder unbewusst getroffen, ist es damit gut beraten.
Denn in der momentanen Situation, arbeitet die Zeit gegen die
Streikenden. Das Präsidium bietet keine Angriffsfläche, keinen Grund
sich aufzuregen, während sich die Streikenden immer mehr den Unmut ihrer
Kommilitonen zuziehen und der Lächerlichkeit preisgeben. Die
Zustimmung und Akzeptanz, sinkt mit jeder weiteren Vorlesung die
ausfällt, mit jedem weiteren Flyer der nach links-ideologischen
Wolkenkuckucksheim-Bewohnern riecht und jedem weiteren Heimwerker-Kurs.
Will man aber mit diesem Streik etwas erreichen, so muss man Druck auf
die Verantwortlichen ausüben! Und zwar außerhalb von A14!
Denn seien wir ehrlich, ein Herrn Wulff kümmert es herzlich wenig, ob
sich in Oldenburg ein paar Menschen in einem Hörsaal verschanzen.
Liebe Studierende, liebe Interessierte,
selbstverständlich ist es schade, wenn einige Veranstaltungen ausfallen. Es ist durchaus auch nicht falsch, wenn man sagt, dass sich eine Minderheit an den Streiks an der Uni beteiligt und dafür lebt.
Daher möchte ich Euch darum bitten an dem täglich stattfindenden Plenum um 18.00 Uhr teilzunehmen und Eure Meinung dort mitzuteilen. Das ist für die Demokratie an der CvO Universität wichtig. Sie lebt von allen Meinungen- egal ob pro oder contra Streik.
BITTE!!!!- Komm zum Plenum- nimm Teil- teil Dich mit.
DANKE!!!
Ich möchte auch nochmal schriftlich meine Solidarität aussprechen.
Weiter!
Nur Bewegung schafft Veränderung? Genau!
Ich möchte ergänzen: Wenn sich niemand bewegt, bewegt sich auch nichts.
Also: weiter!
Ich finde es total lächerlich wie sich einige Studierende hier über den Ausfall ihrer Veranstaltungen empören. Der Streik zieht nicht wirkungslos an der Politik vorüber, sondern er wird durchaus ernst genommen und er wird ganz sicher Erfolge im Interesse aller Studierenden erzwingen. Medienberichte betonen, dass Zugeständnisse wie die geplante BAföG-Erhöhung für 2010 auf den durch den Bildungsstreik erzeugten Druck zurückzuführen sind. So berichtete die Internetseite der Tagesschau jüngst vom Wankelmut unserer Bildungsministerin Schavan, die vor einigen Wochen noch eine Erhöhung des BAföG kategorisch ausschloss, nun jedoch plötzlich verspricht, dass sie sich für eine Erhöhung stark machen werde (http://www.tagesschau.de/inland/schavan136.html).
Da von Seiten der Kritiker so häufig mit Verhältnismäßigkeit und Verhältnissen argumentiert wird, möchte ich an dieser Stelle auch einmal derart argumentieren: Ich denke, dass eine Woche Veranstaltungsausfall ein sehr geringes Opfer ist, wenn dafür das BAföG für viele tausende Studierende im nächsten Jahr erhöht wird und vielleicht noch einige andere Verbesserungen der Studienbedingungen erreicht werden, die ohne einen solch konsequenten Streik nicht umgesetzt werden würden. Die Studierenden, die sich jetzt maßlos aufregen nehmen die BAföG-Erhöhung im nächsten Jahr dann aber wahrscheinlich gerne mit. Wenn ihr konsequent seid, dann spendet den Differenzbetrag der Erhöhung im nächsten Jahr monatlich bitte für gute Zwecke!
Ich finde es erschreckend und unerklärlich wie egoistisch und unpolitisch die Sichtweise einiger Studierender ist. Ich bin mir ganz sicher, dass es bei vielen von Ihnen darauf zurückzuführen ist, dass Mama und Papa das Studium finanzieren und einfach gar nicht wissen, was es heißt neben dem Studium arbeiten zu müssen und vom BAföG abhängig zu sein. Wie gesagt, viele von Ihnen, aber nicht alle. Natürlich ist es eine legitime Meinung, die Besetzung nicht gut zu finden. Aber dann kommt doch ins Plenum und bringt euch mit dieser Meinung ein. Es geht doch im wesentlichen darum, dass wir uns als Studierende selbst organisieren und eine ganz eigene, unabhängige Meinung entwickeln, diese in konkrete Forderungen verwandeln und sie als ernst zunehmende Stimme in Politik und Gesellschaft einbringen. Es gibt so viele ernste Fragen und Herausforderungen unserer Zeit, nicht nur im Bildungssystem, wo sich gerade die Studierenden als eigene Stimme einbringen könnten und vielleicht sogar in einem gewissen Sinne verpflichtet sind dies zu tun. Die Erfahrungen der letzten Tage haben gezeigt wie schnell basisdemokratische Strukturen und Vernetzungen aus dem Nichts erschaffen werden können. Wenn es uns gelingt diese Strukturen über den Streik und die Besetzung hinaus zu erhalten, dann können wir Studierende eine ganz eigene unabhängige Stimme in Politik und Gesellschaft werden, die maßgeblichen Einfluss auf gesellschaftliche Prozesse nehmen kann. Das hängt aber stark davon ab, dass sich möglichst viele Studierende mit ihren unterschiedlichsten Meinungen an diesem Prozess beteiligen. Mit einem Mindestmaß an Solidarität könnten wir soviel erreichen… Das kann doch nicht im Ernst an dem Ausfall einiger Veranstaltungen scheitern!?
Bitte denkt ein wenig nach spaltet nicht zu früh in Lager. Ich denke es gibt eine grundsätzliche Schnittmenge an Interessen unter allen Studierenden, die groß genug dafür ist, ein Mindestmaß an Einheit zu erzeugen und geschlossen als eigene Stimme in Politik und Gesellschaft aufzutreten…
Liebe Mitstreikende, liebe Kommilitonen,
ich möchte auf diesem Weg meine höchste Anerkennung für die von euch erbrachte Leistung aussprechen. Es ist einfach grandios, mit welchem Engagement ihr euch am Bildungsstreik beteiligt und wie gut alles organisiert ist. Wir können alle stolz auf euch sein, dass ihr die Initiative ergriffen habt und für uns alle kämpft.
Es ist dringend an der Zeit, dass in der Bildungspolitik etwas geschieht. Alle sind mit der Situation unzufrieden, doch nichts wird unternommen.
Ich kann die Aussagen der BWL Studenten nicht nachvollziehen. Mir fehlt bei den Aussagen der Weitblick. Ihr solltet erkennen, dass man auch für euch kämpft. Statt rumzumeckern solltet ihr lieber dankbar sein, wenngleich auch ein paar Vorlesungen ausfallen. Aber davon wird die Welt nicht untergehen. Wenn die Besetzung von A14 vom Präsidium geduldet wird, kann doch davon ausgegangen werden, dass der Streik für notwendig erachtet wird und auch seitens der Lehrenden dafür Verständnis aufgebracht wird. Beschwert euch also nicht – schließlich ist es euer Studium und eure Zukunft.
Also: Streikt weiter. Gemeinsam sind wir stark. Lasst euch nicht von Einzelmeinungen irritieren. Ihr macht alles richtig und ich finds super klasse!
Richtet doch ein Spendenkonto für die Verpflegung der Besatzung ein. Da kommt bestimmt einiges zusammen!
Guten Tag,
wo ist der Bildungsstreik????Zwischen Studenten???
Was ist, wenn ICH, als Studentin “ausversehen” DOCH, dass UNIBAD benutze
und aus dem Wasser geschmissen bzw. selbst mich entlassen habe…
Der Bildungsstreik brennt…, auch wenn ich, 23 jährige beURLAUBTE
Studentin das Wasser benutze… ich koche!!!
Habe mich selbstangezeigt….oder doch die, die mich aus dem Wasser
kam…Naja, mein Freund und Helfer, die Polizei habe ich angerufen…mich
angezeigt, die Anwort vom UNIBAD!!!!!SIE DÜRFEN NICHT SCHWIMMEN; DAS IST
UNVERSCHÄMT EINFACH so ohne Erlaubnis zu schwimmen…
“Ich weiß, mein Wasser zu HaUSE FUNKTIONIERT JA NICHT MEHR…”
Ich habe aufgegeben…ob die Zeitung morgen von einer Verrückten im Unibad
schreibt interessiert doch niemanden…ob ich Studentin, Mann Frau, oder
WHATEVER bin interessiert NIEMANDE§N!!!!Vor allem nicht die Studentinnen,
Männer, Frauen, ich darf nicht ins WASSER!!!
Aber: Wasser ist mein Element…
In diesem Sinne
MERRY CHRISTMAS….
Der Terror seid IHR, ihr selber…
APPELL: Deutschland fang an deine Vergangenheit zu bewältigen und am
besten Starte bei OS MÜNICH 79
In diesem Sinne:
HAVE A NICE FLIGHT!!!!
Moin Moin liebe Kommilitonen auf den Barrikaden und in A14,
ich melde mich mal über diese Schiene, da ich leider zurzeit in Arbeit
versinke. Ja, ich weiß – ich sollte mich wehren gegen die Unterdrückung
der Uni – aber ich habe in Masochisten-Manier mir dieses „bisschen Stress“
selbst aufgebürdet und muss jetzt auch damit fertig werden. Das formt den
Charakter, denn was einen nicht umbringt macht einen härter und nur die
harten kommen in den Garten – das wusste schon der werte Großpapa.
Wie dem auch sei, mir fällt bei aller Streikerei auf, dass niemand die
verschiedenen Ebenen des allgemeinen Bildungs-Problems heraus stellt (oder
kommt mir das nur so vor??). Nur zur Erinnerung: Dass die zu hohen (aber
derzeit leider notwendigen) Studiengebühren ungenutzt im Sand der
Intransparenz versickern und gleichzeitig unsere Lernbedingungen –
Stichworte: „Verschulung“, „Fließbandabfertigung“, Prüfungsstress,
schlechte Organisation, … – eindeutig unterdurchschnittlich sind, ist
Sache der Hochschule und Standort. Dass es Studiengebühren geben darf ist
Ländersache. Ebenso liegt es an Hannover, dass wir zu wenig Geld für
Anschaffungen – seien es Bücher, Dozenten, Beamer oder Softwarelizenzen –
bekommen. Und es liegt am „großen Ganzen“ (hier meine ich nicht nur die
Bundesregierung, sondern auch die Hochschulkonferenzen auf Bundes- und
Europaebene) dass der Bachelor verkehrt eingeführt wurde. Das
Bachelor/Master-System ist nicht schlecht – da sind wir uns glaube ich
einig. Allerdings wurde in der Umsetzung vergessen, dass die
unterschiedlichen Staaten unterschiedliche Bildungs- und Karieresysteme
haben. Deutschland ist das einzige Land mit einer Flächendeckenden
zweigliedrigen Berufsausbildung! Dennoch wirft uns die OECD (PISA-Test)
vor, wir würden nicht genügend Akademiker ausbilden. Das ist grundlegend
falsch, denn wir benötigen nicht annähernd so viele Akademiker, wie
beispielsweiße Großbritannien (dort wird die 50%-Marke angestrebt, der
Rest ist völlig ohne Ausbildung und wird lediglich angelernt!
Dementsprechend sind dort die handwerklichen Leistungen). Der Bachelor im
US-amerikanischen und Europäischen Verständnis ist die niedrigste
Berufsqualifizierung. Aber wozu benötige ich Abi und ein 3-4 jähriges
BWL-Studium, wenn ich bereits mit einem guten Realschulabschluss und einer
kaufmännischen Ausbildung das gleiche erreichen kann? Zudem wäre ich
jünger, hätte praktische Erfahrung und wäre eingearbeitet im Gegensatz zu
jedem Akademiker. Wenn ich nun also Chef wäre, müsste ich blöd sein einen
BA oder BS einem „Ex-Azubi“ vorzuziehen!
Stattdessen ist zu empfehlen den Bachelor als eine Art akademische
Erweiterung der Berufsausbildung umzugestalten und Abiturienten mit einem
BA/BS-Grundstudium direkt zum Master durchzuwinken. Das wäre
zugegebenermaßen eine radikale Reform und müsste Europäisch koordiniert
und finanziell angeschoben werden. Zudem müssten dann die Unis von Bund
und Ländern mehr Gelder bekommen, um dann die Gebühren von ca. 750,-€
(Studiengebühren + Beiträge + Studententicket + Bearbeitung) auf insgesamt
300,-€ zu halbieren. Damit würden die Unis verhältnismäßig zu den
Studentenzahlen gefördert, um „die Qualität der Lehre, zu verbessern“.
Wenn dann noch Transparenz und Demokratisierung in die Unis Einzug
hielten, wäre das Optimal.
Ich bin ein Mensch, der durch die Hindernisse im Leben zu wachsen glaubt.
Nicht zuletzt deswegen glaube ich auch, dass bestimmte Veränderungen
ebenso notwendig wie bitter sind. Allerdings halte ich „Bildungssparen“
und Stipendien-Aktionen für nicht adäquat: Ersteres macht Arme noch ärmer
und vergrößert nur den Scherenweg; letzeres ist ein Knallbonbon. Und weder
das eine noch das andere, lasse ich mir von einer Bundesbildungsministerin
andrehen, die meines gleichen (und somit auch mich) als „gestrig“
bezeichnet!
Die nötigen Änderungen werden Zeit bedürfen und keiner von uns wird wohl
die Umsetzung innerhalb der eigenen Studienzeit erleben. Ich persönlich
ziehe den offenen politischen Diskurs den Demonstrationen vor. Deswegen
bitte ich einerseits um Verzeihung, wenn ich mich nicht aktiver mit euch
engagiere und zum anderen für diesen sehr Ad-hoc geschriebenen „kleinen“
Brief. Auch wenn wir nicht in allen Punkten derselben Meinung sind, so
habt ihr auf jeden Fall meine Sympathien und jetzt auch meine Meinung.
Hallihallo!
Als erstes möchte ich Euch sagen, ich finde es gut, dass ihr streikt und ich finde gut wofür ihr Euch engagiert.
Aber die Art und Weise, wie dieser Streik teilweise umgesetzt wird und wie (teilweise) Leuten die sich nicht am Streik beteiligen gegenübergetreten wird finde ich einfach nur zum kotzen.
A14 íst besetzt, die Hörsäle gehören Euch, ihr braucht Raum um Euch zu organisieren und das ist vollkommen in Ordnung.
Gut, einige Vorlesungen fallen aus, dass ist für einige von uns weniger schlimm, für andere mehr. Aber warum werden Komilitonen die zu einem Tutorium in einem der Nebenräume in A14
wollen erst dann durchgelassen, nachdem sie behauptet haben sie würden auch streiken!? Andere die nicht auf die Idee kamen sich als Streikende auszugeben, wurden gar nicht durchge-
lassen und in einer ätzenden, pampigen und auch agressiven Art angemacht, dass sie A14 schnellstmöglich wieder verlassen haben. Was soll das???? Glaubt ihr, wenn ihr die Leute nicht
zu den Veranstaltungen, die noch stattfinden, gehen lasst schließen sie sich dem Streik an?
Und diese agressive Art “Nichtstreikern” gegenüber findet man nicht nur in A14 sondern auch in etlichen Foren. Gut, bei der Masse an Menschen gibt es immer ein paar, die über das Ziel
hinausschießen und/oder sich sosehr in das Thema verbissen haben, dass sie andere Meinungen nur noch schwer oder auch gar nicht tolerieren können. Aber genau diese Leute geben
Eurer Bewegung einen sehr bitteren Beigeschmack. Also, bei allem Verständnis dafür, dass es auch schon mal mit einem emotional durchgehen kann, bitte mehr Toleranz gegenüber den Mitstudenten, die
sich nicht am Streik beteiligen…aus welchen Gründen auch immer…und die ihre Tutorien oder was auch immer besuchen möchten. Leben und leben lassen!!
Nichts desto Trotz…ich finde Euer Engagement super und wünsche Euch die Kraft durchzuhalten!!!!
Liebe Streikende,
ich bin zu eurem Streik relativ neutral eingestellt, da ich mich teilweise
auch mit euren Absichten identifizieren kann, aber dennoch nicht glaube,
dass trotz des bundesweiten Ausmaßes nichts bewegendes bei all dem
herauskommt.
Viel mehr stört mich, dass auf Grund der Besetzung des Gebäudes A14
Veranstaltungen von mir ausfallen. Hierzu schreibt ihr folgendes:
“Es ist weder unser Ziel Studierenden ihr Anrecht auf Bildung durch
entfallende Veranstaltungen zu verwehren, [...]. Stattdessen bemühen wir
uns darum alternative Räumlichkeiten zu organisieren.”
Aber findet doch bitte mal einen alternativen Raum für eine Veranstaltung,
die von ca. 650 Studenten besucht wird (z.B. freitags, 8-10Uhr,
Rechnungswesen). Wie soll das möglich sein, wenn die Universität auch ohne
euch schon Probleme mit der Raumbelegung hat, (was, glaube ich, auch einen
Punkt in eurem Programm darstellt.) Mir persönlich, sowie auch vielen
meiner Kommilitonen, ist es wichtig, dass unsere Vorlesungen gehalten
werden, da es sonst kaum möglich ist, den Stoff aufzuarbeiten.
Sonst geht doch bitte nach draußen auf den Sportplatz oder setzt euch mal
wieder vor Leffers.
Kommentaren wie “[...] Leute aus dem 1. Semester BWL jur., deren Studium
Ihr mit dem Streik komplett lahm legt. [...]Wenn man mal ehrlich ist,
entscheiden hier ca. 2-3%, dass 97-98% der Studierenden Ihre Vorlesungen
nicht besuchen können.” kann ich mich nur anschließen.
Hier ein kleiner Motivationsschub für alle die seit Donnerstag an dem Bildungsstreik beteiligt sind:
Macht weiter so! Viele Studenten haben noch nicht verstanden, worum es bei dem Bildungsstreik und der Besetzung des Hörsaalzentrums geht. Das bedeutet, dass wir kontunierlich Aufklärung betreiben müssen, was ja auch schon durch Schulaktionen und unsere Demos geschehen ist.
Ich bin super stolz und beeindruckt von den Studenten, die den “harten” Kern ausmachen und tatsächlich seit Donnerstag im Hörsaalzentrum sind.
Und noch einmal ein Aufruf an die Studenten, die den Bildungsstreik noch nicht wahrgenommen haben:
Wenn ihr Verständnisprobleme habt, geht zum Hörsaalzentrum und informiert euch da, jeder ist willkommen und kann nachfragen und Ideen und Anregungen äußern. Wir müssen zusammenhalten. Es geht nicht nur um die jetzigen Studenten und die Situation des Bildungssystems. Es geht um die Zukunft und alle die an ihr beteiligt sind!
Hallihallo!
Als erstes möchte ich Euch sagen, ich finde es gut, dass ihr streikt und ich finde gut wofür ihr Euch engagiert.
Aber die Art und Weise, wie dieser Streik teilweise umgesetzt wird und wie (teilweise) Leuten die sich nicht am Streik beteiligen gegenübergetreten wird finde ich einfach nur zum kotzen.
A14 íst besetzt, die Hörsäle gehören Euch, ihr braucht Raum um Euch zu organisieren und das ist vollkommen in Ordnung.
Gut, einige Vorlesungen fallen aus, dass ist für einige von uns weniger schlimm, für andere mehr. Aber warum werden Komilitonen die zu einem Tutorium in einem der Nebenräume in A14
wollen erst dann durchgelassen, nachdem sie behauptet haben sie würden auch streiken!? Andere die nicht auf die Idee kamen sich als Streikende auszugeben, wurden gar nicht durchge-
lassen und in einer ätzenden, pampigen und auch agressiven Art angemacht, dass sie A14 schnellstmöglich wieder verlassen haben. Was soll das???? Glaubt ihr, wenn ihr die Leute nicht
zu den Veranstaltungen, die noch stattfinden, gehen lasst schließen sie sich dem Streik an?
Und diese agressive Art “Nichtstreikern” gegenüber findet man nicht nur in A14 sondern auch in etlichen Foren. Gut, bei der Masse an Menschen gibt es immer ein paar, die über das Ziel
hinausschießen und/oder sich sosehr in das Thema verbissen haben, dass sie andere Meinungen nur noch schwer oder auch gar nicht tolerieren können. Aber genau diese Leute geben
Eurer Bewegung einen sehr bitteren Beigeschmack. Also, bei allem Verständnis dafür, dass es auch schon mal mit einem emotional durchgehen kann, bitte mehr Toleranz gegenüber den Mitstudenten, die
sich nicht am Streik beteiligen…aus welchen Gründen auch immer…und die ihre Tutorien oder was auch immer besuchen möchten. Leben und leben lassen!!
Nichts desto Trotz…ich finde Euer Engagement super und wünsche Euch die Kraft durchzuhalten!!!!
Hallo ihr Revoluzer,
ich möchte Euch freundlich darauf aufmerksam machen, dass Ihr langsam aber ganz ganz sicher sehr sehr große Probleme mit nicht-sympathisanten bekommen werdet!
Und damit meine ich vorallem die Leute aus dem 1. Semester BWL jur., deren Studium Ihr mit dem Streik komplett lahm legt.
Ihr solltet einen Blick in die Gruppe: “BWL mit juristischem Schwerpunkt (Uni Oldenburg)”
http://www.studivz.net/Groups/Overview/86a0266a9c09a37b
im StudiVZ wefen.
Ich empfehle Euch dringend, sich nicht wie die tollsten alternativen Hippies in den Hörsaal zu setzen und die klappe zu halten und bei Euren Plena so zu tun, als würdet Ihr die Meinung der gesamten Uni vertreten.
Wenn man mal ehrlich ist, entscheiden hier ca. 2-3%, dass 97-98% der Studierenden Ihre Vorlesungen nicht besuchen können.
Ihr solltet Euch ganz schnell mit einer Euren tollen Pressemitteilungen rausjagen, um vorallem die Erstsemester zu beruhigen.
Bitte tut nicht so, als würde die Uni jetzt Euch gehören.
Liebe Mitstreikende und HelferInnen,
ich liege vor HS 2, schaue mich um und unsere Internetseite an und bin so stolz auf uns. Für den harten Kern, der quasi 24 Stunden, 7 Tage die Woche hier verbringt ist ein wenig Motivation wahrscheinlich angebracht. Wir sind alle müde, wir sind alle kaputt und wir stoßen immer wieder auf Unverständnis für unsere Situation. Das demotiviert. Aber ich weiß was helfen könnte. Lasst uns den Fokus auf das Erreichte legen. Heute morgen hat die geplante VWL-Vorlesung nicht stattfinden können! Ich bin mir sicher, dass wir heute Abend noch mehr Erfolge verbuchen können. Wir sollten den Mut nicht verlieren, uns hin und wieder Schlaf gönnen, uns über jeden Erfolg und jede gelungene Aktion freuen! Ich bin wirklich stolz auf uns und glaube daran, dass wir etwas erreichen können.
UNS ALLEN VIEL KRAFT UND ERFOLG!
Hallo, ich bin 68 und kenne den Streik noch aus 1968. Meine Empfehlung macht
weiter, denn auf den Staat könnt ihr euch nur begrenzt verlassen. 1968
wurden auch Weichen gestellt. Nur die damalige Gewalt darf sich nicht
wiederholen. Eine Alternativ-Uni mit Vorlesungen der älteren Semestern ist
eine gute Sache.
Zu der Seite Oldenburg-brennt und dem Spendenaufruf kann ich keine Konto-Nr.
finden etc. Ich würde gerne spenden. Bitte teilt mir mit wie ich mein Geld
loswerden kann.
Hallo,
ich finde die Aktionen zum Bildungsprotest total Klasse! Endlich geschieht
etwas! Ich bin selbst Langzeitstudentin an der Uni Oldenburg,
Diplom-Psychologie, und leide unter den “extremen”
Langzeitstudiengebühren, die ich übrigens als abolute Ungerechtigkeit
einstufe. Gerne würde ich die Proteste mit unterstützen, ich muss jedoch
als Sozialpädagogin in Vollzeit mein Leben finanzieren.
Viel Erfolg weiterhin und alles Gute!
Sauber!
Yes!!! Ihr seid geil. Hier in HS14 (Universität Heidelberg) freut man sich Über euch!!!
Liebe Streikenden, liebe Helfer/innen und alle, die diese Aktion
unterstützen!
Ich möchte an dieser Stelle einen großen Respekt aussprechen, dass ihr
seit Donnerstag schon so tapfer seid. Vielleicht hat es etwas gedauert,
aber vielleicht ist gerade so eine spontane Aktion ein Zeichen, das auch
wirklich wahrgenommen wird. Ich bin selber Studentin der Uni OL und habe
leider nur an der Demo teilnehmen können, bin aber dementsprechend für
diesen Streik und möchte mit diesen wenigen Zeilen meine Solidarität
aussprechen! Macht weiter so, denn so kann es nicht mehr weitergehen.
Und wer weiß, vielleicht kann ja auch wirklich irgendwann etwas bewegt
werden…
Liebe Grüße und bleibt tapfer!
Hallo,
das freut mich, dass so viele Studierende aktiv waren.
Hallo,
ich weiß zwar nicht, ob ich hier richtig bin, aber gibt es Listen, auf denen man sich eintragen kann und mit denen man vielleicht auch dann an Politiker etc herantreten kann?
Bin eine “Nochmal-Studierende” und schon älter(42), kann also gut vergleichen wie es früher war , als ich meinen Magisterabschluss machte. Studiere jetzt im 2.Sem Geschichte und Ev.Theologie (Realschule). Gut finde ich einen Ausspruch von einer Kommilitonin im ersten Semester “Ich dachte, ich kriege Studium und habe Schule gekriegt”. Der Prüfungs- und Leistungsdruck ist meiner Ansicht nach auch bei bester Organisation unerträglich und lässt keine Luft zum wahrhaften Studieren (von studere, latein, sich beschäftigen mit…). Ganz zu schweigen von Entwicklung von Persönlichkeit oder was sonst noch zu einem mündigen Bürger dazugehören sollte.
Vollste Solidarität , wo muss ich unterschreiben?
Hallo,
ich bin Student an der Uni Oldenburg (1. Semester BWL jur.) und möchte Euch zunächst sagen, dass ich die Aktion gut finde.
Uns sagte man das die Uni mit ca. 90 Studierenden gerechnet hat (weil es im letzten Jahr auch so war). Es sind aber über 300 geworden.
Die Uni meint, dass es nicht absehbar war. Wie kann sowas angehen? Jeder hat sich online eingeschrieben. Die Uni muss also ganz genau gesehen haben, wieviel sich einschreiben.
Und wie kann es dann angehen, dass einem in der Vorlesung dazu geraten wird, seinen eigenen Stuhl mitzubringen!?
Ich sach nur: kostenpflichtige Stehplätze mit Vorlersung in der Uni Oldenburg! Ein amtlich geduldeter Anschlag auf unsere Gesundheit!
WEITER SO!
November 23rd, 2009 at 10:31
Hallo,
schön, dass der Protest nach Oldenburg gekommen ist, macht weiter so. Bin auf weitere Termine der alternativen UNI gespannt. Vergesst jedoch nicht die Schüler_Innen, die euch und uns unterstützen, so dass es am Ende nicht heißt “nur die Student_Innen streikten”. Dennoch sehr schön, dass so viele mitmachen und euch/uns unterstützen- Weiter so!
November 23rd, 2009 at 11:44
ich finde es sehr gut das ihr auf die straße geht auch wenn ich 64 j. müßte vielmehr gestreikt werden
November 23rd, 2009 at 15:11
Gute Aktion, auf alle Fälle! Aber ist das ganze nicht vielleicht etwas unorganisiert, etwas ziellos und… naja:
Gibt es nur so wenig Resonanz oder findet hier Zensur statt?
Wieso sind die Forderungen voll von Rechtschreibfehlern?
Wieso sieht es so verdammt nach Antifa aus, was in A14 geschieht?
Nur mal so als Denkansätze.
November 23rd, 2009 at 18:20
Nein hier findet keine Zensur statt. Die Kommentarfunktion war aufgrund technischer Schwierigkeiten bis heute morgen einfach nur deaktiviert. Das hat sicherlich einige Leute davon abgehalten direkt Bezug zu nehmen und ihre Meinung zu äußern.
November 23rd, 2009 at 18:37
Hallo,
Ich habe persönlich nicht den Eindruck, dass die Plenumssitzungen und die Aktionen von der AntiFa oder anderen “Parteien” dominiert werden.
Sicherlich sind einige dabei und melden sich gewiß zu wort, aber die Mehrheit?
Nein, ich glaube nicht das die Antifa in Oldenburg so groß ist
Damit bleibt nurnoch die frage:
Wieso sind die Forderungen voll von Rechtschreibfehlern?
Tja, ähhhhh …. Wenn du sie schon gefunden hast, hilf mit und verrate sie auch der IT-Gruppe – it.team@oldenburg-brennt.de, vielleicht verschwinden sie ja dann!
November 23rd, 2009 at 18:49
Ich hab selber nichts von Antifa Einflüssen mitbekommen, sondern eher die wiederholte Darstellung der Beschlussunfähigkeit des sogenannten Plenums. Anstatt Dinge zu entscheiden wird diskutiert, diskutiert und vielleicht noch das Diskutieren selber diskutiert. Zumindest wirkt das Plenum enorm zeitfressend. Aber das ist auch verständlich, wie gesagt: entschieden wird da nicht wirklich etwas.
Dann noch ein Gedankengang zum Besetzen ansich. A14 dicht zu machen ist ja gut und schön und hat auch etwas von Aktivismus, wirkt zudem wie die Streitzentrale :p. Allerdings stellt sich mir die Frage: Was genau bewirkt es außer, dass Veranstaltungen ausfallen oder verlagert werden. Wäre es nicht sinnvoller die Probleme am Schopf zu packen und sagen wir das Präsidium zu besetzen? Auch wenn ich in solch einem Besetzuzngsfalle eine ungleich höhere Chance auf Räumung vermute. Aber den Versuch wäre es doch allemal wert. Aber bitte, falls diese Idee auf Anklang stoßen sollte, sprecht es bitte nicht im Plenum an …
November 23rd, 2009 at 19:17
Oldenburg brennt!
).
Ich finde den Streik wirklich klasse und ich hoffe, dass sich auch Leute damit auseinandersetzen, die bislang einfach nur eine pauschalisierte und abwertende Meinung von Studenten haben.
Auch gut finde ich die klare Anmerkung, dass die Hörsäle NICHT besetzt werden, um Bildung zu verhindern, sondern um Zeit und Platz zu finden, weitere Organisation voranzutreiben. Denn in einem Raum, der mit sechs Leuten überbesetzt ist, kann man garantiert nichts planen und so gut erreichen wie nun im besetzten Hörsaal (Ja, ich war in Philosophie heute morgen
Meiner Meinung nach sind die Banner auch wirklich klasse geworden! “Widerstand ist, was uns verbindet!” Oder der ganz große unter der Uni-Taube. Respekt, wie auch immer ihr den da dran bekommen habt.
Bleibt die Aktion noch bis zum Ende der Woche bestehen? Wir haben ja “Eltern-Campus” und könnten ihn nutzen, um noch einmal mehr Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen und zu überzeugen, wo noch überzeugt werden muss.
In dem Sinne:
Haltet weiter aus! Ich freue mich auf die Großdemo am Donnerstag!
Mireo.
November 23rd, 2009 at 20:20
Neeeein, die Hörsäle werden nicht besetzt um Bildung zu verhindern!!
Warum werden dann Leute blöde von der Seite angemacht – und zwar unterstes Niveau – die zu ihrem Tutorium, in einem der kleinen Räume von A14, wollten, der nicht besetzt war. Diese Leute wurden übrigens nicht durchgelassen, konnten also ihren Unterricht nicht wahrnehmen. Ein paar andere sind wohl durchgekommen weil die ein bisschen cleverer waren und sich als Mitstreiker ausgegeben haben. Aber nein, hier wird ja keine Bildung verhindert, hier wird nur Raum gebraucht….
Genau dieses Verhalten ist der Grund dafür, dass so viele Studenten nicht mitmachen sondern sich distanzieren…..ruhig mal drüber nachdenken
November 23rd, 2009 at 20:51
keep fighting!
November 23rd, 2009 at 20:55
Ich war heute in der Infoveranstaltung und frage mich tatsächlich, ob Armbändchen knüpfen und Häkeln das Niveau von Bildung ist, dass man sich als Student ab heute wünschen muss…
Also, ich unterstütze ausdrücklich den Protest und freue mich über die anscheinend gut entwickelte Organisation (Gruppen, Plenum etc.), aber im Ernst: verschwendet doch nicht so viel Zeit mit Diskussionen. Setzt euch mit den einschlägigen Stellen zusammen: Studiengangskoordinatoren, Professoren, Dekane, Präsidium etc.. Vielleicht haben die ja auch Erfahrungen und Ideen?
Ihr bringt so viel Energie auf, verwendet sie zielgerichtet!
November 23rd, 2009 at 23:08
@Josie:
Davon weiß ich nichts, ich hatte auch keine Probleme, bisher in die Seminarräume zu gelangen. Da hatte ich nämlich auch schon während der Proteste Unterricht.
Aber so wie es aussieht, suchen sie ja schon andere Räumlichkeiten.
November 24th, 2009 at 00:23
“Hallo, ich bin 68 und kenne den Streik noch aus 1968. Meine Empfehlung macht
weiter, denn auf den Staat könnt ihr euch nur begrenzt verlassen. 1968
wurden auch Weichen gestellt. Nur die damalige Gewalt darf sich nicht
wiederholen. Eine Alternativ-Uni mit Vorlesungen der älteren Semestern ist
eine gute Sache.
Zu der Seite Oldenburg-brennt und dem Spendenaufruf kann ich keine Konto-Nr.
finden etc. Ich würde gerne spenden. Bitte teilt mir mit wie ich mein Geld
loswerden kann.”
Hey
Dieses Zitat kann ich nur untermauern! Klasse, wirklich richtig geil, dass hier endlich etwas gegen die “Bildungspolitik” unternommen wird.
Ab morgen habt ihr einen mehr in euren Reihen!
November 24th, 2009 at 00:37
moin,
habe leider keine anständige kamera, sonst würd ich ja glatt die doku-gruppe gründen
finde es super, wie das bisher alles läuft!
mich würde mal interessieren, ob es eigentlich jemanden oder mehrere gibt, die in regelmäßigen abständen auch mal ein paar “interne” fotos macht?
denke, man könnte nachher ne super fotostrecke über den gesamten verlaufs des streiks machen, inklusive halt auch fotos von vorbereitungen, plakate malen, kochen, spülen/putzen/schlafen und und und.
nur mal so als anregung
November 24th, 2009 at 01:44
und ich hatte mich schon die ganze zeit gefragt warum in oldenburg nichts geht. nun ist der streik also doch nach oldenburg gekommen und das auch noch gut organisiert. ich solidarisiere mich mit euch und wünsche uns allen einen langen atem, wirklich positive ergebnisse und noch viel mehr…..studenten in oldenburg wacht auf und steht für das recht auf frei bildung ein….. wie reagiert eigentlich die neue hochschulleitung,d as land niedersachsen und der bund? wie kann es eigentlich sein das jahrelang Ex-Präsident herr schneidewind für die desolate haushaltslage und die schlechten veränderungen an der uni verantwortlich gemacht wird, und nun im streik die vorteile von web 2.0 erläutert *????
November 24th, 2009 at 10:52
Hallo ihr Revoluzer,
ich möchte Euch freundlich darauf aufmerksam machen, dass Ihr langsam aber ganz ganz sicher sehr sehr große Probleme mit nicht-sympathisanten bekommen werdet!
Und damit meine ich vorallem die Leute aus dem 1. Semester BWL jur., deren Studium Ihr mit dem Streik komplett lahm legt.
Ihr solltet einen Blick in die Gruppe: “BWL mit juristischem Schwerpunkt (Uni Oldenburg)”
http://www.studivz.net/Groups/Overview/86a0266a9c09a37b
im StudiVZ wefen.
Ich empfehle Euch dringend, sich nicht wie die tollsten alternativen Hippies in den Hörsaal zu setzen und die klappe zu halten und bei Euren Plena so zu tun, als würdet Ihr die Meinung der gesamten Uni vertreten.
Wenn man mal ehrlich ist, entscheiden hier ca. 2-3%, dass 97-98% der Studierenden Ihre Vorlesungen nicht besuchen können.
Ihr solltet Euch ganz schnell mit einer Euren tollen Pressemitteilungen rausjagen, um vorallem die Erstsemester zu beruhigen.
Bitte tut nicht so, als würde die Uni jetzt Euch gehören.
Mfg, Bettina
November 24th, 2009 at 11:17
Hallo Bettina,
Interessant, dass du es so hinstellst, als seien nur BWL/Jura Studenten diejenigen, die unter der Hörsaalbesetzung “leiden” müssten. Was aber viel interessanter ist, ist doch die Tatsache, dass hier gegen Bildungsmechanismen protestiert wird, die so eigentlich nicht tragbar sind. U.a. ist das auch in deinem Interesse, wenngleich du als Erstie die Konsequenzen vermutlich noch nicht völlig am eigenen Leib erfahren hast. Davon abgesehen, ja mir ist klar, dass dir als BWL/Jura Student so belangloses Zeug wie jobben und Studiengebühren plus deren Ungleichverteilung egal ist. Aber dies ist immer noch eine Uni, die unterschiedliche Studiengänge anbietet und sich nicht nur BWL und Jura auf die “Brust” geschrieben hat.
Ich will deinen Beitrag nicht vollends in Grund und Boden reden, dich verurteilen und die “Revoluzer” vollkommen unterstützen (einfach weil ich denke, dass man gewisse Dinge anders hätte regeln können), allerdings ist es doch so: Wenn gestreikt wird, der Streit seitens des Präsidiums nicht auf Gegenwehr stößt, wie kann es dann sein, dass euer komplettes Studium durch die A14 Besetzung auf Eis gelegt wird? Sollte man nicht annehmen, dass es im Interesse der Lehrenden oder einfach aller wäre, alternative Räume oder temporäre Überbrückungen zu gewährleisten? Wenn man deinen Kommentar so liest, könnte man ja glauben, da wärt ihr einem quasi scheiß egal.
Aber das ist nur so ein Gedanke. Ich für meinen Teil hatte bislang keine Einschränkungen in meinem Studium. Aber ich versuche mich mit der Situation auch anzufreunden anstatt schon von Haus aus auf Anti und Konfrontation zu gehen.
Alternativ kann ich dir raten: Streik doch mit. Je mehr Unterstützung der Streik hat, desto stärker kann man Forderungen geltend machen und das Ganze beenden. Schließ dich halt den 2-3% der Gesamtheit der Uni an, oder schmoll weiterhin über deine nicht stattfindende Vorlesung
Ich würde sagen, mach das beste draus.
November 24th, 2009 at 12:28
“Der Vorstand der Oldenburger Bündnisgrünen ist hocherfreut über die heute gestarteten Proteste der Studierenden der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Wir unterstützen die Forderungen der über die deutschen Landesgrenzen hinaus gestarteten Protestbewegungen.
Tim Peters, Mitglied des Vorstands erklärt hierzu: “Aus eigener Erfahrung kenne ich die Situation an unserer Universität. Veranstaltungen mit hoffnungslos überfüllten Hörsäälen, Terminverlegungen mehrere Wochen nach Vorlesungsbeginn, Verschulung des Studiums. All das ist auch in Oldenburg Realität. Zusätzlich müssen viele nebenbei arbeiten, um die Studiengebühren zusammenkratzen zu können, wofür eigentlich keine Zeit ist. Diese Zustände müssen ein Ende haben!”"
(http://www.gruene-oldenburg.de/)
November 24th, 2009 at 12:41
@Piwi
Find ich jetzt schon ziemlich selbstgefällig von dir. Natürlich besteht die Uni nicht nur aus BWL und Jura, aber eben auch nicht nur aus Leuten, die sich über alles aufregen müssen, anstatt die vorhanden Möglichkeiten erstmal auszuloten. Vielleicht haben die meisten Leute nicht die Probleme, die ihr habt. Habt ihr darüber schonmal nachgedacht?
Außerdem: Anti und Konfrontation… faß dich mal an die eigene Nase.
November 24th, 2009 at 12:46
Moin,
selbstverständlich ruft der Streik nicht ausschließlich Gegenliebe hervor. Jedoch sollten die Unterstützer des Streiks darauf achten auf mögliche Beleidigungen, die vielleicht nur aus irgendeiner Form von Unverständnis resultieren mit papmigen Antworten zu reagieren. Damit macht man sich keine Freunde. Außerdem sollten die Pauschalisierungen aufhören.
Ausführungen wie
“Davon abgesehen, ja mir ist klar, dass dir als BWL/Jura Student so belangloses Zeug wie jobben und Studiengebühren plus deren Ungleichverteilung egal ist.” helfen nicht weiter und sorgen dafür, dass die Lagerbildung nur verschärft wird. Es bringt nichts, diejenigen zu beleidigen, nur weil sie Dinge schreiben, mit denen man nicht einverstanden ist.
Auch auf der Pinnwand musste ich lesen, dass der letzte Eintrag es als Erfolg verbuchte, dass eine VWL-Vorlesung blockiert wurde. Was soll das? Das ist doch kein Erfolg. Ein Erfolg wäre es, wenn Forderungen erfüllt werden oder eine vernünftige Debatte mit denen geführt werden würde, die gerne an der Vorlesung teilnehmen wollen, dies aber nicht können.
Liebe Streikende, lasst Euch nicht auf Lagerkämpfe ein. Liebe Gegner des Streiks, kommt doch ins Plenum und diskutiert mit.
Von dieser Stelle aus meinen allerhöchsten Respekt an alle, die Tag und Nacht im Hörsaal sind und für die Zukunft der Bildung und damit auch der nachfolgenden Generationen kämpfen. Ihr seid super und ich bin froh, dass unsere Generation doch nicht so abgestumpft ist. Es gibt also noch Menschen, die sich für andere interessieren. Danke!
November 24th, 2009 at 12:50
WEITER SO! Als wir WS 03/04 gestreikt haben, hatten wir SEHR VIELE kreative Aktionen. Aus allen Studiengängen waren Leute aktiv. Insgesamt über 3 Wochen einige Hundert. Die Uni stand still! Das PROBLEM war nur, dass wir unsere Engerie nicht und schlecht eingeteilt haben. ZUVIELE AKTIONEN gleichzeitig. UND, dass freundliche Aktionen (nackt übern Weichnachtsmarkt, Bildungstot, Singen) jeden erfreut, aber auch von der Politik belächelt wird. Erst wenn ziviler Ungehorsam entsteht, wird ein stärkerer Druck aufgebaut. Sprich: Besetzungen, Blockaden, Politiker verfolgen und nerven, wirtschaftlich wichtige Wege blockieren… Viele der Erfahrungen sind HIER niedergeschrieben: http://www.protesthandbuch.de.vu und http://www.nixbildungsabbau.de MACHT WEITER SO!
November 24th, 2009 at 13:00
@ Piwi
Schön formuliert, “Davon abgesehen, ja mir ist klar, dass dir als BWL/Jura Student so belangloses Zeug wie jobben und Studiengebühren plus deren Ungleichverteilung egal ist”
Woher genau weißt du das (Quelle)? Auf jeden Fall sehr interressant, dass du einem kompletten Studiengang pauschal unterstellt jobben, Studiengebüren und deren Ungleichverteilung für belangloses Zeug zu halten. Oder habe ich das jetzt falsch verstanden und das solte nur ein verbaler Angriff auf Bettina sein?
Und genau diese Art von Streikverhalten finde ich einfach nur zum kotzen, obgleich klar ist, dass das nicht auf alle Streikenden zutrifft.
Auch wenn die Gründe für den Streik gut sind und dieser Streik für ALLE Studenten wichtig ist, wird er zum Teil auch auf dem Rücken der Studenten ausgetragen. Wichtige Veränderungen werden, auch mit diesem Streik, nicht von heute auf morgen stattfinden. Und es gibt nunmal Komilitonen die keine Kapazitäten in Form von Zeit oder Energie für diesen Streik freihaben. Diese Leute müssen trotzdem im Januar ihre Klausuren schreiben und sind nun mal angepisst, dass ihre Vorlesungen/Tutorien nicht stattfinden. Und machen wir uns nichts vor, es gibt nicht für alle Vorlesungen passende Alternativräume.
November 24th, 2009 at 15:09
Antrag 7: Für Tutoren, die ihre Tutorien auf Grund des Protestes ausfallen
lassen oder Studierende, die ihr Tutorium aufgrund des Protests nicht
besuchen können, sollen zusätzliche Tutorien (falls es die Räumlichkeiten
zulassen) im Audimax angeboten werden können.
Abstimmung: Mehrheit lehnt den Antrag ab!!!!!!!
Die Hörsäle werden NICHT besetzt werden, um Bildung zu verhindern, sondern um Zeit und Platz zu finden die weitere Organisation voranzutreiben?????????? Dieser Eindruck wird hier aber nicht erweckt…….
November 24th, 2009 at 16:09
Reizend, dass man für eine offiziellen Pinnwandeintrag erst eine Mail schreiben muss.
Angst vor zu viel Kritik?
Noch reizender aber, dass die Suche nach alternativen Räumen sich praktisch bisher darin zeigt, dass die Fachschaften angeschrieben werden mit der Bitte, neue Räume zu organisieren. So kann man sich die Arbeit erleichtern…
Das Lustigste ist aber, dass nicht einmal Tutorien stattfinden dürfen – dabei werden gerade die von Studiengebühren bezahlt. Da beißt sich die Katze in den Schwanz…
November 24th, 2009 at 16:10
Hi, zu allererst: Es freut mich, dass sich in der getriebenen Masse an Studenten noch ein Grüppchen findet, dass sich nicht gleich dem Verwertungszweck hingibt und den Kopf anstrengt, eine Lösung für die Probleme zu finden.
All den Kritikern sei gesagt: Schaut mal über den Tellerrand oder ist das so furchtbar, so zeitraubend, so anstrengend? Ihr regt euch auf, eine Veranstaltung nicht mehr besuchen zu können. Aber ihr regt euch nicht darüber auf, dass ihr eventuell Wissen verpasst. Denn das ist es nicht mehr was euch interessiert. Ihr wollt schnell Scheine. Ohne zusätzlichen Widerstand. Kann man verstehen. Aber wie wärs mit einer Uni in der man lernt um des lernens Willen?
Ihr regt euch auf, dass ihr beleidigt werdet… Ja das ist unschön, sollte sowas geschehen. Aber verständlich. Ein Streik ist kein Kindergeburtstag und Streikbrecher, die ihr nun wärt, sind nicht gern gesehen. An Alle: Einfach mal fünfe grade sein lassen. Davon ab, die Streikenden versuchen doch Lösungen zu finden. Seht ihr das etwa bei den zuständigen Stellen? Also falls eure Veranstaltungen nicht stattfinden können sind doch ganz andere zu adressieren und nicht die Studenten die sich auch FÜR EUCH einsetzen.
Das ist vielleicht der Punkt, der die Streikenden von euch Kritikern unterscheidet: Sie suchen Lösungen, die alle zufrieden stellen. Die Kritiker sind so in ihrer Welt gefangen, dass sie nicht einmal den Kompromiß versuchen wollen.
Andernfalls wäre der Streik, wenn denn 98% der Studierenden gegen ihn wären, schon längst beendet. Also liebe Kritiker: Wenn ihr den Streik beenden wollt, dann stehlt euch nicht aus der Verantwortung sondern geht ins Plenum und beendet den Streik. So einfach ist Demokratie!
Ich kann leider nicht unter den Streikenden sein, da mich meine Abschlußarbeit an den Stuhl bzw. Schreibtisch fesselt. Aber ich hatte dann doch die chance genutzt, an einem Plenum teilzunehmen. Was mir aufgefallen ist: Ihr wollt so viel und im Grunde ist es ganz einfach: Ihr wollt eigentlich die alten Studiengänge wiederhaben. Und nicht nur das, sondern noch mehr! Traut euch, dass doch auch mal so auszusprechen. Klar entzieht ihr damit eurem angestrebten Abschluß erstmal die Existenzberechtigung. Doch ohne eine Maximalforderung kann man in keine Diskussion einsteigen. Stapelt nicht klein, sondern groß! Nur dann kann etwas dabei herum kommen, auch wenns nachher etwas mittelmäßiges ist. Besser als jetzt kann es für euch nur werden.
Ich drücke euch die Daumen und halte mich auf dem Laufenden!
so long!
November 24th, 2009 at 16:15
Ums nochmal zu betonen: Weder zensieren wir hier noch haben wir Angst vor “zu viel Kritik”. Es ist der reine Zeitaufwand der es uns momentan nicht ermöglicht eine flexiblere Pinnwand zu erstellen.
November 24th, 2009 at 16:59
Hallo, dieser Eintrag richtet sich primär an die BWLer/Innen,
die – wie in einem Eintrag weiter oben dargelegt wurde -, durchaus pikiert darüber sind, dass 2-3% der Studierenden Ihre VL blockieren bzw. in den Plenarsitzungen darüber entscheiden, was passiert!
->Aufruf: Wenn Euch das Ganze nicht gefällt, kommt zum Plenum und bringt Euch ein! -Eure Meinung wird angehört und es wird basisdemokratisch über alles entschieden/abgestimmt!!!
Ps: Respekt vor dem “harten Kern”, denn was dieser leistet, ist ein enormer, hochemotionaler Kraftaufwand! Haltet durch!
November 24th, 2009 at 18:48
So, dass ist mein letzter Kommentar. Ich hab echt die Schnauze voll, hier immer lesen zu müssen, kommt zum Plenum, bringt euch ein,ect. Und auch Sätze wie “Ihr regt euch auf, eine Veranstaltung nicht mehr besuchen zu können. Aber ihr regt euch nicht darüber auf, dass ihr eventuell Wissen verpasst. Denn das ist es nicht mehr was euch interessiert.” finde ich einfach nur absurd.
Offensichtlich muss man sich hier rechtfertigen, wenn man nicht aktiv mitstreikt. Ich habe Kinder, arbeite auf Teilzeit und studiere Vollzeit. Reicht das als Rechtfertigung dafür, dass in meinem Leben kein Platz und keine Zeit für ein Streik ist?
Scheinbar möchte man hier auch nur ein “Halleluja alles ist toll” hören, Kritik bezüglich ausfallender Vorlesungen wird hier kontinuierlich abgeschmettert.
Es macht mich einfach nur noch sauer und ganz ehrlich……..dafür ist mir mein bisschen Zeit einfach zu schade….!
November 24th, 2009 at 19:20
Liebe Josie,
ich bewundere, dass du neben deinen familiären Verpflichtungen noch studierst und sogar arbeitest. Ohne dir zu Nahe treten zu wollen: Da stellt sich mir allerdings die Frage nach dem Warum…?! Würdest du nicht gerne Familie und Studium unter einen Hut bekommen, ohne noch arbeiten zu gehen? (Natürlich kann es ja auch sein, dass du gerne ackerst und dich bis an die Erschöpfung auspowerst.)
Kritik scheint doch gerne gehört zu werden, es wird dir sogar ziemlich zügig geantwortet. Willkommen im Diskurs. Für- und Widerrede gehören dazu. Wenn du davon schon “die Schnauze voll” hast, dann “Halleluja”!
Du mußt doch gar nicht aktiv mitstreiken. Du mußt das noch nicht einmal befürworten. Du kannst ja auch gerne den Aktionen fernbleiben. Nur dann wird der Protest weitergeführt. Den Kopf in den Sand stecken und den entscheidenen Gremien fernzubleiben wird dein Problem nicht lösen. Auch hier auf dieser anonymen Internetplattform dich zu entsetzen und dann nur zu sagen: “Ihr seid alle doof! Mit euch rede ich nicht mehr! Bringt ja eh nix!” ist feige und hilft nun wirklich niemandem. Sowas macht die Beteiligten sicher auch nicht glücklicher.
Ohne dir Nahe treten zu wollen, aber wie willst du, dass deine Kinder später aufwachsen? Meine sollen jedenfalls frei sein. Und sie sollen auch studieren gehen können, wenn ich mal durchs soziale Netz gefallen sein sollte.
Dies ist nur einer der unzähligen Aspekte, die meines Erachtens diesen Streik führens- und unterstützenswert machen.
Niemand wird dir hier einen Vorwurf machen, dass du den Streik nicht mit deiner Anwesenheit unterstützt, denn das können viele nicht und sind deshalb um so glücklicher, dass jemand an seiner statt diesen “Kampf” führt. Aber man wird dich sicher fragen, warum du dich gegen etwas Gutes (ich behaupte einfach mal, dass freie Bildung gut ist…) stellst.
Zum Schluß hoffe ich, dass du nicht verbittert bist über die, die für eine gerechte Sache eintreten.
Genug des Pathos!
so long!
November 24th, 2009 at 19:26
Es bewegt sich was…
Studierende – und auch Schüler – müssen zusammenhalten!
Engagement geht nur gemeinsam. Gemeinsam gegen Ungerechtigkeit, Ungleichheit und unzumutbare Zustände. Gemeinsam, miteinander und füreinander – nicht gegeneinander.
An die Gegner des Widerstands:
Wie könnt ihr euch gegen etwas aussprechen, was sich eindeutig für euch ausspricht?
Wie könnt ihr euch gegen etwas wenden, was sich um euch dreht?
Wie könnt ihr von etwas fernbleiben, was nur für euch da ist?
Wie könnt ihr etwas den Rücken zudrehen, was für euch aufsteht?
Solidarität. Miteinander. Gemeinsam.
Nicht gegeneinander. Ohne gegenseitige Vorwürfe, ohne Aggression, ohne Gewalt, ohne Ignoranz, Fanatismus oder unfaires, unreflektiertes Unverständnis. Auf BEIDEN Seiten.
Ungerechtigkeit mit Gerechtigkeit begegnen.
Intoleranz mit Toleranz schlagen.
Ungleichheit gleich beseitigen.
Friedlich. Friedfertig. Und vor allem gemeinsam.
Wenn sich niemand bewegt, bewegt sich auch nichts!
November 24th, 2009 at 19:31
ich muss feststellen, dass hier u.a. gute ideen, vorschläge und konstruktive kritik formuliert werden. ich frage mich nur, warum ihr euch nicht damit beteiligt? warum werden hier Forderungen gestellt, aber keiner will sich beteiligen? in A14 findet doch kein “die da” statt, sondern ein “wir alle”! wer also vorschläge zu verbesserung hat, melde dich doch außerdem in A14. ich bin sicher, dass alle dafür dankbar sein werden.
beteiligt euch an der entwicklung der dortigen infrastruktur und bringt euch mit euren ideen ein!
November 24th, 2009 at 19:47
ich verstehe nicht, wieso es Studierende gibt, die sich beschweren, dass sie Studiengebühren zahlen und durch die Besetzung am studieren gehindert werden und dies in einer Art und Weise, als würde nur ihnen allein es so gehen. Alle, die sich mit den Protestierenden solidarisieren und sich beteiligen, haben doch genau das gleiche Problem! Wir alle müssen doch alle Studiengebühren zahlen und wir alle haben viel zu tun – nicht nur einige Studierende bestimmter Fakultäten! Warum sehen viele nur sich selbst und denken sich “nach mir die Sintflut”! Alle müssen wir unseren Stoff lernen, nachholen und noch nebenbei arbeiten! Wir alle sind doch betroffen und nur einige bemühen sich, auf das Problem aufmerksam zu machen… wirklich traurig dieser Egoismus.
November 24th, 2009 at 19:48
Eben darum – Gemeinsam! Nicht gegeneinander!
November 24th, 2009 at 20:00
Zitat: “Reizend, dass man für eine offiziellen Pinnwandeintrag erst eine Mail schreiben muss.
Angst vor zu viel Kritik?
Noch reizender aber, dass die Suche nach alternativen Räumen sich praktisch bisher darin zeigt, dass die Fachschaften angeschrieben werden mit der Bitte, neue Räume zu organisieren. So kann man sich die Arbeit erleichtern…
Das Lustigste ist aber, dass nicht einmal Tutorien stattfinden dürfen – dabei werden gerade die von Studiengebühren bezahlt. Da beißt sich die Katze in den Schwanz…”
@studentin: ich habe den Eindruck, dir ist nicht klar, dass der Protest und dessen dahinterstehende Infrastruktur (Emailadressen, Homepage, Organisation etc.) erst einmal entwickelt werden musste – und zwar aus einer großen Gruppe Studierender, die sich vorher teilweise noch gar nicht kannten! Ich habe den Eindruck, dir ist nicht klar, welch ein Aufwand das all das bedeutet! Innerhalb kürzester Zeit wurde eine komplexe Infrastruktur geschaffen, die sicher noch verbessert werden kann – keine Frage. Aber hier wieder die Bitte: sei doch konstruktiv und richte dich mit Vorschlägen und v.a. Mithilfe an die Protestierenden! Einfach meckern ist leichter – so viel scheint klar!
November 24th, 2009 at 21:32
gut gemachte Homepage!
November 24th, 2009 at 21:35
Ich finde es total lächerlich wie sich einige Studierende hier über den Ausfall ihrer Veranstaltungen empören. Der Streik zieht nicht wirkungslos an der Politik vorüber, sondern er wird durchaus ernst genommen und er wird ganz sicher Erfolge im Interesse aller Studierenden erzwingen. Medienberichte betonen, dass Zugeständnisse wie die geplante BAföG-Erhöhung für 2010 auf den durch den Bildungsstreik erzeugten Druck zurückzuführen sind. So berichtete die Internetseite der Tagesschau jüngst vom Wankelmut unserer Bildungsministerin Schavan, die vor einigen Wochen noch eine Erhöhung des BAföG kategorisch ausschloss, nun jedoch plötzlich verspricht, dass sie sich für eine Erhöhung stark machen werde (http://www.tagesschau.de/inland/schavan136.html).
Da von Seiten der Kritiker so häufig mit Verhältnismäßigkeit und Verhältnissen argumentiert wird, möchte ich an dieser Stelle auch einmal derart argumentieren: Ich denke, dass eine Woche Veranstaltungsausfall ein sehr geringes Opfer ist, wenn dafür das BAföG für viele tausende Studierende im nächsten Jahr erhöht wird und vielleicht noch einige andere Verbesserungen der Studienbedingungen erreicht werden, die ohne einen solch konsequenten Streik nicht umgesetzt werden würden. Die Studierenden, die sich jetzt maßlos aufregen nehmen die BAföG-Erhöhung im nächsten Jahr dann aber wahrscheinlich gerne mit. Wenn ihr konsequent seid, dann spendet den Differenzbetrag der Erhöhung im nächsten Jahr monatlich bitte für gute Zwecke!
Ich finde es erschreckend und unerklärlich wie egoistisch und unpolitisch die Sichtweise einiger Studierender ist. Ich bin mir ganz sicher, dass es bei vielen von Ihnen darauf zurückzuführen ist, dass Mama und Papa das Studium finanzieren und dass sie einfach gar nicht wissen, was es heißt neben dem Studium arbeiten zu müssen und vom BAföG abhängig zu sein. Wie gesagt, viele von Ihnen, aber nicht alle. Natürlich ist es eine legitime Meinung, die Besetzung nicht gut zu finden. Aber dann kommt doch ins Plenum und bringt euch mit dieser Meinung ein. Es geht doch im wesentlichen darum, dass wir uns als Studierende selbst organisieren und eine ganz eigene, unabhängige Meinung entwickeln, diese in konkrete Forderungen verwandeln und sie als ernst zunehmende Stimme in Politik und Gesellschaft einbringen. Es gibt so viele ernste Fragen und Herausforderungen unserer Zeit, nicht nur im Bildungssystem, wo sich gerade die Studierenden als eigene Stimme einbringen könnten und vielleicht sogar in einem gewissen Sinne verpflichtet sind dies zu tun. Die Erfahrungen der letzten Tage haben gezeigt wie schnell basisdemokratische Strukturen und Vernetzungen aus dem Nichts erschaffen werden können. Wenn es uns gelingt diese Strukturen über den Streik und die Besetzung hinaus zu erhalten, dann können wir Studierende eine ganz eigene unabhängige Stimme in Politik und Gesellschaft werden, die maßgeblichen Einfluss auf gesellschaftliche Prozesse nehmen kann. Das hängt aber stark davon ab, dass sich möglichst viele Studierende mit ihren unterschiedlichsten Meinungen an diesem Prozess beteiligen. Mit einem Mindestmaß an Solidarität könnten wir soviel erreichen… Das kann doch nicht im Ernst an dem Ausfall einiger Veranstaltungen scheitern!?
Bitte denkt ein wenig nach und spaltet nicht zu früh in Lager. Ich denke es gibt eine grundsätzliche Schnittmenge an Interessen unter allen Studierenden, die groß genug ist ein Mindestmaß an Einheit zu erzeugen und geschlossen als eigene Stimme in Politik und Gesellschaft aufzutreten…
November 24th, 2009 at 22:08
“Ich finde es erschreckend und unerklärlich wie egoistisch und unpolitisch die Sichtweise einiger Studierender ist. Ich bin mir ganz sicher, dass es bei vielen von Ihnen darauf zurückzuführen ist, dass Mama und Papa das Studium finanzieren und dass sie einfach gar nicht wissen, was es heißt neben dem Studium arbeiten zu müssen und vom BAföG abhängig zu sein.”
Also ich finanziere mein Studium komplett selbst, und habe keinerlei Probleme Studium und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Und ich kenne viele, denen es genauso geht.
Wer behauptet arbeiten und Studium gleichzeitig geht nicht, der ist faul.
November 24th, 2009 at 22:08
Sehr gut. Gebt nicht auf. Lasst Euch nicht einschüchtern. Macht weiter so!
Volle (moralische) Unterstützung von meiner Seite aus.
Großartig!
Dank an Euch!
November 24th, 2009 at 22:39
Habt ihr mal überlegt jemanden der Stadt / Landesregierung einzuladen?
Ich würde den Bürgermeister einladen und ihm die Möglichkeit bieten vor versammelter Mannschaft zu sprechen.
Oder Professoren / Dozenten / Präsidenten…..!?
Das meine ich nicht provokant oder spaßig. Es ist mein voller ernst!
Was sollte diejenigen zurückhalten ihr Statement abzugeben?
November 24th, 2009 at 22:43
Die Uni bekommt jedes Jahr ca. 15 Millionen Euro an Studien- und Semestergebühren!
WO IST DAS GELD VON GESTERN GEBLIEBEN, WENN WIR UNTER DIESEN BEDINGUNGEN WIE HEUTE STUDIEREN MÜSSEN?
November 24th, 2009 at 22:56
“Die Uni bekommt jedes Jahr ca. 15 Millionen Euro an Studien- und Semestergebühren!”
hast du eine ahnung was für enorme kosten die uni jährlich hat? ich denke nicht, ansonsten würde man hier nicht solche unqualifizierten äußerungen von dir lesen.
November 24th, 2009 at 23:00
Hallo,
nur mal ein Kommentar zur Umfrage auf Stud.IP: Für meinen Geschmack sind die Antwortmöglichkeiten viel zu suggestiv gewählt. Alleine schon auf “Wie beurteilst du die Studiensituation in Oldenburg” nur ein “schlecht”, “könnte besser sein” und “super, besser geht’s nicht” anzubieten, ist doch etwas kurz gegriffen. Ich persönlich finde mich in diesen drei Kategorien nicht wieder, da die Optionen “genau richtig” bzw. “nur Einzelaspekte, die nichts mit dem Studienablauf an sich zu tun haben” nicht vorhanden waren. Na ja, man wird sehen, was bei der Umfrage herauskommt.
Ansonsten wünsche ich weiterhin viel Erfolg beim Streik!
November 24th, 2009 at 23:02
(dieser Beitrag wurde bereits unter dem Thread Studenplan gepostet…denke hier ist der besser Aufgehoben…sry für den Doppelpost)
Liebe Mitstudenten…,
oder sollte ich es euren neo-definierten Parolen gleichtun und euch als “Basisdemokraten” ansprechen? Wie dem auch sei, gegen die Grundidee der Meinungfreiheit, der Studienbedingungsverbesserung etc. habe ich nichts einzuwenden und verstehe diese durchaus. Würde sogar mit den Ansichten vieler Streikender sympathisieren… Doch leider wird das, was so manche Streik- Studenten meinen und vertreten, nach außen hin falsch präsentiert.
Ihr nennt euch selbst Basisdemokraten… doch was genau versteht ihr unter der vorliegenden Situation als demokratisch? Es treffen sich 400 Leute im Plenum, welche genug Zeit haben und nicht neben dem Studium zur gegebenen Zeit arbeiten müssen oder aber unter großen Pendelproblemen leiden… und bestimmen anschließen für die restlichen ca. 12000 Studenten an der Uni, welche nicht anwesend sind, was geschehen soll.
Früher waren es die Sozialisten der Arbeiterparteien und heute nennt sich das Oldenburg regional Basisdemokraten? Danke, dass ihr darüber entscheidet, dass es ein tragbares Übel ist, uns Wirtschaftsstudenten unser Selbstbestimmungsrecht auf Bildung zeitweise einzuschränken. Sehr demokratisch von statten gegangen…ja natürlich müssten jetzt wieder die Parolen kommen… Öffnet euren Geist der wahren Sache… wie das klingt, aus dem Munde anderer Studenten…komme mir wie im Film die Welle vor… wo ein Versuch gestartet wird, die Hitlerzeit an einer Schule neu zu integrieren… Oder solche Sprüche… wer nicht dem Plenum beiwohnt, hat kein Urteilsrecht und somit keine Meinungsfreiheit in Bezug auf den Streik… Ja natürlich wir sind alle bis zum Studium von dem lieben Vormund von vorn bis hinten gut bedient worden, mussten noch nie richtig arbeiten und unser einziges Problem im Alltag besteht natürlich darin, wie verpasse ich die Plenarsitzung nicht…
Und wenn dann ein einzelner Zeit hätte, soll er sich wagemutig in die Höhle des Löwen begeben und laut rufen: Das was ihr da draußen treibt ist – verzeiht den fäkalen Ausdruck- scheiße? Ja dann stimmen 400 Stimmen gegen 1 demokratisch ab… Ok wenn ihr das unter Demokatie versteht…natürlich habt ihr da die Mehrheit.
Es rennen haufenweise Studenten – Anhänger des Streiks rum, die andere, welche sich öffentlich gegen die Besetzung des A14 und somit den aktuellen Streik äußern, und umstellen die Leute, um auf die solange einzureden, bis die nachgeben und ich wiederhole mich: Ihren Geist für die “Sache” öffnen… und wenn nicht, so sollen die wenigstens den Mund halten und keine Antipropaganda verbreiten, sonst könnte das “evtl.” böse enden oder rufen sogar dreisterweise Studenten zuhause mit unbekannter Nummer an und sagen, die sollen sich via StudIP zurückhalten…( Wenn ich den Anrufer erwische, dann kann dieser sich glücklich schätzen, dass dieser von mir nur eine Anzeige und nicht gleich eins auf die Nase kriegt, so dass dieser und Gleichgesinnte nicht nochmal auf solche Telefonbelästigungsaktionen kommen.)
Dann sehe ich Freitags Morgens, dass viele Studenten, die vor dem A14 einen auf Belagerer mimen, unter Proviant und Verpflegung eine Sauforgie am Tonnenlagerfeuer verstehen… es roch und sah aus, als wäre die Kneipe abgebrannt und die letzten Überlebenden, die sich fürs Vaterland ins Koma soffen und ihr nicht enden wollender Bierbestand und Leergut sich zum Audimaxx retten konnten, um da weiter zu celebrieren.
Von vielen Mitstudenten erfuhr ich von zitierten und ausgehängten Sprüchen von Lenin und CHe… ich muss glaube ich nicht weiter ausholen, um noch mehr zu verdeutlichen, dass die Art und Weise, wie hier der Streik vollzogen wird, nicht ok ist…so seid doch bitte nachsichtig, mit uns nicht Streikenden und nörgelnden BWLern und Wirtschaftswissenschaftlern und Erstis, die auch noch die bezahlten Vorlesungen verpassen. Es ist nur allzu verständlich, dass wenn wir sehen, wie Studiengebühren für einen Streik verwendet werden, wenn ich der richtigen Quelle aufgesessen bin, die wir für das Recht auf Bildung entrichten mussten unter harten Arbeitsbedingungen oder Darlehenskrediten wie meiner Einer, dann mit ansehen müssen wie der Streik auf unwürdige Art und Weise vollzogen wird.
Natürlich möchte ich mich an der selben Stelle auch gleich dafür bedanken, dass die Grund- Idealisten und Befürworter des Streiks, sich stets darum bemühen, die von uns aufgezeigten unflätigen und ungewünschten Verhalten zu reduzieren oder ganz abzuschaffen… mein letzter Besuch vor dem A14 war da schon mal erträglicher als zum Freitag zuvor. Und ich glaube auch nicht, dass es im Sinne derer ist, dass Leute die eine andere Meinung vom derzeitigen Geschehen haben, dermaßen Massiv bedrängt und Mundtot gemacht werden.
Ihr handelt auf eure Weise, dann seid nicht verwundert, wenn wir von eurem Aktionismus Betroffenen aufbegehren und entrüstet sind, wenn wir nach all dem Erlebten sehen, wofür der wichtige Hörsaal unteranderem Mitbenutzt wird wie Traumfänger basteln und Spiekeroog besuchen.
Mein Appell überdenkt nochmal die Art und Weise eures Handelns und plant neu… geht auf die Straße mit eurem Protest und nicht auf die Nerven eurer Mitstudenten und Leidensgenossen. Denn die Bildungspolitik ist euch und uns ein Dorn im Auge nicht die Wiwis und Erstis, also gebt uns unseren Audimaxx frei!
Liebe Grüße
Der Ungefragte
November 24th, 2009 at 23:25
Schließe mich “Opfer_Ungefragt” zu nahezu 100% an!
November 24th, 2009 at 23:28
“Ihr nennt euch selbst Basisdemokraten… doch was genau versteht ihr unter der vorliegenden Situation als demokratisch? Es treffen sich 400 Leute im Plenum, welche genug Zeit haben und nicht neben dem Studium zur gegebenen Zeit arbeiten müssen oder aber unter großen Pendelproblemen leiden… und bestimmen anschließen für die restlichen ca. 12000 Studenten an der Uni, welche nicht anwesend sind, was geschehen soll.”
Bei allem Respekt, ich glaube nicht, dass sich die ca. 10000, die nicht direkt am Streik mitwirken bzw. von ihm durch den Ausfall von Veranstaltungen in A14 (mal im Ernst, ist das wirklich so schlimm? Habt ihr euch früher in der Schule auch immer wie Rumpelstilzchen geärgert, wenn Unterrichtsstunden wegen Krankheit/Glatteis/Wasserrohrbruch etc. ausgefallen sind?) betroffen sind allesamt unterrepräsentiert fühlen. Alleine so ca. 4000 wird der Streik überhaupt nicht interessieren, noch mal 3000 empfinden “klammheimliche Freude” und heißen zumindest die Ziele gut, ca. 1000 finden das ganze als “jugendliche Rebellion” albern und schütteln den Kopf und ca. 2000 sind vielleicht wirklich “dagegen” (also gegen den Protest). Ich verlasse mich also wie gesagt darauf, dass ihr, die Streikenden, einen guten Job macht. Vielleicht wäre aber auch etwas mehr Verständnis für “Unpolitische” respektive “Informierte, aber nicht aktivistische Personen” angebracht.
November 24th, 2009 at 23:34
DANKE für die hervorragende Arbeit aller Leute, an die Arbeitsgruppen und auch an alle, die “nur” kurz vorbei schauen und sich informieren oder Lebensmittel spenden, Flyer verteilen etc. Dank an die, die sich Beschimpfungen anhören müssen ohne, dass vom Gegenüber ein Vorschlag kommt wie man sich sonst Gehör verschaffen sollte, danke an alle Dozenten, die die alternative Uni mit ihren Vorträgen bereichern und hoffentlich wird sich die Studiensituation (und Bildungssituation) in Oldenburg und deutschlandweit positiv verändern!
November 24th, 2009 at 23:45
“Dank an die, die sich Beschimpfungen anhören müssen”
Das müssen wohl eher diejenigen, denen der Streik nicht passt…. (und das ist m.M. nicht die minderheit)
November 25th, 2009 at 00:01
@ Opfer ungefragt
Was verstehst Du bitte unter “Selbstbestimmungsrecht auf Bildung”? Der Streik wird deinen WiWi-Abschluss schon nicht gefährden. Wenn man Dir so zuhört scheint der Bildungsstreik ja sehr gute Erfolgsaussichten zu haben noch lange fortzudauern. Mein Gott, wenn man Dir so zuhört kriegt man ja Angst die Weltrevolution sei ausgebrochen. Arbeiterparteien, Sozialisten und Vergleiche mit Faschisten. In welcher Welt lebst Du denn?
Wie sieht es denn mit dem “Selbstbestimmungsrecht auf Bildung” aus für Kinder aus sozial schwachen Familien? Das es einen Zusammenhang zwischen Erfolg in der Bildung und sozialer Herkunft gibt ist doch mittlerweile weitestgehend unbestritten. Studiengebühren verschärfen dieses ohnehin bestehende Problem noch zusätzlich. Du jammerst rum weil für eine Woche deine Veranstaltungen ausfallen, andere kommen aus dem einfachen Fakt, dass sie in der falschen Familie geboren wurden, nicht einmal in den Genuß jemals eine Hochschule von innen zu sehen! Was ist mit deren “Selbstbestimmungsrecht auf Bildung”? Wir setzen uns auch für diese Menschen ein.
Zu vielen deiner Behauptungen kann ich nichts sagen. Wenn es wirklich so ist, dass Du bedroht wurdest und privat angerufen wurdest, hast natürlich vollkommen Recht, so etwas darf nicht sein. Keine Frage. Aber, dass Du versuchst die Aktionen in A14 als Saufgelage darzustellen ist einfach falsch. Es wird dort konstruktiv gearbeitet, was man an den Ergebnissen, wie z.B. diese Internetseite, deutlich sehen kann. Das Abends mal ein Bier getrunken wird kann nicht bestritten werden, aber muss es auch gar nicht. Sinnlose Saufgelage finden aber keinesfalls statt.
Zur Alternativen UNI ist zusagen, dass es die von Dir genannten Veranstaltungen gibt, aber es gibt weit mehr ernsthafte Veranstaltungen und es beteiligen sich mittlerweile einige Dozenten an dem Lehrprogramm der alternativen UNI. Donnerstag wird es z.B. eine sehr interessante Veranstaltung geben zum Thema “Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte und das Recht auf Bildung” vorgetragen von Dr. rer. nat. Dr. phil. Sigrid Graumann. Da Du dich ja sehr für das “Selbstbestimmungsrecht auf Bildung” zu interessieren scheinst, setz Dich doch einfach mal rein in die Veranstaltung.
Die fragwürdigen Leninzitate und andere politische Bekenntnisse wurden bereits seit einiger Zeit entfernt, da wir uns nicht für politische Lager instrumentalisieren lassen wollen und da es uns um eine inhaltliche Auseinandersetzung geht. Du hast also zum Einen recht, dass Leninzitate für eine fragwürdige Außenwirkung sorgen, aber zum Anderen sollte man sich auch die Frage stellen, ob nicht auch Leninzitate zur freien Meinungsäußerung gehören. Du hättest ja ein FDP-PLakat daneben hängen können. Wie auch immer, die fragwürdigen Plakate hängen jedenfalls nicht mehr.
Die meisten deiner Argumente sind sachlich falsch und andere einfach nicht fair. Dass die Streikkritiker anscheinend nicht in der Lage sind sich politisch zu organisieren und eine Fraktion im Plenum zu bilden ist nicht unser Problem. Grundsätzlich steht das Plenum allen offen und wir würden uns sogar freuen über eine derartige Fraktion.
Ich bitte Dich einfach um ein wenig Geduld, gib dem Streik eine Chance. A 14 wird schon nicht den Rest des Semesters besetzt bleiben.
Beste Grüße
November 25th, 2009 at 00:04
wenn wir schon dabei sind, Danke auch an all die Rüpel, die “Andersdenkende” mit mehreren Mann umstellen und kleinzukriegen versuchen… und Danke an all die Verrückten, die sich erdreisten UNS die Nichtstreiker deswegen telefonisch und anonym zu kontaktieren… ungeachtet dessen, ob man Selbst oder ein Familienmitglied ans Telefon geht, einem irgendwelche Beleidigungen anpreist und sogar mit mancher Drohung kommt… Danke an all die Streikbefürworter, die nicht wie die Grund – Idealisten des Streiks rational Denken und uns Anderesdenkern und Opfer des Streikvollzuges die Meinung verbieten!
Habe ich noch jemandem vergessen zu danken?
November 25th, 2009 at 00:15
@ Anonym: Vergiss nicht, dass man niemanden zu seinem Glück zwingen kann. Sowas wäre anmaßend, und das ist auch gerade der Fall, wenn du einem “ungefragten Opfer” die Fähigkeiten absprichst, die Situation in ihrer Globalität objektiv einzuschätzen. Und die Verantwortung “für Kinder aus sozial schwachen Familien” kann man übernehmen wollen, muss man aber nicht.
Ferner kommt mir das Beispiel von der Person aus armem Elternhaus, die gerne studieren würde, es aus finanziellen Gründen aber “dank” Studiengebühren nicht kann, ein gerne bemühtes Klischee. Die realen soziologischen und soziodynamischen Hintergründe zeichnen bei der angesprochenen Klientel doch einen ganz anderen Bildungsweg vor, der bestenfalls nach abgeschlossener Berufsausbildung und ein paar Jahren beruflicher Praxis noch an die Fachhochschule führt. Prinzipielle Gleichberechtigung ist natürlich ein schönes Konzept, aber dafür sollte man doch bitte nicht mit Sachverhalten werben, die nicht der Regel entsprechen.
Zur Streikkritik generell: Da wundert es dich, dass die sich nicht “organisieren und eine Fraktion im Plenum [...] bilden” wollen? Ja, ist das denn die Möglichkeit… warum sollte man am Streik dahingehend mitmachen, sich im Plenum einzubringen mit dem Ziel, die Veranstaltung zu torpedieren? Sollen also die ganzen Autonomen, die (pauschal gesagt) Abschaffung des Staates fordern, nun eine politische Partei gründen und sich mit “dem System” arrangieren, um es so mit seinen eigenen Mitteln bekämpfen zu können? Interessant… mal ganz abgesehen davon, dass den Leuten ja ohnehin schon unterstellt wurde, sie seien “zu egoistisch”, da bräuchte dich die Nichtorganisiertheit doch noch am wenigsten zu wundern.
Nur mal so, beste Grüße auch. Und natürlich weiterhin viel Erfolg und vor allem Spaß an der Sache (den ihr in jedem Fall haben werdet).
November 25th, 2009 at 00:19
@ anonym,
Sehr geehrte/r Frau/ Herr Kollege/in,
ich weiß ja nicht, aus welchem Hause du kommst, ob reich oder Arm…ich persönlich komme aus einem Verhältnis, wo ich nach meinem Abi erstmal mir ein Dach über dem Kopf erarbeiten musste… ich weiß ja nicht ob DU schon mal in deinem Leben für ein bisschen Lebensunterhalt Geld und die Möglichkeit auf eine Ausbildung in der Akkordproduktion schufften musstest… wo Du schwitzt, Rückenschmerzen und Knieprobleme als Chronische Beschwerden erdulden musst und dann aufgrund des erarbeiteten Vitamin B endlich eine Ausbildung im gewünschten Bereich bekommst… Also sage mir nicht, ich wüsste nicht dass die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird und ihr so solidarisch für alle streikt…
Hast DU schon mal arbeitslos gesessen? Weißt DU persönlich wie es sich anfühlt wenn DEIN Konto und das deiner Lebenspartnerin oder deines Lebenspartners bis zur Grenze des Kontokorrentkredites ausgereizt wird? Erspare bitte ausgerechnet MIR solche Moralapostel- Predigten… Menschen wie ich sind deshalb so empört über die Art und Weise des Streiks, weil WIR für unser Studium hart arbeiten müssen… Studienbeitragsdarlehen aufnehmen müssen, die wir später mit Zins und Zinseszins zurück zahlen müssen, die wie dazu verwenden um mit den Studiengebühren die Vorlesungen zu finanzieren… und dann erfährt man, dass die Asta, welche die Studiengebühren mitverwaltet dieses Geld dafür an die Streiker weiterreicht, um die von UNS so hart bezahlten Vorlesungen zu vereiteln…
Sich hier so selbstgerecht zu profilieren steht DIR nicht zu… Das Recht darf sich keiner herausnehmen, der NICHT von den Vorlesungsausfällen dermaßen betroffen ist wie Einer, bei dem ALLE Vorlesungen in der Woche ausfallen.
Lieben Gruß
Der Ungefragte
November 25th, 2009 at 00:27
@ G.
“Die realen soziologischen und soziodynamischen Hintergründe zeichnen bei der angesprochenen Klientel doch einen ganz anderen Bildungsweg vor, der bestenfalls nach abgeschlossener Berufsausbildung und ein paar Jahren beruflicher Praxis noch an die Fachhochschule führt.”
Ja, zeichnen einen Weg vor… Wieviele schaffen diesen Weg? Hast Du konkrete Zahlen oder Studien dazu? Würde mich ernsthaft interessieren…
Schönen Gruß
November 25th, 2009 at 00:41
@ Opfer ungefragt
Zu mir persönlich: Schulabbrecher, Bund, lange keine Ausbildung gefunden, dann Fließbandarbeit in einem Wellpappwerk, dann Ausbildung zum Industriekaufmann in selbigem Werk, dann Hochschulreife nachgeholt, dann an die UNI. Vater: LKW-Fahrer Mutter: Hausfrau.
Ich habe aus meiner Herkunft und meinen Erfahrungen einfach andere Schlüsse gezogen als Du. Das ist doch überhaupt kein Problem. Ich halte es einfach für richtig solidarisch zu streiken und finde es nicht schlimm wenn ein paar Veranstaltungen ausfallen. Studiengebühren zahle ich genauso wie Du und auch bei mir fallen Verantaltungen aus.
Ich finde es aber völlig sinnlos über persönliche Dinge wie die von Dir genannten und meinen oben angeführten zu streiten. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass die sachlichen Argumente fehlen. Und profilieren kann ich mich soviel ich will, oder willst Du mir jetzt meine Persönlichkeitsrechte und mein Recht auf freie Meinungsäußerung einschränken?
Auch Moralapostel halte ich soviel ich will. Du musst es ja nicht annehmen oder kannst Gegenthesen aufstellen. Statt dessen kommen nur unsachliche persönliche Behauptungen und Angriffe. Darauf habe ich keine Lust. Ich bin jetzt auch müde, können gerne morgen weiter diskutieren.
Machs gut!
November 25th, 2009 at 00:44
Da sich ja hier alle zu Wort melden können werde ich das auch mal tun…
Es steht eine Aussage hier uaf der Pinnwand, die sich über die Langzeitstudiengebühren beschwert. Da denke ich nur, selber schuld, studieren sieht anders aus. Das besteht nicht aus rumhängen. Du besetzt Plätze von anderen, wieder und wieder und wieder und nutzt eine staatlich Institution, die auch von Steuergeldern finanziert wird. Letztlich liegst du damit der Gesellschaft auf der Tasche, denk mal drüber nach…
Also jetzt mal ganz ehrlich, meint ihr wirklich irgendjemanden in Hannover interessiert was ihr euch in euren kleinen Gruppen zusammendenkt.
Wenn Ihr was erreichen wollt, geht dahin, wo die Leute sitzen, die es zu entscheiden haben und lasst den Leuten die studieren wollen, die Freiheit das selbst zu entscheiden.
Denn der Quatsch mit den Ersatzräumen ist völlig utopisch und von vorn hinein zum scheitern verurteilt. Denn einer von euch soll mir mal erklären wie ich Veranstaltungen von mehr als 300-500 Studenten in Oldenburg verlegen will. Also streikt woanders und lasst die Studenten die studieren wollen studieren. Zum anderen solltet ihr vielleicht auch mal darüber nachdenken, dass ihr den Studenten mit dem was ihr da tut am meisten wehtut. Die Straßen werden dicht gemacht wegen einer Spontandemo… S U P E R ! ! ! ! Ehrlich… Glückwunsch!!! Viele Können nicht nach Hause mit dem Bus oder Termine wahrnehmen, echt klasse, super Organisation. Setzt euch in euer Wohnsimmer und streikt da, da tut ihr euch auch selber weh.
Zum anderen wird hier darauf eingegangen, dass der Streik ja geduldet ja sogar begrüßt wird, weil man es toleriert. Die Lehrenden sind durchaus nicht der Ansicht das der Quatsch der da fabriziert wird irgendewas bringt außer sich selbst zu schaden. Es nervt echt tierisch an!!!!!!!!!!!!!!!
November 25th, 2009 at 00:46
Habe ich natürlich nicht, aber vielleicht kannst du ja helfen (wo es doch darum geht, dass so vielen Leuten der Zugang zur Uni durch Gebühren versperrt werden sollte?). War natürlich eine grobe Einschätzung aus dem Gesamtzusammenhang heraus, auch ein wenig von groben Vorstellungen und Klischees geprägt. Dennoch bliebe da ein interessantes Feld für weitere Untersuchungen. Man könnte ja z.B. feststellen, ob durch die Studiengebühren zwar die Zahl der Neueinschreibungen gesunken sein könnte, aber auch die jeweilige Abbrecherquote (Überlegung: Vielleicht hätte man ohne Studiengebühren eher “vorschnell” ein Studium angefangen). Und dass Leute, die sich die Position erarbeiten mussten, an die Uni gehen zu können, mit einem ganz anderen Ehrgeiz an die Sache gehen, als jemand, der/die studiert, “weil man das halt macht”, ist auch ein Aspekt, der gerne unberücksichtigt bleibt. Dass man sich nämlich auch mal etwas verdienen muss, wird nur zu gerne übersehen und führt zu bitteren individuellen Rückschlägen.
November 25th, 2009 at 00:59
@ anonym,
verzeih, Dir die Meinungsfreiheit zu verbieten war in keinster Weise meine Absicht… das ist ein Gut, das für uns ALLE hier in Deutschland zur Verfügung steht… im wirtschaftlichen Sinne: Endlich mal eine Ressource die nicht als “knapp” definiert wird
.
Was ich vielmehr darzulegen versucht habe, ist, dass eine Person, die nicht in vollem Ausmaß von einer Aktion oder einem Umstand betroffen ist wie die betroffene Person selbst, gar nicht in der Lage ist, den Unterschied nachzufühlen… wenn überhaupt dann nur ansatzweise erahnen… Sprich, wenn bei Dir nur paar deiner Vorlesungen ausfallen, dann kannst du das nicht so nach empfinden, als wenn bei Dir ALLE Vorlesungen ausfallen…zudem lernt jeder Mensch anders….während Du oder andere vlt. ( sage nicht, dass es so ist..sondern dass es sein kann) die Vorlesung als nicht wichtig erachten und die öfter mal gerne ausfallen lassen und zuhause für sich lernen, so lernen andere Menschen eher durch aktives Verfolgen des Vorlesungsgeschehens… Ich persönlich bin der Meinung, dass man durch aktives Aufpassen weit aus mehr vom Lehrstoff erfassen kann als durch die gleiche Anzahl an investierten Stunden privaten Lernens. So ist die “Wichtigkeit” der ausfallenden Stunden oder wie der Herr Professor sagen würde, die Opportunitätskosten (in diesem Falle die verpasste Vorlesung zu Gunsten des Streiks) des Streiks für dich weitaus geringer als für Mich und meine Gleichgesinnten.
Eine angenehme Nachtruhe
Der Ungefragte
November 25th, 2009 at 01:39
Es scheinen einige dem Irrglauben aufgesessen zu sein, dass das täglich stattfindende Plenum in irgendeinerweise die Meinung aller Studierender vertreten soll. Das kann es aber gar nicht tun, weil es dazu überhaupt keine Legitimation hat. Das Plenum ist lediglich ein Entscheidungsorgan des Streiks. Wer sich also nicht für den Streik interessiert, braucht auch gar nicht erst der Meinung zu sein, man würde ihm seine Meinung nehmen.
Der Protest soll nach meinem Verständnis die Kritik der Studis am Bildungssystem bündeln und konstruktiv darüber zu sprechen, was verbessert werden kann. Dazu braucht es auch Räume, weswegen eine Besetzung völlig in Ordnung ist.
Wer glaubt, niemanden interessiere es, was in OL passiert vergisst, dass auch in anderen Universitäten Niedersachsens protestiert wird und an einer Zusammenarbeit aller protestierender gearbeitet wird. So wird letzendlich auch jemand zuhören. Man muss etwas wagen und seine eigenen Möglichkeiten entdecken dürfen. Alles andere ist Duckmäusertum.
Wer glaubt, es würde sich linkes Weltverbesserertum dort versammeln vergisst, dass die Bildungsreform starken ökologischen Zwängen unterliegt. Im Sinne des Humankapitals sollen Menschen geschaffen werden, die den Anforderungen einer kapitalistischen Welt besser gewachsen sind. Auch das ist Weltverbessern.
Man kann gerne der Meinung sein, dass man mit dem pers. Studium zufrieden ist. Man kann auch glauben, dass die Leistungen locker zu schaffen und andere nur Faul sind. Man kann glauben, andere wollen einem nur das Studium vermiesen.
Man vergisst aber, dass es anderen schlechter geht, anderen durch das Bildungssystem an sich schon das Studium vermiest wird und anderen eben nicht ihr Studium gefällt.
Diesen Leuten platzt nun der Kragen, und ich sage: Gut so. Allen, die ihre persönlichen Belange wichtiger finden, als die ihrer Kommilitonen sage ich: Egoisten.
Wenn man ungerecht behandelt wird und niemand auf einen hört, verschafft man sich gehör, auch wenn man dazu erst unangenehm werden muss. Die Proteste sind richtig und wichtig und werden auch zu Ergebnissen führen.
November 25th, 2009 at 01:46
Es macht mich traurig, zu sehen, dass es hier anscheinend doch wieder um ein Gegeneinander anstatt miteinander geht.
Persönliche Angriffe statt gezielter gemeinsamer Aktionen. Und das scheinbar leider auf beiden Seiten.
Ich wünsche allen eine gute Nacht, den Gegnern ebenso wie den Befürwortern. Vor allem denjenigen, die schon so lange aushalten, standhalten und das sicher nicht nur für sich, zum Zeitvertreib, aus Langeweile oder reinem zivilen Ungehorsam und um andere am studieren zu hindern.
Und hoffentlich kehrt morgen wieder der Kerngedanke zurück. Der sich durchsetzt. Und etwas bewegt. Zitat von oben: Wenn sich niemand bewegt, bewegt sich nichts.
Unrealistisch? Vielleicht.
Unwahrscheinlich? Eventuell.
Unangenehm? Bestimmt.
Unmöglich? Hoffentlich nicht !!
November 25th, 2009 at 02:27
Um es mit den Worten des Namensgebers zu beschreiben:
“In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat.” (Carl von Ossietzky)
Wenn niemand auf Missstände hinweist – was dann?! Weiter so!
November 25th, 2009 at 02:32
wie mir scheint, lohnt sich das Diskutieren nicht… Leute haben zwar eine gute Idee und versuchen die voller Tatendrang zu verwirklichen…aber leider wird der Kampf auf falschem Boden noch dazu mit falschen Waffen auf dem Rücken der eigenen Leidensgenossen ausgeführt…anstatt auf die Straße zu gehen, brödelt man beim A14 rum… Dann ist man noch verwundert und findet es als unfassbar, dass die Gleichgesinnten nicht an einem Strang ziehen… aber mal ehrlich… Das ist wie, wenn man im Krieg, einen Landsmann aus dem schützenden Graben als bewegliche Zielscheibe für den feindlichen Scharfschützen zur Ablenkung losschickt um diesen in seiner Abgelenkten Phase zu erledigen… Das der für die Ablenkung eingesetzte Landsmann dabei zu 90 Prozent seinen Hintern zum Schweizerkäse schießen lässt, ist ein zumutbares Übel… er wird nur losgeschickt und nicht gefragt ob er da auch für gewillt ist… Wem dieses Beispiel jetzt zu weit von der Realität entgleist… dann lenken wir jetzt das methaphorische Beispiel auf die BWLer und WiWis und Erstis… die wurden auch als zumutbares Übel eingeplant, in dem man denen alle Vorlesungen gestrichen hat und zu allem Übel, darf man nicht mal seine Meinung öffentlich kundtun, ohne eingeschüchtert oder halb tot geredet zu werden… entweder überzeugen oder zum schweigen zu bringen.
Jetzt kommt Kritik von den Betroffenen und die Aktionäre des Geschehens können mit der Kritik nicht umgehen und plötzlich sind alle Mitstudenten FEINDE und Befürworter der Politiker… Ich sage euch dem ist nicht so…wir ALLE stehen für die gleichen Ziele ein…nur die Wahl der Waffen und des Ortes müssen vor so einer Aktion wohl bedacht werden… denn durch blinden überstürzten Aktionismus, macht ihr eure eigene Mühen kaputt… denkt ihr, die Politiker interessiert es ob paar Studis in einem Hörsaal irgendwo in der Pampa sitzen? Geht auf die Straße, da sehen euch mehr Leute… da erreicht ihr ein größeres Publikum… Leute die, wie eure Eltern Kinder haben die studieren wollen später und die werden, dann auch überzeugt von der Sache und wenn ihr die Steuerzahler auf – ich sage nicht eurer – nein UNSERER Seite… weil wir ALLE Studenten sind… auch wenn ihr uns aktuellen Anti- Aktivisten ans Bein pisst mit der Belagerungsaktion – UNSERE Seite zieht, haben wir ein größeres Stimmgewicht… und zudem erreicht ihr da eher die Presse, die das ganze an die Öffentlichkeit bringt, als mit einer Dose Becks im stickigen und schlecht durchlüfteten Hörsaal, der bei der Menge der Besatzer, wahrscheinlich auch noch verbrauchte, warme und dünne Luftverhältnisse bietet.
Seht die Kritik nicht als die Worte von feindlich Gesinnten… sondern öffnet euch mal der Kritik die ihr erhaltet…bevor sich die Leute erheben und euch eure zwar löblich angedachte aber echt mies ausartende Blockade- Spielerei gründlich vermiesen… ihr pisst schließlich Gleichgesinnten ans Bein… und wir lassen uns das nicht länger gefallen… denkt um und ihr kriegt eine breitere Zustimmung an der Uni… ihr macht es euch selbst kaputt… Lasst den Hörsaal für weitere Tutorien und Vorlesungen frei!
Mehr bin ich auch nicht mehr gewillt zu schreiben…eigentlich haben viele Vorredner das meiste schon des öfteren erwähnt… aber man hofft ja, dass durch kontinuirliche Wiederholung sich bei dem uneinsichtigen Teil der Streiker die Brisanz der Angelegenheit und die Ansicht der betroffenen in den neuronalen Trampelfaden des Gehirns endlich als neuer für ALLE gleichgestellter Gedanke manifestieren kann.
PS: Ich verpasse zwar meine Fahrtmöglichkeit nachhause Morgen und habe absolut keinen Plan wie ich dann noch heim kann… aber ich werde mir Morgen Abend um 18 Uhr das Plenum mal anschauen… und einige Dinge klar stellen… dass so manch Krankes Hirn, das meint hier einen auf Telefonpsychoterror und Beeinflussung von anderer Meinung hier nicht weiter toleriert wird. Persönliche Telefonbelästigungen werden ab sofort mit Anzeigen abgestraft!
November 25th, 2009 at 02:34
Hallo!
Es freut mich, dass der Protest gegen die mittlerweile unmöglichen Studienbedingungen in Deutschland nun auch bei uns in Oldenburg angekommen ist. Macht bitte weiter so, lasst euch nicht von eurer Linie abbringen, denn sie ist genau richtig. Nur durch Blockade, Besetzung usw. können wir Studenten auf unsere Probleme aufmerksam machen und sie – wenn auch nur für einen begrenzten Zeitraum – in den Mittelpunkt des öffentlichen und medialen Interesses rücken. Bleibt hart, seid hart und lasst euch nicht von den lieben und ach so strebsamen BWL-Studenten im ersten Semester bequatschen.
Gruß,
Sebastian
November 25th, 2009 at 03:07
Genau weiter so Leute,
fragt bitte den Sebastian auch wo seine sämtlichen Vorlesungen stattfinden und Tutorien und plant eure Plenumsitzungen in seinen Vorlesungen… er hätte ja bestimmt nix dagegen. Ach ja und wenn die Blockaden nicht genug Auswirkungen haben…ich hab auch so konstruktive Kritik auf der StudIP Homepage gelesen, dass ihr noch zu lasch seid… man bräuchte ein Opfer die Öffentlichkeit aufrüttelt oder Rauchbomben… Fragt mal den Sebastian ob er sich da auch zur Verfügung stellen würde oder aber der “Spinner” der das in StudIP geschrieben hatte… ich glaube, wenn die Leute selbst betroffen sind von der Situation, wird die solidarische und standfeste Haltung dieser Parolenschreier bröckeln…oder wenn der Streik nicht von unseren Studiengebühren sondern von all den Streikern persönlich finanziert werden würde…
Auf deutsch: Alle die hier jetzt meinen einen auf tollen Hecht zu machen und uns Ignoranten nennen, sind nur deshalb so überzeugte Aktivisten, weil sie selbst nicht drunter leiden. Am ende ist schließlich seiner selbst der Nächste.
Aber lebt weiter in eurer kleinen Welt!
November 25th, 2009 at 03:10
sry,
ergänzung:
sollte heißen, am Ende ist schlielich Jeder sich selbst der Nächste!
November 25th, 2009 at 03:44
Gott soviel Hass hier. Warum?
November 25th, 2009 at 03:57
ein Hund beißt sich nicht…soviel steht fest ; D
November 25th, 2009 at 04:41
@ g:
Habt ihr euch früher in der Schule auch immer wie Rumpelstilzchen geärgert, wenn Unterrichtsstunden wegen Krankheit/Glatteis/Wasserrohrbruch etc. ausgefallen sind?)
Dazu kann ich nur sagen:
a) Schule…da hatte man persönlich noch nicht so den Bezug zum Kostenfaktor des Geschehens gehabt.
b) wir sind jetzt nicht in der Schule, wir sind erwachsen und wissen, dass das Studium eine überaus kostspielige Sache ist…und wenn du das ganze noch aus der Schulzeitsicht betrachten möchtest, dann bist du hier an der Uni falsch… dann solltest du nicht studieren, sondern mal arbeiten gehen in der realen Wirtschaft ohne Papas finanziellen Deckmantel… damit du einen Bezug zur Realität bekommst… den Wert des Gelde zu schätzen lernst und dir die von dir mit bezahlten Vorlesungen nicht einen Grund zum Jubbeln geben, wenn diese auf Grund diverser Umstände ausfallen.
c) sollte die in B) aufgeführte Kritik auf dich nicht zutreffen und du sehr wohl zum proletarischen Teil der Gesellschaft angehören, bzw. mal angehört hast… dann nimm mir die gewählten Worte nicht übel…doch deine Äußerungen lassen ein echt kindliches Licht auf deine Geldwertvorstellungen fallen.
Besten Grüße
aus dem Schlaflosenlager
November 25th, 2009 at 09:27
wird das audimax morgen freigegeben oder geht euer alternativer kindergarten noch weiter ?
November 25th, 2009 at 09:44
In Köln hat es vier Tage gedauert. Wann passiert es (endlich hier)? http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_videoplayer.php?article=34271
November 25th, 2009 at 10:44
Wir sollten so eine Räumung wie in Köln mal von der Uni Leitung fordern…
Wird Zeit, dass der Spuk ein Ende findet!
Ich war gestern mal in A14, und da sieht es dank der Streikenden jetzt aus wie bei Hempels unterm Sofa. Und nach dem Streik, rückt da von unseren Studiengeldern bezahlt das große Reinigungskommando an…
ALSO: MACHT DER SACHE SCHNELL EIN ENDE !!!
November 25th, 2009 at 10:51
Hmm…die Plenarsitzungen sind mit 18 Uhr wirklich nicht gerade gut gewählt für Pendler etc.,darüber hinaus gibt es eben immer Leute die noch zu ihren Tutorien müssen.
Aber im Grunde genommen kann man es auch anders handhaben,die Streikenden haben sich den Raum zum streiken genommen,die Studierenden können sich den Raum also genauso gut zum studieren nehmen.Die größere Gruppe kriegt A14 dann.
Übrigens,ich würde an Stelle der Presseabteilung (oder hat es die IT verzapft?) zukünftig nicht mehr mit gigantischen Bierverkäufen im Rahmen der Besetzung angeben,das rückt eure Sache irgendwie in ein falsches Licht…
November 25th, 2009 at 10:53
“Übrigens,ich würde an Stelle der Presseabteilung (oder hat es die IT verzapft?) zukünftig nicht mehr mit gigantischen Bierverkäufen im Rahmen der Besetzung angeben,das rückt eure Sache irgendwie in ein falsches Licht…”
Falsch: es rückt die sache ins “richtige” Licht. Genauso sind diese Leute nämlich drauf.
November 25th, 2009 at 11:05
In den Nachrichten kam gerade:
an der Uni Osnabrück muss bis 12.00Uhr der große Hörsaal geräumt werden. Ansonsten droht evtl. eine Räumung durch die Polizei.
November 25th, 2009 at 12:09
bleibt zu hoffen, dass das bald auch in OL geschieht
November 25th, 2009 at 12:10
Auf dieser Pinnwand entsteht doch gleich wieder ein völlig falsches Bild wenn sich hier die immergleichen Leute gegenseitig angiften.
Mal an die hier vertretenen BWL-Studis:
1. Warum sucht ihr nicht gemeinsam mit euren Professoren nach alternativen Lösungen, damit die Veranstaltungen stattfinden können? Wenn kein ausreichend großer Raum für euch zur Verfügung steht, warum halten die Dozenten dann nicht einmal für zwei Wochen die Vorlesung doppelt? Warum zeichnet man sie nicht auf Video auf und stellt sie für alle Studis ins Netz?
Für Tutorien habe ich in meinem Studium bisher immer einen Raum gefunden – das sollte mit ein wenig Eigeninitiative sicherlich möglich sein.
2. Viele der Streikgegner scheinen gerade erst im ersten Semester zu sein. Das ist kein Grund euch weniger ernst zu nehmen. Aber man sollte die Situation an der Uni schon ein wenig kennengelernt haben um sich vernünftig dazu äußern zu können. Hat die Uni nicht in diesem Semester in Sachen Zulassung bei BWL ordentlich was verbockt? Warum lasst ihr das mehr oder weniger kommentarlos mit euch geschehen?
3. Die Kritik am Traumfängerbasteln oder an einem Konsolenabend ist nicht angemessen. Die Arbeitsgruppen bemühen sich um interessante Vorlesungen, die man im normalen Unialltag niemals geboten bekommt. Dabei ist die Gruppe aber immer auf willige Dozenten angewiesen, die sich an solchen Aktionen beteiligen.
Leerzeiten muss man irgendwie kreativ überbrücken – und letztlich sind viele dieser Aktivitäten Freizeitangebote für die Streikenden, die A14 nicht verlassen können oder wollen. Nicht mehr aber auch nicht weniger.
4. Es bleibt ja nicht nur bei der Besetzung – es wurde ein offener Brief an das Präsidium verfasst, es werden die Eltern beim Elterncampus diese Aktionen mitbekommen und am Donnerstag wollen wir die breite Öffentlichkeit mit der Demo für unsere Forderungen erreichen.
5. Man kann in diesen Wochen unheimlich viel lernen. Sowohl was die Sozialkompetenz angeht als auch zur Bildung von demokratischen Strukturen. Ich finde das höchst spannend wie sich aus einer OpenSpace Veranstaltung Regeln entwickeln, wie sich Moderationsteams bilden und wie man am eigenen Leib erfährt, dass Parteien beispielsweise für eine Demokratie unglaublich nützlich sind.
Man spürt am eigenen Leib wie anstrengend Politik manchmal sein kann und wie schwer die Kompromissfindung fällt. Solche Dinge lernt ihr in 10 Semestern an der Uni manchmal nicht – also nehmt diese Erfahrung einfach mit.
November 25th, 2009 at 12:54
Hallo zusammen,
ich möchte hiermit direkten Bezug auf einige der Pinnwandeinträge nehmen.
Bemerkenswert finde ich zunächst, dass sich inzwischen auch endlich mehrere Wirtschaftler kreativ mit einbringen und für ihre Sache einstehen.
Natürlich ist es mehr als ärgerlich für euch, dass viele eurer Vorlesungen blockiert werden, aber versucht auch mal euch reflektiert mit dem Bildungsstreik auseinanderzusetzen und eventuell auch mal euch selbst mehr einzubringen.
Was die Studiengebühren angeht, ich bin froh, dass meine Eltern und Großeltern gemeinsam mein Studium finanzieren, denn meine Eltern alleine könnten das nicht leisten, trotzdem bin ich nicht Bafög berechtigt und auch nicht willens mich mit einem Bildungskredit zu verschulden. Mich interessiert also nicht im geringsten, dass das Bafög erhöht werden soll, da es mir persönlich eh nichts bringt. (Das Semesterticket wird übrigends von den Semesterbeiträgen und nicht den Studiengebühren bezahlt)
Die 500€ Studiengebühren werden z.T. gar nicht verwendet, da das Land Niedersachsen den Hochschulen gewisse auflagen gestellt hat, so dass die meisten Hochschulen überhaupt keine Ahnung haben, was sie mit dem ganzen Geld anfangen sollten, so hat Osnabrück z.B. ein Drachenboot für mehrere Tausend Euro gekauft und eine Trainerstelle finanziert, inwiefern das wirklich den Studenten nützt ist meiner Meinung nach doch sehr fraglich.
Hinzu kommt der Spezialfall bei uns, da immer noch zur Debatte steht, ob Medizin nach Oldenburg kommt und dafür unter anderem eines der Aushängeschilder der Uni Oldenburg nämlich die Grundschulpädagogik abgeschafft werden soll, ob das so sinnvoll ist, wage ich ebenfalls zu bezweifeln.
Also noch einmal der Appell von mir an alle, bringt euch mit ein, egal ob ihr dem Streik positiv oder negativ gegenüber steht, denn rumnörgeln könnt ihr eigentlich nur, wenn ihr euch auch wirklich einbringt.
November 25th, 2009 at 13:11
Fakt ist doch, dass es den Zielen der Streikenden überhaupt nicht entgegen stehen würde, den HS 1 für große Vorlesungen (die nicht in einen kleineren HS verlegt werden können) freizugeben. Der HS 1 wird von euch ja de facto nur 1 bis 2 mal am Tag fürs Plenum wirklich gebraucht, warum können da in der restlichen Zeit nicht Vorlesungen stattfinden?
Ich denke dann würde auch die Solidarität der BWL Studenten mit euch deutlich steigen…
(derzeit liegt die ja im negativen Bereich)
November 25th, 2009 at 13:27
Fakt ist, dass der Raum gebraucht wird.
Fakt ist auch, dass eine Besetzung Aussagecharakter hat. Wenn wir 5 Seminarräume besetzn, dann interessiert das keinen. Man kann das also als Werbung sehen ….
Weiterhin ist Fakt, dass eine Räumung jedem Streikgegner entgegen käme und unsere Position irgendwo nur schwächen würde. Wenn ein HS geräumt ist, dann räumen die bald den Rest etc.
Und warum sollte man nun genau mit Leuten solidarisieren, die den Streik als Kindergarten abstempeln? Sorry, aber ich bin leider nicht derart veranlagt, dass ich Leuten in den Arsch krieche, die der Ansicht sind, das was ich tue und vertrete sei Bullshit und albern. Wer Solidarität will, der soll sich beteiligen oder sich die Sache zumindest mal anschauen, anstatt hier rumzustänkern und dann auch noch Forderungen zu stellen. Das funktioniert so leider nicht, meine Freunde.
November 25th, 2009 at 13:37
Fakt ist aber auch: Wenn ihr den Wirtschaftsstudenten nicht ein Stück weit entgegenkommt, dann werdet ihr denen immer unsymphatischer, und die werden sich eventuell dafür einsetzen, dass der Streik durch die Leitung der Uni beendet wird. Stichwort Unterschriften-Listen, etc. gegen auch. Das wäre auch sehr schädlich für euer Bild in der Öffentlichkeit.
November 25th, 2009 at 13:53
An:
Cc:
BCc:
Betreff: Forderung 1. Richtige Basisdemokratische Abstimmung
Datum: Wed, 25 Nov 2009 07:19h
Anlagen:
VCards:
Hallo,
ich möchte mich sehr kurz fassen. Um die Auseinandersetzungen zur Besetzung oder Verlegung von A14 ein für alle mal jetzt basisdemokratisch zu entscheiden gibt es meiner Meinung nach nur eine vernünftige Lösung:
Lösung:
Erstellt eine Abstimmung die sehr schlicht gehalten ist eine Frage 2 Antwortmöglichkeiten. Frage: “Soll der A14 weiterhin (oder nächste Woche) besetzt bleiben?” Antwortmöglichkeiten: 1.Ja 2.Nein
Technisch sollte es möglich sein, dass hierbei nur gültig immatrikulierte Studenten teilnehmen.
Ganz wichtig:
Diese Abstimmung darf nicht durch euer 18Uhr Plenum beschlossen werden, weil die online Abstimmung die 1.Richtig freie Wahl ist, weil bei euren späten Plenumssitzungen viele Studenten verhindert sind. Zu mal ist nicht garantiert, dass nur Studenten abstimmen. Ich spreche mich dagegen aus, dass Leute abstimmen die nicht direkt betroffen sind (Nicht Studenten). Euer 18Uhr Plenum ist dagegen eine freie Versammlung die nicht die Stimmer der Studenten der C.v.O. Oldenburg widerspiegelt, ich weiß, dass habt ihr schon angemerkt.
Letztendlich solltet Ihr euch über die Studierenden legitimieren und dies geht nur mit einer Abstimmung bei der alle! teilnehmen.
Also ab mit dem Vote ins Studip!
Bitte veröffentlicht diesen Beitrag auf eurer Pinnwand.
Vielen Dank
November 25th, 2009 at 13:57
@ BWL Student: Du sprichst von “den” Wirtschaftsstudenten- also eine homogene Masse? Sind dann “die” Wirtschaftsstudenten ALLE vollkommen glücklich und zufrieden mit ihren Studienbedingungen?
Wenn “euer” Hörsaal besetzt ist und “ihr” nicht ausweichen könnt, scheint für dich die einzige Konsequenz in einer Räumung zu liegen – aber wieso gibt es keine Ausweichmöglichkeiten? Wenn “ihr” so eine große homogene Masse seid, wieso setzt “ihr” euch nicht für Alternativen ein, statt nur gegen andere Studenten zu wettern, die sich für bessere Bedingungen für ALLE einsetzen?
Diese Pinnwand spiegelt ein solches Gegeneinander wieder, dass man meinen könnte, Studenten protestieren gegen Studenten und nicht gegen schlechte Studienbedingungen, Studiengebühren und ungleiche Chancen.
November 25th, 2009 at 14:12
@anonym
Weil es keine Ausweichmöglichkeit gibt für 500+ Leute. Das solltest du selber wissen!
November 25th, 2009 at 14:14
@ Anonym
Fakt ist nun einmal, dass ich für Studengebühren bin und absolut keine ungleichen Chancen erkennen kann. Und ich bin in diesem Themengebiet mit Sicherheit kein Laie. Die Studienbedienungen könnten partiell besser sein – das ist richtig, aber eine solche Audimax Besetzung ist m.M. nicht der richtige Weg diese nachhaltig und auf demokratische Art und Weise zu verbessern.
November 25th, 2009 at 14:24
@anonym
Zitat aus den News:
————————-
Liebe MitstreikerInnen,
seit Donnerstag, den 19.11.09 um 14.00, ist die Studentenschaft der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg offiziell im Bildungsstreik.
————————-
Ist die Studentenschaft auch eine homogene Masse?Ich denke nicht.
Den Vorschlag von arne begrüße ich im Übrigen sehr.Es hat eben nicht jeder Zeit von 18 bis 22:xx Uhr in A14 rumzuhängen,da ist eine Abstimmung im Stud.IP das einzig vernünftige.
November 25th, 2009 at 14:28
BWL Student:said
“Fakt ist nun einmal, dass ich für Studengebühren bin und absolut keine ungleichen Chancen erkennen kann.”
Höre lieber auf zu reden, es gibt Fakten die du ignorierst. Jetzt wird es peinlich.
Beipsiel:
1reiches Kind hochtalentiert, aber sehr vorsichtig.
1armes Kind hochtalentiert, aber auch sehr vorsichtig.
Beide wollen studieren und müssen 750€/Semester bezahlen.
Wer ist davon überzeugter wegen den Gebühren doch nicht zu studieren?
Natürlich das arme Kind weil es seine Studiengebühren aus eigener Tasche bezahlt und das ein Haufen Geld für ihn ist.
Dem reichen Kind kann es egal sein wenn es das vergeigt, er hats schlielich nicht bezahlt, sondern seine Eltern!
November 25th, 2009 at 14:37
@ arne:
du legst eine fast schon bemerkenswerte naivität an den tag, ich bin tief beeindruckt.
stichworte: bafög, bildung als handelsgut, gerechtigkeit der finanzierung (kosten sollten von den verursachern gedeckt werden, nicht von allen steuerzahler)
November 25th, 2009 at 14:42
Cool, dann begründe mal deinen Zuspruch für Studiengebühren. Bin gespant was dabei rum kommt.
Diskutieren lohnt hier überhaupt nicht, weil 2 Meinungen derart festgefahren sind, dass es zu keinerleis Konsens kommen kann. Da treffen 2 Weltbilder aufeinander, was will man da diskutieren.
Die Streiker fühlen sich einfach unhaltbaren Missänden ausgesetzt, die seit mehreren Jahren andauern. BA/MA Studiengänge und die Abschaffung der Diploma hat nicht das Erhoffte gebracht, sondern eher das Gegenteil. Kleines Beispiel gefällig? BA Architekten haben auf dem Arbeitsmarkt keine Chance weil ein Bachelor in Architektur von den jeweiligen Arbeitgebern nicht als begschlossenes Studium angesehen wird. Die können halt nichts konkretes, sondern kennen nur Grundlagen. Das ist wohl generell der Fall. Man muss also den Master studieren, der wiederum ALS
November 25th, 2009 at 14:46
grml…da hats mir den Text zerrissen …
Kurzum: MA = 2. Studium, MA Plätze sind beschränkt verfügbar.
Und der Wirtschaftstrackt scheint die Ansicht zu vertreten, dass es untragbar sei die Vorlesungen aufallen zu lassen. Wenn ihr keine Probleme mit Geld habt, ihr Studiengebühren so toll findet und es ja die Ersties von euch sooo hart trifft, dann seh ich das Problem nicht.
Großteil der Profs bezieht sich bei Prüfungen nicht auf den Stoff, der unter einem Ausfall gelitten hat. Sollte bei euch nicht anders sein, alternativ könntet ihr da auch einfach mal nachfragen. Und selbst wenn …dann macht ihr die Prüfung halt im 3. Semester nach. Studiengebühren sind doch nicht das Ding und 1 Semester mehr zu studieren macht doch sicher Spaß. Immerhin habt ihr keinen Druck und profitiert sogar von dem, was ihr hlbjährlich einzahlt noch ein wenig länger. Also hat der Streik doch auch für euch Vorteile …
/Muss ich hier Ironietags setzen oder kam das so rüber?
November 25th, 2009 at 14:49
@BWL Student
Irgendwie wusste ich das sowas kommt:-)
Dann hast du aber noch viel mehr zu tun:
1. PKW Steuer nach NL Vorbild
2. Krankenversicherung Kopfbetrag
3. Arbeitslosenversicherung? Warum soll ich zahlen, die sind doch selber schuld!
4. Rentenversicherung? Genauso hier, selber schuld haben halt ihr ganzes Geld verspielt oder wahrscheinlich waren sie sowieso arbeitslos.
Beihilfe für behinderte Menschen (wird zum Beispiel von der BA bezahlt, also Steuergelder). Was interessieren die mich?
Jeder ist sich selbst der nächste! Ist das deine Meinung?
November 25th, 2009 at 14:49
Ich als Wiwi Student kann nur sagen, dass das Studium viel zu leicht ist. Ichhätte mehr erwartet.
Wer sich bei 5 Vorlesungen pro Semester überfordert fühlt sollte sich mal überlegen ob er sie nicht gut genug ist… Auch wenns hart klingt, aber man muss sich auch mal zusammenreißen.
was soll denn erst passieren wenn ihr 40 h pro Woche arbeiten müsst, das macht ihr dann eine Woche und heult zu hause vor hin und lasst euch krankschreiben.
Juhu die Bildungselite Deutschlands lebe hoch.
November 25th, 2009 at 14:59
Die Sachlichkeit verliert sich auch irgendwo zwischen den Zeilen…
Übrigens – ich bin “Kind reicher Eltern” oder zumindest Kind von Eltern, welche mir das STudium finanzieren. ZUsätzlich gehe ich dennoch drei Jobs nach, um meine Eltern zu entlasten und für mich selbst. Mein Studium schaffe ich auch.
Das bedeutet aber doch nicht zwangsläufig, dass ich – nur weil ich es schaffe – es auch so wünsche! Und meine Eltern hätten sicherlich auch andere VErwendungsmöglichkeiten für das Geld. Ich glaube nicht, dass sie enttäuscht wären, wenn Studiengebühren abgeschafft werden würden…
November 25th, 2009 at 15:01
@ arne
zu deinen punkten:
1) eine PKW steuer nach NL vorbild würde ich begrüßen, das ist sowohl gerecht als auch gut für die umwelt.
2) ein kopfbetrag macht definitiv sinn. schließlich versacht jemand mit 10.000 euro monatseinkommen im durchschnitt die gleichen kosten für seine versicherung wie jemand mit nur 2.500 euro monatseinkommen. warum sollte der besserverdiener also mehr zahlen?
3) eine arbeitslosenversicherung an sich macht schon sinn, damit leuten welche ihren job verlieren kurzfristig eine überbrückung angeboten werden kann. passt von der logik nicht zu den sonstigen punkten.
4) der trend geht ja sowieso immer mehr zur privaten altersvorsorge. das ist nicht ohne grund so.
zudem leben wir in einer sozialen marktwirtschaft (das ist auch gut so), d.h. menschen die nicht in der lage sind sich selbst zu finanzieren (wie behinderte), denen wird geholfen. das ist auch genau richtig so.
das ganze kann man nicht so einfach mit dem motto “jeder ist sich selbst der nächste” abtun. da steckt weit mehr dahinter. auch die von den linken lagern vielfach beschworeren “soziale kälte” der liberalen ist mehr propaganda als wahrheit.
November 25th, 2009 at 15:03
@Anonym:
dann würden deine eltern die weggefallen studiengebühren in form höherer steuern weiterhin zahlen, genauso wie viele andere (z.b. aus dem arbeitermilieu), die gar nicht studieren wollen, die studenten aber trotzdem mitfinanzieren müssten. das wäre schlicht und ergreifend unfair und unsozial.
November 25th, 2009 at 15:06
Piwi,ist es denn so unverständlich dass wir einfach nur zu unseren Vorlesungen wollen?Glaubst du ernsthaft Hannover ändert was an den Studiengebühren weil ihr A14 besetzt?Die schmeißen euch ein paar Peanuts hin die sie euch am Ende sowieso wieder wegnehmen (Motto:”Bund und Länder konnten sich nicht über die Finanzierung einig werden.”).Und dafür stört ihr unser Studium.Und das massiv.
Ihr könntet nächste Woche natürlich auch einfach mal den Naturwissenschaftlern in Wechloy auf den Keks gehen.Wäre auch eine Art “Sozialer Ausgleich”,alle sollten gleichermaßen unter euch zu leiden haben.
November 25th, 2009 at 15:29
@collateral (ist ja schon lange her, aber was soll’s):
Auf die Fragen nach b) und c) gehe ich mal nicht ein, da die persönliche Ebene hier keine Rolle spielen sollten. Zu a): Interessant, dass das ganze auf einmal aus der monetären Sichtweise betrachtet wird. Dabei wurde doch am Anfang hier noch von Seiten der Wirtschaftsstudenten ständig was von “Selbstbestimmung für Bildung” geschrieben, die durch die Besetzung von A14 und den Ausfall der Vorlesungen erheblich eingeschränkt sei?! Aus der finanziellen Sicht klingt es ja fast so, als wolle man doch “was sehen für sein Geld”, also einen möglichst großen Nutzen (=viele Vorlesungstermine) aus seinen Kosten (=Studiengebühren) ziehen. Und nun die rhetorische Frage also: Würde uns das weiterbringen, die Studiengebühren auf die einzelnen Vorlesungsstunden runterzurechnen? Macht das den “Wert” von Bildung aus?
Bitte also unter diesen Gesichtspunkten noch mal auf die Frage eingehen. Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass ein Ausfall von Vorlesungen (noch dazu ziemlich vollen) nur Pendler, die extra dafür nach Oldenburg kommen, wirklich trifft.
November 25th, 2009 at 16:02
Horst, es geht nicht darum, dass nur wir A14 besetzen. Es geht darum, dass bundesweit Hörsaalzentren besetzt werden.
Die Naturwissenschaftler sitzen teilweise in den Plena. Ich kenn da ja ein paar. Zudem wurde es schon mehrfach gesagt aber ich wiederhole es gern noch einmal. IdR zeigen Profs und Dozenten sich kooperativ. Ihr habt also die Möglichkeit euch mit euren Profs/Dozenten kurzzuschließen was den Prüfungsstoff angeht, denn darum gehts euch doch primär. Zusätzlich geht es nicht rein um Blockade, sonst würde es im A14 am Infotisch keine Inofs zur Auslagerung der Veranstaltungen geben. Da steht an so einer Pinnwand dran, wo was stattfindet. Es ist also nicht so, dass hier NUR geblockt wird, um euch auf den Zeiger zu gehen.
Und um eines noch einmal klarzustellen. Das hier ist kein Streik der Uni Oldenburg. Das ist ein europaweiter Bildungstreik an dem sich Studenten der Uni Oldenburg beteiligen. Es geht hier also gar nicht darum auch in EUREM Namen zu streiken. Es geht nicht darum im Namen aller Oldenburger Studenten zu streiken. Die Uni ist lediglich ein Raum, der genutzt wird um sich Gehör zu verschaffen und A14 stellt nun einmal einen zentralen Punkt dar, der sich wunderbar nutzen lässt, um dem Streik Nachdruck zu verleihen.
November 25th, 2009 at 16:07
@ Jan:
Man kann in diesen Wochen unheimlich viel lernen.
Nimm es mir nicht übel wenn ich nur diesen einen Satz von dir Zitiere…ich will dich damit nicht brüskieren oder sonst was…aber ich habe genau diesen Satz gewählt, weil ich wirklich etwas in dieser Woche gelernt habe… Nämlich das viele negative Klischees auf die Studenten wirklich zutreffen…und wenn ich nicht so verdammt heiß auf meinen künftigen Abschluß wäre, würde ich mich glatt dafür schämen ein Student zu sein, bei dem was die Streikopposition hier alles schon geleistet hat… wie schon oben bei mir erwähnt…schreibe nicht alles neu…lest es da nach!
Das Klischee des lärmenden und saufenden Hippie – Studenten wurde wieder nur bestätigt… aber auch die harte Auswirkung der Propagierenden Streiker wie die versuchen Leute von ihrer Denkweise abzubringen oder aber Mundtot zu machen.
Ich möchte hier den Punkt noch aufführen, dass ich jetzt eine Direkte Quelle habe, wo wirklich von seitens der Asta bestätigt wird, dass diese den Streik mit Lebensmitteln, allen Sachen aber auch mit BIER zur genüge unterstützt… was für mich wie ein Schlag ins Gesicht ist… ich zahle genauso meine Studiengebühren wie jeder andere auch um Lernen zu können… diese werden nicht nur dazu von Seitens der Belagerer dazu genutzt uns von den Vorlesungen abzuhalten sondern auch, um eure Saufeskapaden zu bezahlen…ich bin Stinkesauer…
Wer das jetzt Schwarz auf Weiß braucht, der sehe sich den folgenden Link an:
http://www.asta-oldenburg.de/blog/warum_hat_der_asta_eigentlich_nicht_frueher_protest_organisiert?DokuWiki=a8c0da228
Zitat:
Positionierung des AStA zum Bildungsstreik
Der AStA unterstützt den laufenden Protest inhaltlich voll und hat gestern bereits Infrastruktur zur Verfügung gestellt:
Für die Webseite http://www.oldenburg-brennt.de die Domain, Webspace und Traffic
Für Infoflyer Büromaterial, Kopierer und Drucker
Für Infostände Tische und Stellwände
Für Transparente Papier, Stoffe und Farben
Für die Demo Trillerpfeifen und Megafon
Für das leibliche Wohl Kaffeemaschine, Wasserkocher und Abwaschbottiche
Für die Veranstaltungen Anmeldungen von Versammlungen, Demos usw.
Für externe Anfragen Telefondienst
Für Plena Redeleitung
Für die Erholung nach den Plena Bier
Bei weiterem Bedarf: anfragen, anfragen, anfragen!
Man beachte die vorletzte Zeile…und zur letzten sage ich nur: Noch mehr Bier! Noch mehr Bier! Noch mehr Bier… wir sterben hier fürs Vaterland…da können die Komilitonnen das ja schon ruhig mitbezahlen…. Schmarotzertum ohne Gleichen und uns was erzählen, von wegen wir sind die Uneinsichtigen und ihr würdet das alles nur für UNS machen… Sauft Kraneberger alias Wasser…. das ist auch von uns mitfinanziert, was aus der Uniwasserleitung kommt… Dann werdet wieder klar im Kopf… da soll man nicht sauer werden.
Und dass es zum Saufgelage kam, könnt ihr noch so schön dementieren ich war Donnerstagsabends und Freitags morgens selbst Zeuge und genug andere Studenten… Für wie dumm wollt ihr uns noch verkaufen? Ah ja genau jetzt müsste der Spruch kommen: diese Aussage entbehrt jeder Grundlage und daran merkt man, dass unsereins noch nicht im Plenum war… Da habt ihr Recht…waren wir NOCH nicht…. mich hat die Mauer aus Schnapsleichen und Bierflaschen sowie diversem anderen Leergut am Passieren des Eingangs gehindert, um es mal metaphorisch auszudrücken.
Da sitzen wirklich paar kluge Köpfe im A14, denen das durch aus ernst ist, mit dem Streik und dem Ziel, das dahinter steht, aber draußen stehen leider ne Menge Kleingeister, welche nicht im Studium sondern noch an der Schule sein müssten, denn die wissen nicht, wie man sich zu gebärden hat und was man machen darf und was nicht…. Danke Leute, dass ihr das Klischee des heutigen Studenten als saufenden Störenfried bestätigt… einer machts und Alle werden so abgestempelt…
PS: wer sich jetzt noch fragt, warum ich mein Pseudonym Opfer_Ungefragt genannt habe, der muss nicht lange drüber nach denken…. zum einen wurde ich weder danach gefragt, ob ich es gut heiße, dass man mir die Vorlesungen verwehrt und zum anderen wurde ich auch nicht danach gefragt, ob es mir zusagt, wenn eine Horde schamloser Schmarotzer unsere Studiengebühren für ne Kiste Becks ausgibt!… Tja dann sieht man sich doch schon als Opfer… wir alle sind Opfer dieses Schmarotzertums, denn wir haben alle das ganze unwissentlich durch die Studiengebühren mitfinanziert!
LG
Der Ungefragte
November 25th, 2009 at 16:28
@ der Ungefragte: Deiner Argumentation stimme ich 100% zu. Man achte auf diese Webseite: http://www.studium.uni-oldenburg.de/16531.html. Dort steht: Studentenschaftsbeitrag 21.10€ für den Asta. Schön das der Asta Geld bekommt um damit zu arbeiten, aber Bier zu kaufen. Ich glaube ich spinne. Aufgrund solcher Verhaltenswiesen sollte man schnell darüber nachdenken vereinen wie dem Asta Gelder zu entziehen. Ich werde mich mit dem I-Amt auseinandersetzen und fragen ob eine Zahlung der “Asta-Gebühr” aufgrund solcher Handlungen eingestellt werden kann. Ich finanziere mit meinem Geld keine “Saufveranstaltungen” meiner Mitstudenten, die ich wie der ungefragt am Freitagmorgen mitbekommen habe.
November 25th, 2009 at 16:44
Hey leute,
Nichts rechtfertig Studiengebühren. Würde das Geld rein zweckmäßig nur für die Lehre verwendet werden, könnte man ja noch diskutieren, aber das stopfen von Haushaltslöchern etc kann man nun wirklich nicht befürworten…Das Geld kommt uns doch größtenteils garnicht zu…
Studiengebühren hindern, gewisse leute daran, die sich diese nicht leisten können, zu studieren. Das ist einfach ungerecht…auch das kann in keinster weise geduldet werden. Wer meint, Studiengebühren sind fair….der hat doch keine Ahnung was es heißt wirklich für sein Geld auch was tun zu müssen. Leute die Geld von Mami/Papi hinten reingesteckt bekommen, sollten sich an Privatunis einschreiben und die Finger von dem Staatlichen STudium lassen.
Bafögerhöhung….keiner kann behaupten, dies sei ein Erfolg des Bildungsstreiks. Für die Studienzeit mag man ja ein wenig mehr Geld in der Tasche haben, aber am Ende ist der Schuldenberg nur noch größer….also eher ein Nachteil. Was wäre z.b. wenn man nicht sofort im Anschluss einen Beruf bekommt?Was dann?Dann guckt man aber ganz blöd aus der Röhre.
Die Ziele,die der Streik verfolgt beführworte ich zu 100000 %. Doch über die Umsetzung lässt sich nunmal streiten, das ist einfach so.
Klar, ich finds auch nicht gut, dass meine Vorlesungen ausfallen, aber sollte sich auf lange sicht etwas ändern, nehme ich das gerne in Kauf.
Sollte der STreik jedoch länger andauern und über z.b. 2 wochen gehen, wird es eindeutig zu viel des guten. Wie Prof. Taeger schon meinte: “Sollte die Vorlesung am 1.12 ausfallen, droht uns, dass wir unser pensum nicht mehr schaffen werden, vor den Klausuren!”
Dann wirds langsam ungerecht. Diese Woche lass ich mir das also noch gerne Gefallen, doch auf Dauer sind die Streikenden in der Verantwortung, uns BWLer oder Wiwis den Zugang in den Hörsaal zu gewährleisten, damit wir unsere Vorlesungen bekommen.
Ihr habt den Hörsaal besetzt – Ist auch gut, dass die Uni Oldenburg mitzieht im internationalen Bildungsstreik, allerdings ist die Besetzung kein geeignettes Mittel AUF DAUER. Wendet euch gezielt an die Öffentlichkeit,geht raus auf die Straße, wendet auch gezielt an die zuständigen Ämter etc, aber versteckt euch nicht die ganze Zeit im Hörsaal und behindert uns am Studium.
Das manche schon nach einem Tag hier rummjammern, weil sie eine Vorlesung verpasst haben, ist “leicht” übertrieben und überzogen… Also ich für meinen Teil gebe den Streikenden für diese Woche noch die Chance, danach sollte man aber überlegen, ob diese nicht den anderen studierenden eher schaden als helfen, denn die Klausuren kommen nunmal ohne Gnade, steht ausser Frage….
Dann ist es spätestens an der Zeit andere Wege für die Aufmerksamkeit zu finden, sollte das nicht der fall sein, schließe ich mich eindeutig den anderen Streikkritikern an und befürworte eine rasche Räumung des A14…
In diesem Sinne
[ich entschuldige mich, falls ich jemandem zu nahe getreten bin, allerdings sollte jeder auch ein wenig kritikfähig sein, auch mitunter härteren aussagen]
Schönen Tag noch
November 25th, 2009 at 17:09
@Opfer-ungefragt
Du scheinst zu vergessen, das die streikenden auch Studiengebühren bezahlen! Bei der Anzahl der Streikenden und der Symphatisanten des Streiks sind die Kosten der Aktionen in A 14 locker gedeckt auch ohne Deinen verschissenen Beitrag, geh doch zum AStA und lass ihn Dir auszahlen! Du laberst in einer Tour nur Scheiße und machst in deiner Person die gesamten WiWis lächerlich.
Deine “Krisenwissenschaften” wirst Du schon bald weiter studieren können. Hör auf rumzuheulen! Warum ist denn das Bildungssystem unterfinanziert? Weil in den Wiwi ein pseudowissenschaftliches Forschungs- und Lehrparadigma vorherrscht, das mit Werten operiert die real nicht existent sind! Milliardengräber verursacht diese Scheiße die ihr da lernt. Vielleicht ist es sogar ganz gut wenn das mal ausfällt. Milliarden für die Banken und Konzerne, nix für die Bildung. Ich krieg das kotzen wenn sich VWLer und BWLer hier so aufspielen. Euer Institut kriegt genug Geld und hat das schönste Gebäude. Klar das man dann nicht streiken geht…
Sorry, ich meine auf keinen Fall alle VWLer und BWLer. Nur solche wie dieses “Opfer”…
November 25th, 2009 at 17:15
Wenn das so weiter geht, wird eine Räumung nicht nötig sein – die Studierenden zerfleischen sich schon irgendwann gegenseitig….
November 25th, 2009 at 17:19
Oh noes, Studenten trinken Bier. Schon mal in der Cafeteria gewesen? Da steht das Becks gekühlt. Du kannst dich sogar mit nem Bier in die Vorlesung setzen.
Also wirklich, von Saufgelagen kann hier nicht die Rede sein, das würde Volltrunkenheit implizieren.
Aber die Streikfraktion als versoffenes Pack darzustellen (sind ja alles Hippies, ohne ordentlichen Haarschnitt!!!1) ist definitiv einfacher als sich mal im Plenum zu beteiligen. Wo sind die BWLer denn, wenn es so viele sind, in den Plena? Wenn ihr so viele seid, dann könntet ihr sicher was bewegen. Immerhin ist es basisdemokratisch. Oder amüsiert zumindest mich und einige andere hier sicherlich auch, und macht mit eurem Klischeewahn einfach weiter. Unterhaltsam ist es allemal, produktiv allerdings weniger
November 25th, 2009 at 17:30
Uhm…schonmal dran gedacht dass nicht jeder um 18 Uhr Zeit hat 4 Stunden lang in A14 zu hocken?arne hat ja schon den (weitgehend unkommentierten) Vorschlag gemacht ne Umfrage im Stud.IP zu starten,ob A14 weiterhin besetzt bleiben soll.
Und zur Banken-/Konzernrettung:Steuerausfälle,fehlende Sozialabgaben,dafür eine drastische Erhöhung der Ausgaben (insbesondere Alg/AlgII).Das hättest du nicht wirklich gewollt.Geld in die Wirtschaft zu pumpen war das einzig logische.
November 25th, 2009 at 17:31
Auch wenn ich mich spontan dieser Äußerung anschließen könnte –
sie schürt doch nur noch mehr das Gegeneinander.
Wenn man alle gegenseitigen Vorwürfe auf dieser Seite streichen würde – was bliebe dann?
Und ganz ehrlich – als unterhaltsam würde ich das bei dieser Thematik auch nicht mehr bezeichnen. Abrutschen ins Lächerliche… und das bei diesem Thema ?!
Konstruktivität wäre mehr als wünschenswert.
November 25th, 2009 at 17:32
Mit Äußerung anschließen war Piwi gemeint – definitiv nicht Horst.
Zur Verständlichkeit.
November 25th, 2009 at 17:32
@anonymus:
du hast dich durch deine wortwahl soeben selbst disqualifiziert
November 25th, 2009 at 17:33
“Du laberst in einer Tour nur Scheiße und machst in deiner Person die gesamten WiWis lächerlich.”
Muss das wirklich sein? Wir alle sollten so erwachsen sein, dass man sich nicht beschimpfen muss, sondern auf sachlicher Ebene diskutieren kann.
Wenn man sich die Beiträge durchliest, erkennt man so viel Hass…. das ist doch nicht Sinn der Sache.
Man kann doch VWL/BWL Studenten nicht beschimpfen und behaupten es sei ein “pseudowissenschaftliches Forschungs- und Lehrparadigma”! Wirtschaftswissenschaften sind gesellschaftlich genauso wichtig wie Mathematik, Physik oder Philosophie.
Ich verstehe euch nicht. Hier wird nicht mehr um bessere Bildungsbedinungen gestreikt, sondern es geht nur noch um gegenseitiges Beleidungen. Jeder musste in den letzten Tagen Kompromisse eingehen.
Der Gedanke, dass der Streik nach Wechloy zieht ist evtl. gar nicht so schlecht.
Es gibt einige Professoren die am Ulhornweg Vorlesungen halten und sagen: Egal wie lange der Streik dauert. Ich werde alle das in den Prüfungen abfragen, was geplant war. Auch wenn es in den VL nicht durchgenommen wurde.
Vielleicht sind die Professoren in Wechloy verständnisvoller und haben kein Problem damit, wenn dort VL ausfallen.
Konzentriert euch auf das wesentliche und nicht auf Beleidigungen und Diskriminierung.
Danke
November 25th, 2009 at 17:40
Übrigens – wenn der verpasste Stoff so wichtig ist – und Studenten erwachsen sind – wer hindert sie dann daran, zuhause eigenverantwortlich den Stoff zu bearbeiten?
Es sollte kein problem darstellen, Skripte oder Bücher zu lesen.
Das wäre dann vielleicht auch sinnvoller und effektiver als sich hier aufzuregen.
November 25th, 2009 at 17:43
@eine:
das ist hier überhaupt nicht das thema. mich nervt es gewaltig dass alle mein VL ausfallen müssen, zu hause nachlesen ist für mich keine gleichwertige alternative. und das geht vielen so.
November 25th, 2009 at 17:43
@eine
ich rege mich nicht auf. Ich finde es nur schade, dass es hier so weit gehen muss, dass man sich beschimpfen lassen muss. Dadurch wird doch niemand glücklicher und besser gestellt.
Warum muss man sich persönlich angreifen lassen, wenn es doch ums Allgemeinwohl geht.
November 25th, 2009 at 17:49
@eine: Wenn euch Veränderung so wichtig ist,wieso geht ihr dann nicht nach Hannover (dorthin wo über die Verteilung der Haushaltsmittel entschieden wird) und macht dort auf euch aufmerksam?Einfach mal ein paar Nächte vor dem Landtag zelten.Dann hättet ihr euren Streik und wir unsere Ruhe
November 25th, 2009 at 18:05
Ich find das so lächerlich. Lest ihr eigentlich, was ihr da schreibt? Schaut ihr euch eure Argumentation eigentlich an, bevor ihr auf den Button klickt?
Vorlesungsfolien werden idR immer hochgeladen. Das kriegen sogar die Geisteswissenschaften hin ( Politik mal ausgenommen ), man läd sie sich also runter und druckt sie aus. Man arbeitet sie durch und schlägt die Teile, die man nicht verstanden hat nach. Ihr habt soo viele Vorlesungen die ausfallen, also habt ihr auch massig Zeit das alles in Eigenverantwortung nachzubarbeiten. Aber ich glaub, darauf habt ihr ebenfalls keine Lust und laut Horst auch keine Zeit. Was macht ihr eigentlich dann wenn ihr weder Lust auf Eigenregie noch Zeit fürs Plenum habt? Feiert ihr Parties?
@Horst
Ich hab ne bessere Idee. Ihr Wirtschaftler geht nach Hannover und fordert eine Veränderung mit der begründung, dass die derzeitigen Univerhältnisse nicht mehr tragbar sind und ihr so nicht weiter studieren könnt. Dann hättet ihr eure Ruhe (wir hier dann auch) und evtl würde sich dann auch etwas ändern. Immerhin wären wir dann dual vertreten. In OL und in Hannover. Also fix den Eastpack gepackt und ab nach Hannover. Wünsch dir gute Fahrt
November 25th, 2009 at 18:09
@piwi:
du bist das beste beispiel dafür was mit der masse der streikenden nicht stimmt.
null diskussionskultur, null bereitschaft auf andersdenkende einzugehen, kurz und prägnant: eine katastrophe
November 25th, 2009 at 18:25
Und immer noch wird von den Besatzern arnes Vorschlag,doch mal eine wirklich basis-demokratische Abstimmung im Stud.IP zu machen,gekonnt ignoriert.
November 25th, 2009 at 18:25
Und noch mehr Unterstellungen. Schön…
Übrigens – ich habe soweit ich mich erinnern kann niemanden beschimpft.
Und zwischen einer formulierten Frage und einer Unterstellung bzw Beschimpfung liegen meiner Meinung nach Welten.
Mit der Masse der Streikenden stimmt etwas nicht?
Ich würde mir auch mehr Kommunikation, Konstruktivität und Gemeinsamkeit wünschen.
Da helfen eben keine Vorwürfe oder Beschimpfungen.
Und das auf beiden Seiten nicht.
Schade dass es überhaupt sowas wie zwei Seiten, zwei Lager gibt.
Und noch trauriger, dass diese sich anfeinden und angreifen.
Und das gilt leider für beide Seiten.
November 25th, 2009 at 18:33
Dir ist schon klar, dass deine Begründung im Kern absolut paradox ist, weil du Eigenschaften nennst, die man ohne weiteres einigen der postenden Streitgegner in selber Form zugestehen kann.
Diskutieren wollt ihr nicht, ins Plenum kommen wollt ihr nicht. Alternativen annehmen wollt ihr nicht. Selber Alternativen mitschaffen wollt ihr auch nicht. Ihr verfolgt scheinbar eine eher kindische Diskussionsart: Mir wurde etwas genommen und das will ich wider haben und jeder, der das anders sieht, ist böse.
Ernsthaft, kommt von euch zumindest auf dieser Basis (Pinnwand) irgendwas an Alternativen? Nein. Welchen Eindruck erweckt das? Es scheint euch scheiß egal zu sein, was eure Kommilitonen denken und was sie stört, so lange es euch gut geht und ihr nicht betroffen seid. Hier wird Solidarität gefordert und im selben Atemzug ein Egoismus an den Tag gelegt, bei dem man einfach nur kotzen möchte. Wie oft soll man es euch denn noch erklären? Wenn es euch nicht passt, dann kommt doch ins Plenum?!
Wo genau ist das Problem dem nachzukommen? ich hätte darauf einfach gern eine Antwort, wird doch wohl möglich sein, oder?
November 25th, 2009 at 18:39
…und wenn ich jetzt wieder lese, dass ja nicht jede/r seine Zeit von 18 bis 22 uhr “verschwenden” möchte, dann denke ich dass ich “den Streikenden” nicht unrecht tue, wenn ich ihnen zugestehe, dass sie sicherlich dazu bereit wären, einen Termin zu finden, der “der anderen Seite” angenehmer ist.
November 25th, 2009 at 18:40
Entgegenkommen statt entgegenstehen.
Da wird sich dann sicherlich ein Termin finden lassen.
Ich denke “die Streikenden” sind durchaus bereit dazu. Es müsste nur mal ernsthaft der Dialog gesucht werden, da stimme ich Piwi zu. Wie wäre es mit einem Versuch?
November 25th, 2009 at 18:47
Ich verweise nochmals auf arnes Vorschlag.Zumal im Stud.IP nicht die Gefahr gegeben ist dass irgendwelche 68´er das Ergebnis verfälschen.Einfach mal von morgen bis Sonntag 18 Uhr eine Abstimmung laufen lassen.Dann könnt ihr sogar auf eurer Plenarsitzung das Ergebnis bekannt geben.
November 25th, 2009 at 18:58
Stud.IP abstimmung sollte definitiv gemacht werden!
November 25th, 2009 at 20:20
An alle Leser-, Vor- und NachposterInnen:
Hier ein paar prägnante Gedanken zum H(h)interfragen…
Wenn du einE BA/MA StudentIn bist und dein Workload so hoch ist, dass du dich nicht am Bildungsstreik beteiligen kannst respektive möchtest, denke unbedingt daran, dass dich die streikenden KommilitonenInnen deswegen nicht stig[k]mati(s)ieren werden —> bereits recht früh wurde festgestellt, dass ein Mensch, der frontal mit Missständen konfrontiert wird, diese zu lösen gedenkt. ~ Beträchtliche Teile der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften befassen sich mit diesem Umstand; aber das ist egal, denn wir wurden alle mit dem Bewusstsein für Fairness und Korrektheit erzogen und haben daher auch ein Bewusstsein für etwaige Missstände entwickelt. Kampf ist in dieser Hinsicht ein großes Problem. Kampf sorgt dafür, dass ungleichgewichtsverhältnisse entstehen; es ist ihm also inhärent. Und in diesem Fall geht es eben oft um Geld. Eine Mehrbelastung von über 700 EUR in einem Semester ~ das nur fünf Monate dauert ~ bedeutet knapp 150 EUR Mehrausgaben pro Monat! Sau viele Familien mit 1, 2 oder sogar 3 Kindern können das nicht leisten. Leute, wir haben Wirtschaftskrise!!!
Ergo muss neben dem Studium gearbeitet werden. Am besten schön viel Stunden, damit das Geld auch mal zum Feiern reicht und nebenbei noch fleißig studieren, damit man endlich mal selbstständig werden kann und seiner Familie nicht mehr auf der Tasche liegen muss. Genau hier liegt aber eines der Probleme in unserem derzeitigen Bildungswesen; der sogenannte Bologna-Prozess funktioniert erst richtig, wenn es einer Wirtschaft gut geht. Wie es aussieht, ist das gerade aber nicht der Fall und eine immense soziale Ungerechtigkeit ist im Begriff sich zu entwickeln. Diese ist natürlich nicht gewollt, es ist aber langsam mal an der Zeit, dass die Verantwortlichen auch darauf hingewiesen werden.
Die Wahlen sind vorbei und Europa steckt immernoch tief in der Wirtschaftskrise. Wie soll Europa aber unter den ‘global player’n der Wirtschaftsmächte bleiben, wenn die fähigen Leute von woanders kommen und auch gleich da bleiben? Wir brauchen viel mehr fähige Leute aus unseren eigenen Reihen. Europa hat unglaublich viel Potenzial, wird durch die Wirtschaftskrise aber blockiert.
Die Bewegung des Bildungsstreiks ist europaweit aus dem Bewusstsein heraus entstanden, dass das so nicht sein muss. Die europäischen Bildungsministerien müssen sich nur mit ihren Regierungen absprechen und das Problem ist gelöst. Der Bologna-Prozess muss nicht schlecht sein, er muss nur justiert werden! Der offene Brief an das Praesidium ist ein solcher Versuch. Ist schonmal einem aufgefallen, dass BA/MA garnicht abgesetzt werden soll?
Demokratie geht halt von unten nach oben –> also sollten die Praesidien der Universitäten die Probleme auch endlich mal nach oben hin weiterleiten, bis hin zu den Bildungsministerien und der Politik. Aus diesem Umstand heraus ist es zu diesem Zeitpunkt unheimlich wichtig, dass sich streikende und nichtstreikende StudentenInnen nicht gegenseitig bekriegen. Letztendlich weiss jeder was Sache ist aber lange nicht jeder hat die Muse respektive Kraft sich dafür einzusetzen. Manchmal bedarf es halt mehr innitiative und dauert etwas länger, bis Probleme nach oben durchdringen. Die Schaffung eines einheitlichen europäischen Bildungswesen kann durchaus ziemlich vorteilhaft sein. Sie kann aber erst funktionieren wenn die Rahmenbedingungen stimmen, und solange das nicht der Fall ist, werden immer einige Streß machen. Für sich UND für Euch! Der Aufruf also an alle: Bleibt bitte gelassen. Alles wird gut! Und lasst Euch verdammtnochmal nicht von irgendwelchen schrägen Hetzern irritieren…
November 25th, 2009 at 20:51
Eben. Nicht gegenseitig bekriegen, meine Rede.
Miteinander, füreinander und nicht gegeneinander.
November 25th, 2009 at 21:22
Wird nicht klappen.
Die einen wollen in A14 ihre Vorlesungen und Übungen haben,die anderen möchten dort ihre alternative Uni einrichten bis ihre Forderungen erfüllt sind.Und wenn zwei Gruppierungen denselben Raum für sich beanspruchen,dann knallts halt zwangsläufig.
November 25th, 2009 at 21:23
Übrigens – eine StudIP Abstimmung?
Wäre ich spitzfindig würde ich meinen, dass das ja eine konfliktscheue Alternative ist…
das kann man bequem von zuhause aus machen, ohne den direkten Kontakt zu suchen.
Anonym.
Wem Vorlesungen in A14 so wichtig sind, dass hier Beschwerde nach Beschwerde aufläuft, der sollte doch auch dazu stehen und sich selbst dafür einsetzen. Oder nicht?
Ich bin gespannt auf das Argument, welches dagegen spricht…..
November 25th, 2009 at 21:25
Und ich bin nicht der Meinung dass es zwangsläufig knallen muss… nicht, wenn beide Seiten sich konstruktives Miteinander und Diskussionsbereitschaft auf die Fahnen schreiben.
Aber es ist natürlich ein leichtes, von vornherein davon auszugehen, dass es dann “knallt” und somit gar nicht erst einen Versuch zu unternehmen.
Ich bleibe dabei, wenn sich keiner bewegt, bewegt sich auch nichts.
Und auch das – gilt wieder für beide Seiten.
November 25th, 2009 at 21:45
Warum scheut ihr die Basisdemokratische Abstimmung.
Es geht darum was 10.000 Studenten an der C.v.O. Oldenburg denken und nicht 200 Diskussionsfreudigen.
Deswegen Abstimmung im StudIP gerechter geht es nicht!
November 25th, 2009 at 21:46
Eure Plenarsitzungen sind free 4 all,da kann sich jede Zecke festsetzen die auch ein wenig Revoluzzer spielen will.Von daher ist eine StudIP Abstimmung das einzig sinnvolle,da so nur Angehörige der Uni abstimmen können.Darüber hinaus ist die StudIP Abstimmung zeitlich weniger eingeschränkt,da kann man auch dran teilnehmen obwohl man um 18 Uhr ein Tutorium hat.
November 25th, 2009 at 21:58
Mein Vorredner meint es nicht so, er kann nicht anders…
Sorry
November 25th, 2009 at 22:18
er hat im kern seiner aussage aber völlig recht…
November 25th, 2009 at 22:49
Also ich war gestern bei der Infoveranstaltung und muss mal meinen Ärger über das dort publizierte loswerden. Zuerst einmal machte das ganze eher den Eindruck einer lustig geselligen Runde, die das ganz cool findet im Hörsaal zu schlafen. In Anbetracht der Tatsache, dass der offene Brief mittlerweile raus ist, nehme ich an, dass es durchaus auch Leute gibt, die das Ganze ernst nehmen und ich hoffe inständig, dass die Leute sich langsam aber sicher mal um das Problem kümmern, dass ein Studiengang fast komplett lahm gelegt wurde. Denn genau hier liegt das Problem: Es wird gestreikt, weil der Workload zu hoch ist, und man zu wenig Zeit hat. Längerfristig erreicht man hoffentlich eine Änderung. Kurzfristig jedoch stehen im Februar Klausuren an und bisher scheint kein Ende in Sicht. Österreich streikt mittlerweile 5 Wochen, wer weiß schon wie lange das hier dauert? Und wer weiß, was dann mit den Klausuren wird? Bisher bekommt man da von (entschuldigt die Formulierung, ist nicht abwertend gemeint) den Streikenden kein Feedback oder Verständis und genau deshalb ensteht vermutlich auch dieser ganze Streit unter den Studierenden, wo wir doch alle an einem Strang ziehen sollten.
Zum anderen habe ich mich tierisch über eine Aussage aufgeregt, die ein Redner (hoffentlich) im Eifer des Gefechts von sich gelassen hat. Genau kann ich den Wortlaut nicht wiedergeben, aber er meinte, dass ihm dieser ganze Streik vor allem zwischenmenschlich viel gebracht hätte, weil er viele neue Leute kennengelernt hätte (völlig in Ordnung) und das man für diese Erfahrung ruhig ein Semester länger studieren kann, wenn man es sich leisten kann (geht absolut gar nicht!!!). Ich kann es mir nicht leisten länger zu studieren, OBWOHL ich Bwl studiere (und hier ja von einigen die Meinung vertreten wird, dass BWLer keine Probleme mit ihrer Studienfinanzierung haben)!
November 25th, 2009 at 23:03
@ Opfer ungefragt:
Wenn du dich einmal ins Plenum setzen würdest, dann würdest du deine Meinung vielleicht auch wieder ändern. Wir hatten heute zwei Betroffene Wiwis, die sehr konstruktiv diskutiert und dafür auch angemessenen Applaus erhalten haben.
Ob die hier so viel zitierten Schnapsleichen vorhanden waren oder nicht kann und will ich nicht beurteilen. Es wurde aber schon häufig genug darauf hingewiesen:
Das Plenum ist so basisdemokratisch wie irgendwie möglich. Jeder Studi kann dort hinkommen und wieder gehen wann er möchte. Das ist einerseits eine riesige Bereicherung, andererseits aber auch eine immense Herausforderung. Und bei einem solchen Zusammentreffen wird es immer Menschen geben, die sich daneben benehmen und auch nicht die Meinung der Mehrheit widerspiegeln.
Du kannst das sehr schön mit Wikipedia vergleichen. Insgesamt läuft da der Betrieb auch ganz gut, aber es gibt immer ein par Störenfriedeund Idioten, die meinen dazwischenfunken zu müssen. Dafür können die streikenden Studis aber nicht verantwortlich gemacht werden.
Zum Thema Asta und Bier:
Ich kann mit dem Asta in der Regel auch nichts anfangen. Wenn du dich schon über Bier aufregst, dann solltest du dir einmal die Protokolle über die sonstige Verwendung deiner Semesterbeiträge anschauen. Aber auch hier: Der Asta ist demokratisch legitimiert und es steht dir frei eine eigene Gruppe bei den Wahlen zum StuPa zu gründen und es anders zu machen. Der RCDS hat zusammen mit den Julis bei den letzten Wahlen ein ganz achtsames Ergebnis geholt, also Alternativen sind durchaus vorhanden.
Ich persönlich empfinde es nicht als schlimm, wenn die Streikenden neben ihren Aktionen auch mal Freizeit haben. Und dann darf man auch gerne mal ein Bierchen zusammen trinken oder wenns sein muss meinetwegen auch Traumfänger basteln. Ob das nun vom Asta oder durch Spenden finanziert wird, das ist dann wieder eine ganz andere Frage.
November 25th, 2009 at 23:29
Um nochmal auf die Angst zurück zu kommen, dass man Stoff verpasst, der dennoch geprüft wird:
Es wurde schon in den Infoveranstaltungen angesprochen und ich wiederhole mich diesbezüglich nun zum dritten mal. Profs und Dozenten zeigen sich einsichtig und prüfen den verpassten Stoff (der bekanntermaßen nicht so verpasst ist) idR nicht. Genaueres ist mit dem jeweiligen Prof abzuklären. Wieso ihr das nicht tut – das weiß nur Gott. Wieso ihr euch nicht mit der Bitte um Klärung durchs durchs Plenum ans Plenum wendet – weiß ebenso jener der angeblich alles weiß.
Stattdessen wird geflucht was das Zeug hält. Also macht euch einfach mal die Mühe und liefert stichhaltige Beweise dafür, dass ihr extreme Nachteile habt, weil eure Profs derart fies sind und euch dennoch in Dingen prüfen werden, die ihr so nicht behandelt habt, weil A14 dicht ist.
Btw, sind eure Vorlesungen wirklich qualitativ so gut, dass es einen spürbaren Unterschied gibt zwischen Prof, der eine Vorlesung hält und selber die Folien zu bearbeiten? ich kann mir fast gar nicht vorstellen, dass die WIWI/BWL profs bei euch nicht nur ablesen …
November 25th, 2009 at 23:30
es gibt zwei moeglichkeiten:
einerseits koennen institutionelle arrangements gekippt werden, wenn der potenzielle verlust einer gruppe – und bei solchen veraenderungen gibt es immer verliererInnen – auf anderen ebene kompensiert wird. das heisst, das die relativ reichen studierenden (die kein problem mit studiengebuehren haben oder sie sogar gut finden und von ihrem stammplatz in der gesellschaft nicht abgedraengt werden wollen) entschaedigungsleistungen bekommen sollen. hier ist fantasie gefragt.
die andere moeglichkeit ist, dass die ansprueche der potenziellen verliererInnen durch gewalt unterdrueckt werden (speziell zur rolle der gewalt bei rebellionen an unis: http://de.wikipedia.org/wiki/macht_und_gewalt ). dafuer muessen diejenigen, die eine veraenderungen wuenschen, eine machtvolle position innehaben – und das tun besetzerInnen und streikende nicht, da sie qua soziale lage in einer unterlegenen position sind.
die erste moeglichkeit wird vielleicht durch gespraeche (”Miteinander, füreinander und nicht gegeneinander”) erreicht, aber das plenum ist kein raum fuer herrschaftsfreie diskurse, sondern der ort in dem einzelmeinungen durch organisierte mehrheiten unterdrueckt werden. der killer ist, dass es eigentlich um die (neu-)formulierung anschlussfaehiger forderungen (bildung fuer die mehrheit der gesellschaft, mehr internationale mobilitaet, bologna-reform nachjustieren) geht, bei denen studentische beteiligung sogar erwuenscht ist. nur wird das in oldenburg nicht klappen, weil niemand sich mit dem beschriebenen dilemma befassen will oder kann.
November 25th, 2009 at 23:39
Ein herzliches Hallo an meine schärfsten Kritiker und selbstverständlich auch meine Gleichgesinnten,
wie gestern angekündigt, habe ich mir heute, wo ich nicht Arbeiten musste mal die Zeit genommen und bin zum Plenum gefahren..wohl gemerkt ist auch das für mich ein Kraftakt gewesen, denn ich bin zudem nicht nur von Arbeit abhängig, sondern bin auch ein Pendler und musste mir eine entsprechende Lösung einfallen lassen, wie ich wieder nachhause komme… aber da ich nicht nur scharf Kritik üben kann, sondern auch gerne alle Aspekte unvoreingenommen einer Situation betrachte und offen bin für Neues… habe ich mir halt einen Wagen geliehen und war da…
Kommen wir nun zum Wesentlichen:
1. Ich regte und ich rege mich nach wie vor auf, wegen der Alkoholeskapaden in der Nacht von Donnerstag zum Freitag morgen auf!
2. Zitate von Lenin und Che wurden zum genannten Zeitpunkt zum Besten gegeben.
3. Blockade des A14 auf Kosten der Vorlesungen der WiWis, BWLer und Erstis.
4. Umzingeln und Bepöbeln von Andersdenkern… mit Umdenkungszwang oder Meinungsverbot.
5. Telefonstreiche mit Beleidigungen gegenüber denen, welche sich bei StudIP frei äußerten.
Das waren meine gröbsten Kritikpunkte bisher an der Ausführung des Streiks!
Ich war heute wie erwähnt im Plenum, habe mit vielen aktiven Streikbefürwörtern und Mitverantwortlichen gesprochen und mir den A14 genau in Augenschein genommen…wie gesagt, diesmal von Innen!
Nach all dem bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass die “eigentlichen Streiker” da wirklich für ein gutes Ideal kämpfen. Ich habe mit vielen Leuten in 4 Augen Gesprächen gesagt, dass ich die Besetzung der Hörsääle für keine gute Sache halte… Wir haben viel Diskutiert und konnten uns auf normaler und respektabler Ebene austauschen. Viele der Streikenden Studenten wissen gar nicht, was da draußen “wirklich” mitpassiert… die können da auch nix für, dass am Freitag morgen ein Haufen Schnapsleichen vorm A14 lagen und es war absolut nicht in ihrem Sinne, dass es so ausartet.
Was ich damit sagen möchte… ich bin immer noch nicht mit der Besetzung des A14 einverstanden..doch wenn es nur noch morgen und übermorgen so weitergeht und ab nächster Woche Normalität wieder einkehrt, so sollten wir denen die 2 Tage noch gewähren. Viele Leute, die sich da im Hörsaal für ihr Ideal einsetzen, meinen es wirklich nicht böse mit keinem Studenten … die wollen niemandem was böses und zeigen auch Verständnis für unsere Defizite und verstehen auch, dass wir uns empört haben, doch hoffen die auf unser Verständnis… Ob ihr es ihnen zugesteht, liegt an EUCH… mein Verständnis währt wie gesagt nur noch für diese Woche… dann wird halt wirklich zuviel und Schadet dem Studium.
Nur möchte ich, dass ihr, die keine Möglichkeit haben, dem Plenum beizuwohnen genauso erfahrt, dass für all die äußerlichen Misstände, kleinere Randgruppen an Studenten verantwortlich sind und nicht die eigentlichen Streiker. Und ich appelliere somit an jeden Studenten, hört auf mit dem Beschwatzen und Beleidigen von Andersdenkenden… hört auf mit euren Telefonbelästigungen … mit den Zitaten und Parolen irgendwelcher Politischer Parteien oder Vordenker wie Lenin und co…. dies ist alles NICHT im Sinne der Streik- Aktivisten und war nie so vorgesehen… Diese Aktionen veranlassen Nicht- Aktivisten wie mich und andere betroffene BWL, Wiwi- und Ersti- Studenten dazu, dem Streik und dem Grundziel der Aktionen skeptisch und verschloßen gegenüber zu stehen… wie sollen wir positiv drüber denken und die Streiker verstehen, wenn da irgendwelche Saufbolde am Freitag vor dem A14 ihre Orgie feierten… Das macht echt keinen guten Eindruck.. das muss nur wirklich jeder rational Denkende einsehen.
Ich kann all meine Gleichgesinnten und Leidensgenossen nur beruhigen und euch sagen, dass die Initianten des Streiks alles dafür tun, damit alles in geregelten und organisierten Bahnen abläuft… Die Zitate und Parolen sind weg!… die Bierdosen sind weg! A14 ist sauber und kreativ gestaltet und es gibt keine wie zuvor angedeuteten Anfeindungen in schriftlicher Form auf irgendwelchen ausgehängten Schildern, Zetteln oder Flyern.
Auch die Möchtegerntürsteher, welche Non- Aktivisten davon abhalten, den A14 zu besichtigen sind weg, von denen des öfteren berichtet wurde.
Die eigentlichen Streik- Studenten sind Studenten wie WIR und wollen keinem nix böses… die bedauern es ebenso wie unsereins, dass es zu Anfeindungen jeglicher Art geführt hat…natürlich ist der Weg durch die Besetzung des A14 meiner Ansicht nach kein Optimales Mittel… aber auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole… wir haben jetzt schon 3 Tage hingenommen…lassen wir ihnen noch 2 Tage… wenn die wirklich was bewegen sollten, so ist es Klasse… wenn nicht…dann haben die es wenigstens versucht… und ich hoffe das keiner von den Betroffenen deshalb Schwierigkeit hat, seinen Lernstoff aufzuholen, sonst biete ich ihm an, dass er hier kurz eine Nachricht hinterlässt und man sich privat verständigen kann und evtl. eine Arbeitsgruppe eröffnen kann um gemeinsam das Verpasste aufzuholen.
Für die, die ich mit meinem Beitrag überzeugen konnte, und die Interesse haben, ich bin Erstsemestler mit den Fächern Wirtschaftswissenschaften und Germanistik auf Lehramt… also alle BWLer und VWLer etc. oder Leute die PB23 belegen müssen… ich bin über jede neue Bekanntschaft und Zusammenarbeit erfreut.
@ Anonymus und Gleichgesinnte … ich finde es höchst bedauerlich, dass ein Student sich dermaßen tief im Niveau herab lassen muss und auf unterste Art und Weise wie du es gemacht hast, sich mitteilen muss… sowas muss ich nicht weiter beachten bzw. weiter kommentieren… ich denke mit dem Beitrag hast du dich selbst ins Aus katapultiert.
PS: ich möchte hier nicht einen auf bekehrten Moral- Apostel machen… jedoch halte ich es für wichtig, den Leuten mitzuteilen, dass das meiste Ärgernis, welches uns – mich jedenfalls – gefühlsmäßig aufgebracht hat, liegt nicht wirklich bei den eigentlichen Streik- Aktivisten und Verantwortlichen… diese versuchen vielmehr Kontakt zu uns zusuchen… nur wird es von diversen Chaoten falsch repräsentiert und somit durch falschen Aktionismus oder einfach durch Dummheit ins Gegenteil verkehrt…. (Terrortelefonate und Meinugsfreiheitsverbot von anders Denkenden oder Saufaktionen wie am Freitagmorgen… das sind solche Dummheiten… mehr muss ich nicht zu sagen oder?)
Es ist zwar nicht gut, dass wir unsere Vorlesungen verpassen… aber geben wir denen die Chance, diese Woche was zu machen…nur sollte es dann am spätestens bis Montag auch vorbei sein…sonst werden wir WIRKLICH geschädigt und ich denke, das wollen unsere streikenden Mitstudenten doch eigentlich auch nicht, wo sie doch für das Freie Recht auf Bildung sich aktiv einsetzen.
Ich wünsche Allen Studenten einen geruhsamen Abend und danke den Verantwortlichen, die so schnell interveniert haben, um die von uns bemängelten Probleme zu beseitigen.
Euer Ungefragter
November 25th, 2009 at 23:44
wie man deutlich sieht, hat der Fehlerteufel auch meinen Beitrag nicht unberührt gelassen… ich bitte um euer Verständis
es gibt ja kein Editbutton, mit dem ich meinen Beitrag für eure Augen erträglicher gestalten könnte. Also seid so nett und schaut über die Grammatikfehler hinweg und so manche Wortgefüge. Danke im Voraus
Euer ungefragtes Fehlerteufel _Opfer
November 25th, 2009 at 23:48
Leute, vielleicht ist es ja Zeit, schreiend im Kreis zu laufen…
aber eins sei gesagt: Foucault hätte gelacht!
November 25th, 2009 at 23:49
An alle Leser-, Vor- und NachposterInnen:
Hier ein paar prägnante Gedanken zum H(h)interfragen…
Wenn du einE BA/MA StudentIn bist und dein Workload so hoch ist, dass du dich nicht am Bildungsstreik beteiligen kannst respektive möchtest, denke unbedingt daran, dass dich die streikenden KommilitonenInnen deswegen nicht stig[k]mati(s)ieren werden —> bereits recht früh wurde festgestellt, dass ein Mensch, der frontal mit Missständen konfrontiert wird, diese zu lösen gedenkt. ~ Beträchtliche Teile der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften befassen sich mit diesem Umstand; aber das ist egal, denn wir wurden alle mit dem Bewusstsein für Fairness und Korrektheit erzogen und haben daher auch ein Bewusstsein für etwaige Missstände entwickelt. Kampf ist in dieser Hinsicht ein großes Problem. Kampf sorgt dafür, dass Ungleichgewichtsverhältnisse entstehen; er ist ihm also inhärent. Und in diesem Fall geht es eben oft um Geld. Eine Mehrbelastung von über 700 EUR in einem Semester ~ das nur fünf Monate dauert ~ bedeutet knapp 150 EUR Mehrausgaben pro Monat! Sau viele Familien mit 1, 2 oder sogar 3 Kindern können das nicht leisten. Leute, wir haben Wirtschaftskrise!!!
Ergo muss neben dem Studium gearbeitet werden. Am besten schön viel Stunden, damit das Geld auch mal zum Feiern reicht und nebenbei noch fleißig studieren, damit man endlich mal selbstständig werden kann und seiner Familie nicht mehr auf der Tasche liegen muss. Genau hier liegt aber eines der Probleme in unserem derzeitigen Bildungswesen; der sogenannte Bologna-Prozess funktioniert erst richtig, wenn es einer Wirtschaft gut geht. Wie es aussieht, ist das gerade aber nicht der Fall und eine immense soziale Ungerechtigkeit ist im Begriff sich zu entwickeln. Diese ist natürlich nicht gewollt, es ist aber langsam mal an der Zeit, dass die Verantwortlichen auch darauf hingewiesen werden.
Die Wahlen sind vorbei und Europa steckt immernoch tief in der Wirtschaftskrise. Wie soll Europa aber unter den ‘global player’n der Wirtschaftsmächte bleiben, wenn die fähigen Leute von woanders kommen und auch gleich da bleiben? Wir brauchen viel mehr fähige Leute aus unseren eigenen Reihen. Europa hat unglaublich viel Potenzial, wird durch die Wirtschaftskrise aber blockiert.
Die Bewegung des Bildungsstreiks ist europaweit aus dem Bewusstsein heraus entstanden, dass das so nicht sein muss. Die europäischen Bildungsministerien müssen sich nur mit ihren Regierungen absprechen und das Problem ist gelöst. Der Bologna-Prozess muss nicht schlecht sein, er muss nur justiert werden! Der offene Brief an das Praesidium ist ein solcher Versuch. Ist schonmal einem aufgefallen, dass BA/MA garnicht abgesetzt werden soll?
Demokratie geht halt von unten nach oben –> also sollten die Praesidien der Universitäten die Probleme auch endlich mal nach oben hin weiterleiten, bis hin zu den Bildungsministerien und der Politik. Aus diesem Umstand heraus ist es zu diesem Zeitpunkt unheimlich wichtig, dass sich streikende und nichtstreikende StudentenInnen nicht gegenseitig bekriegen. Letztendlich weiss jeder was Sache ist aber lange nicht jeder hat die Muse respektive Kraft sich dafür einzusetzen. Manchmal bedarf es halt mehr innitiative und dauert etwas länger, bis Probleme nach oben durchdringen. Die Schaffung eines einheitlichen europäischen Bildungswesen kann durchaus ziemlich vorteilhaft sein. Sie kann aber erst funktionieren wenn die Rahmenbedingungen stimmen, und solange das nicht der Fall ist, werden immer einige Streß machen. Für sich UND für Euch! Der Aufruf also an alle: Bleibt bitte gelassen. Alles wird gut! Und lasst Euch verdammtnochmal nicht von irgendwelchen schrägen Hetzern irritieren…
November 25th, 2009 at 23:49
@ Piwi:
Btw, sind eure Vorlesungen wirklich qualitativ so gut, dass es einen spürbaren Unterschied gibt zwischen Prof, der eine Vorlesung hält und selber die Folien zu bearbeiten? ich kann mir fast gar nicht vorstellen, dass die WIWI/BWL profs bei euch nicht nur ablesen …
mein BWL Prof ist wirklich klasse… er proferiert aus seinem eigenen Buch und schaut gar nicht in die Folie oder ins Buch … er spricht alles frei, während die Folie an der Wand schwebt… Er ist so gut, er schafft es 10 mal den Begriff Ambivalent in ca. 1 Minute SINNVOLL einzusetzen^^.
November 25th, 2009 at 23:52
hey du kluger bleib mal locker… das artet ja in spam aus^^ du hast 2 mal den selben riesigen beitrag gepostet
…angst, dass du nicht genug zur geltung kommst?^^
LG
col
November 26th, 2009 at 00:06
poste das gleiche doch noch 20 mal, vielleicht wirds ja dadurch besser
November 26th, 2009 at 00:12
naja ich denke dabei nur an die Mitstudenten^^ außerdem wollen wir doch die Homepage nicht lahmlegen, in dem wir das hier überspammen oder?^^ sofern du hinter die 20 posts noch ne Null dranzuhängen gedenkst
November 26th, 2009 at 00:27
der ist halt enttäuscht, dass er sich mühe gegeben hat und kein feedback kriegt :-p
November 26th, 2009 at 00:50
jo, bin emotional auch en bisschen geladen.. wie kann man sich denn in einem solchen Moment gegenseitig beschuldigen?! Hier geht es darum konstruktive Lösungen zu finden!
mit Anfeindungen ist wirklich keinem geholfen…
Oder was? Leute, ihr könnt doch alle ins Plenum kommen! Basisdemokratie
November 26th, 2009 at 01:04
@ kluger Mensch:
du hast ja Recht… wir sitzen alle im gleichen Boot was die Bildungssituation angeht…zumindest die meisten… gibt auch Leute die kommen aus einem schwerreichen Haus und können das ganze nicht Ansatzweise nachvollziehen…
Ich finde es auch nicht gut, was hier passiert…doch kann ich jeden der Empörungen ausruft, nachvollziehen… es läuft leider nicht alles optimal ab und… was die wenigsten jedoch nicht wissen, ist dass die Verantwortlichen des Streiks bis auf den Aspekt mit der Blockade des A14 mit keiner sonst aufgeführten chaotischen Aktion irgendwelcher übers Ziel hinaus geschoßener Studenten zu tun haben… die versuchen wie ich mich heute persönlich überzeugen konnte, auf uns alle zu zugehen… doch finden leider nicht immer den richtigen Draht…
Ich war ja selbst einer der lautesten Protestanten der Streikaktion… nicht weil ich gegen die Grund- Ideale des Streiks war sondern wegen der Umsetzung und dem Anschein, welchen das Ganze nach außen hin hatte… aber wie gesagt die Verantwortlichen tun alles, um Ordnung zu schaffen und die Streikaktion für uns Studenten möglichst defizitfrei zu gestalten…
Sehr gelungen fand ich auch die Kommunikation via Internetcamera und Skype zwischen den verschiedenen Universitäten die sich ebenso verbarrikadiert haben und gemeinsam ausharren für eine bessere Bildung.
November 26th, 2009 at 01:09
sry sollte Protestanten gegen die Streikaktion heißen ;D
November 26th, 2009 at 01:10
also ich komme nicht aus einem schwerreichen haus und kann die meisten ziele der streikenden trotzdem aus meiner perspektive nicht nachvollziehen
November 26th, 2009 at 01:14
genauer: von den 7 hier auf der site genannten forderungen, kann ich nur 2 zustimmen
November 26th, 2009 at 01:48
@Opfer ungefragt –
ich freue mich, dass du es zum Plenum geschafft hast. Das ist konstruktive Kritik und Kommunikation. Und dabei geht es nicht darum, Menschen zum Umdenken zu bewegen oder gar zu zwingen. Schade, dass so oft ein falscher erster Eindruck entsteht durch Menschen die das Engagement anderer Menschen für ihre eigenen kleingeistigen Ideen nutzen bzw ausnutzen.
Also – auch ich wünsche ALLEN eine gute Nacht, ob im A14 oder zuhause, ob im reichen oder armen Elternhaus, in WG oder wo auch immer. Und wünsch mir für morgen noch mehr Konstruktivität und Miteinander – und vor allem eine laute, offene, gutbesuchte – und über all dem noch friedliche Demo.
November 26th, 2009 at 01:57
Na immerhin.. komm doch mal zu ner Plenarsitzung.
Basisdemokratie ausprobieren ist wirklich die beste Übung.
Es winkt der Bundestag
Im Ernst, jede Stimme zählt! Komm ins Plenum und bring Dich ein.
November 26th, 2009 at 02:17
Jup zwei, wenn überhaupt, sonst alles nur gelaber…
Liegt in der Natur der Fächer. Foucault zitieren kann jeder, ist nicht wirklich intelligent und trägt nicht der Sache bei. Würd ich lassen. Treibt dich nur wieder in ein Lager mit Klischees in denen du mit Sicherheit nicht stecken willst.
Mich würde mal interessieren wieviele Semester ihr alle schon studiert, die hier streiken, dass sie schon so ein schweres Leben haben ander Uni. Und vor allem möchte ich mal wissen wieviele hier von denen auch mal richtig gearbeitet haben, so mit Leistungsdruck und Zahlen bringen. Ich denke nämlich, viele von euch haben Wunschvorstellungen, die nicht zu realisieren sind.
November 26th, 2009 at 03:54
Jo, das dachte ich auch erst. Dann war ich mal da und hab mit denen geredet und festgestellt, dass da fast nur BA/MA Leute sind und auch noch sau viele Erstsemester. Kein Plan, ob du auch schon da warst und wie du es fandest, aber ich war ziemlich beeindruckt. Ausserdem ist alles voll sauber und die paar Plenarsitzungen, die ich besucht habe, waren wirklich der Hammer. Ich glaub immernoch, dass die Aktion was bringen kann; ‘aurea mediocritas’ ist aber halt nur möglich, wenn ALLE kommen. Ich weiss daher garnicht, warum sich so viele beschweren, die Verantwortung liegt schließlich in aller Hände. Die Soziologie hat das verstanden. Und ist das nicht gerade die Disziplin, aus der die Wirtschaftswissenschaften viele Erkenntnisse schöpft? Corporate Identity, Corporate Response, Corporate Governance… meine Güte, die Wirtschaftswissenschaften fokussieren sich immer mehr auf Nachhaltigkeit. Wir müssen mit der Zeit gehen! Das Problem ist nicht unbedingt BA/MA, da reichen ein paar justierungen. Es geht aber auch um Lehrinhalte! Wie soll ich mich denn flexibel in der Wirtschaft bewegen, wenn ich mich vorher erst jahrelang mit Lehrmethoden von ano domini herumschlagen muss? Ich möchte gerne so flexibel und gut sein wie Absolventen aus anderen Ländern. Ich hab Bock durchzustarten! Stumpfes Reinballern von Wissen, das nach der Klausur wieder weg ist, ist doch quatsch. Ich denk da braucht man eigentlich garnicht drüber reden… sowas sollte Common Sense sein -.-
November 26th, 2009 at 09:54
@ Opfer:
Das sind doch schon ganz andere Töne, mit denen man auch umgehen kann. Vergleichs mit Wikipedia – die meisten Schreiberlinge wollen ein Lexikon für alle und einige Idioten nutzen es halt für Krawall und Fehlinformation. Und trotz allem ist es eine geniale Idee.
Ich bin einmal gespannt ob sich einige WiWis auf der Demo sehen lassen. Schließlich wurde ja nur allzu oft gefordert, dass die Leute doch lieber auf die Straße gehen sollten um etwas zu bewirken.
Übrigens wird die Besetzung wohl noch länger andauern, wenn man sich die Aussagen in der NWZ so durchliest:
“Eine Räumung des Hörsaalzentrums sei nicht vorgesehen, betonte Prof. Dr. Mathias Wickleder, Vizepräsident für Studium und Lehre. Die Proteste der Studierenden würden sehr ernst genommen und hätten bereits zu vielen Diskussionen geführt. Es mache keinen Sinn, den Konflikt eskalieren zu lassen. Deshalb habe man sich schweren Herzens zur Verschiebung des Eltern-Campus entschlossen.”
http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_spezial_artikel.php?id=2168333&SpezialID=177
Von daher würde ich allen BWLern und WiWis vorschlagen, dass sie sich gemeinsam mit ihren Profs und gemeinsam mit der Raumgruppe um Alternativen bemüht. Und die gibt es, garantiert.
November 26th, 2009 at 09:56
Am besten wir machen alle kleine Lerngruppen und setzen uns zusammen und jeder darf seine Meinung zum Stoff sagen. Bringts voll. Und dann fangen wir an creativ zu arbeiten, mit Flipchart und Bilder malen juhu. Ich bin hier um was zu lernen und nicht mit so einem Quatsch meine Zeit zu verschwenden.
November 26th, 2009 at 10:00
Wieder ei ignorant der glaubt die uni zu kennen…
Es gibt nur einen großen Hörsaal…
keinen anderen für 600 Leute, wann wird das endlcih verstanden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Hab keinen Bock immer wieder zu lesen dass man sich ja einen anderen Raum suchen soll.
Zum Protest auf der Straße kann ich nur sagen, wenn ich dadurch wieder meine Termine verpasse, weil ihr die Stadt dicht macht verliert ihr bei mir völlig an Glaubwürdigkeit.
Das kostet mich jedes mal Geld und das seh ich nicht mehr ein
November 26th, 2009 at 10:59
Ich möchte an dieser Stelle einmal lobend auf die Mitteilung unseres Vizepräsidenten für Studium und Lehre, Herrn Mathias Wickleder, und somit auch auf die gefahrene Politik seitens der Universiät hinweisen.
Ich finde es echt super, wie hier dem Protest der Rücken gestärkt wird!
An alle interessierten:
Geht zu den “Runden Tischen” eurer Fakultäten! Teilweise bieten auch Fachschaften “Runde Tische” an. Einen von den beiden Terminen sollte man schaffen!
Es geht hier um jeden einzelnen von uns. Und wenn jemand die Meinung hat, dass alles gut sei, wie es ist, dann soll er bitte auch das äußern, damit auch solche Stimmen gehört werden!
November 26th, 2009 at 11:24
@Andi
Ich weiß nicht wo ich hier anfangen sollte zu lesen oder wo ich die Info sonst (von zuhause aus) herbekommen soll): Wann sind diese Termine zu den “Runden Tischen”?
November 26th, 2009 at 11:37
@ BWLerin:
Solche Infos sollten über die jeweiligen Listserver der Fakultäten gehen. Oder einfach mal im Sekretariat nachfragen.
@ Wiwi:
Das ist hinlänglich bekannt – aber es gibt auch andere Lösungen; man muss dafür nur miteinander kommunizieren. Damit meine ich insbesondere euch als Wiwis und eure Professoren. Vielleicht kann man 600 Leute ja aufteilen auf verschiedene Termine und dann muss die Vorlesung eben 2x gehalten werden; viele Dozenten werden sich dafür schon bereiterklären.
Oder ihr nehmt die Vorlesung in einem kleinen Raum auf Video auf und ladet sie ins Netz hoch – es gibt so viele Möglichkeiten, aber hier wird nur rumgemault.
November 26th, 2009 at 11:57
also ich finde die meinung von Herrn Mathias Wickleder in dieser form nicht akzeptabel. wir haben studiengebühren bezahlt, und haben ein recht auf VL im audimax.
November 26th, 2009 at 13:12
@BWL Student:
Ich kann deine Verstimmung verstehen.
Ich persönlich bin von der Besetzung nicht betroffen, da keine meiner Veranstaltungen in A14 stattfinden, währe aber auch gepisst, wenn was ausfallen müsste. Angeblich werden ja alle Veranstaltungen ausgelagert… das sagen zumindest die Besetzer =D
Geh doch einfach mal ins Plenum und sag deine Meinung. Wenn das alle machen würden, würde vielleicht auch mal das Besetzer-Volk merken, dass es nicht unbedingt alle gut finden, was dort passiert. =)
November 26th, 2009 at 13:40
Nun heute ist mein 4. Tag der A14 Besetzung und von all meinen Vorlesungen wurde leider nur die Info- Vorlesung am Dienstag ausgelagert… aber Kopf hoch liebe Mitstudierenden, denn der Professor Wobbe, hat sich wieder die Mühe gemacht und wird wie in StudIP angekündigt und die Morgige Vorlesung für das Modul “Einführung ins ReWe” 2 identische Ausweichvorlesungen in 2 verschiedenen Räumen angekündigt:
hier ein Link zu StudIP…setzt voraus, dass ihr angemeldet seid und euch für das Modul eingetragen habt in der 2. Fakultät.
https://elearning.uni-oldenburg.de/seminar_main.php?auswahl=ad7da3074f236e600244d47f1c366414
Ich finde es nur total schade, dass andere Professoren dies so nicht zwangsläufig planen oder es aber zeitlich bzw. räumlich nicht realisieren können.
PS: Endlich geht ihr wieder auf die Straße, das war von vorn herein mein Reden…raus an die Öffentlichkeit…. im Raum sitzend konnte ich nicht wirklich erahnen, dass damit einen Schlacht geschlagen werden kann… war jedoch beeindruckt, als ich gestern sah, dass ihr im Hörsaal zu den anderen Unis und den besetzten Hörsäälen multimedialen Kontakt haltet. Ich versuche es auch rechtzeitig da zu sein… muss wie gesagt dann pendeln…. denn die Demo auf der Straße ist genau das, was die breite Masse der Steuerzahler erreicht und die haben auch Kinder, die später mal studieren sollen wie wir… dann werden die Steuerzahler mitbeeinflusst…
Also bis zur Demo Leute
Der Ungefragte
November 26th, 2009 at 14:00
Ich schließe mich meinem Vorredner an.
Ich hab am Montag mit einem Besetzer etwas länger gesprochen und dabei ungefähr folgendes gesagt:
Sieben Forderungen sind schon vier zu viel. Vielleicht in einem Brief an zuständige, aber nicht auf einem Flyer! Der Otto-Normal-Verbraucher oder der Bild-Leser, merkt sich vielleicht eine der sieben und kann deswegen nicht mitreden – schon klinkt er sich aus.
Man muss die breite Öffentlichkeit erreichen – mit zwei oder drei klaren Zielen, damit Menschen, die sich nicht mit der Materie befassen möchten oder müssen wenigstens eine Meinung dazu äußern können – und die ist meist sehr flach – Ja oder Nein.
Transparent bleiben aber trotzdem nach außen hin einfach strukturieren.
November 26th, 2009 at 14:33
Ich finde es großartig, was Ihr da auf die Beine gestellt habt! Lasst Euch nicht unterkriegen – weiter so!
Es sollten auch in Zukunft nicht nur die studieren, die es sich finanziell leisten können!
Ein ehemaliger Student.
November 26th, 2009 at 14:41
“Es sollten auch in Zukunft nicht nur die studieren, die es sich finanziell leisten können!”
das problem existiert nicht in der realität, sondern nur in den traumwelten der streikenden…
November 26th, 2009 at 15:28
Haha, ich hab nur auf das Studiengebührenargument gewartet. Dagegen kann man sagen: Wir haben auch gezahlt und ein Recht unsere Meinung dementsprechend zu vertreten. Hört doch einfach mal auf nur auf Konfrontation zu sein …Ich hab mir die Einträge durchgelesen und bislang war alles mehr konstruktiv statt aggressiv. Allerdings gibt es immer ein oder zwei Leute, die unbedingt auf ihr “Recht” pochen müssen, komme was wolle. Dabei vergessen sie, dass es sie letztlich auch betrifft, auch wenn es derzeit noch nicht spürbar ist. Aber vielleicht ist WIW/BWL auch wirklich so ein Luschi-Studiengang, dass ihr nicht unter Workload leiden müsst. Keinen Plan.
Davon ab wird das ganze wieder als Apokalypse angesehen. Ich frage mich was Münster da getan hat. Die saßen seit dem 4. November im Audimax, mit Unterstützung verschiedener Fakultäten (die haben auch Wirtschaftsaktivisten am Start). Ob die auch so einen Gegenlauf hatten? Glaub ich weniger. Immerhin hatten die wesentlich mehr Leute am Start und eine extreme Differenz in der Umsetzung bezweifle ich.
@BWL_Student:
Wäre nett, wenn du dich aus deiner Traumwelt erhebst und dir die Realität, jenseits der elterlichen Finanzspritze, anschaust. Das Problem existiert sehrwohl bei Menschen, die auf eigenen Beinen stehen, nen Nebenjob haben für Wohnung, Unterhalt und Studium. Und wenn man dann auch kein Bafög bekommt (und davon kenne ich einige in meinem Studiengang), dann ists halt von schwer bis nicht machbar im Vergleich zu Leuten, die finanziell von den Eltern unterstützt werden.
November 26th, 2009 at 15:30
Der Bildungsstreik ist also auch in Oldenburg angekommen. Ich habe interessiert viel der Beiträge gelesen und muss leider feststellen, dass meines Erachtens einige Statements zu kurz gedacht sind. Ich habe selbst in Oldenburg meinen Bachelorabschluss in diesem Jahr absolviert. Ich habe viele Erfahrungen in den letzten sechs Semestern an der Uni Oldenburg sammeln können und bin immer noch erstaunt über einige Ansichten.
Ich bin der Meinung, dass es richtig und wichtig ist sich aufmerksam zu machen. Es muss uns als Studierende darum gehen, dass wir eine qualitativ gute Ausbildung bekommen. Und die ist in einigen Fachbereichen der Universität Oldenburg nicht gegeben. Viel zu große Seminare und Vorlesungen, zu kleine Räume und zu wenig Personal bei der Masse an Studierenden.
Dabei habe ich den Aspekt der Lerninhalte erstmal außen vorgelassen, denn dort muss man differenziert argumentieren. Ist es sinnvoll in Klausuren lediglich den gehörten Stoff zu reproduzieren? Buch lesen – Schlüsselbegriffe nennen, sofern man schreiben und nicht ankreuzen muss – und danach ist es egal, ob man das „gelernte“ noch beherrscht. Dies kann meines Erachtens nicht studieren sein. Wo bleibt der Diskurs und die Möglichkeit zur tieferen Reflexion der Inhalte. Wie soll man dabei Zusammenhänge nachhaltig herstellen können? Ohne diese Inhalte ist man nicht in der Lage fundierte thematische Diskussionen zu führen, welche das eigene Denken und das Denken anderer Befruchten können. Mir strebt nicht danach nur Gesprächkreise abhalten zu wollen, aber es ist schon bitter, dass man in Seminaren die Stecknadel auf den Boden fallen hören kann, sobald das Wort Diskussion fällt. Studieren sollte kein schulischer Frontalunterricht sein! Dabei entsinne ich mich an einen Ausspruch es Professors der Seminare strich mit der Argumentation, es würde sich nicht rechnen und außerdem ist die Universität nur verpflichtet uns Studierenden zu ermöglichen in sechs Semestern fertig zu sein und eine Themenvielfalt würde dabei nicht berücksichtigt. Schade eigentlich. Auch er hat die Studenten nur als Ware gesehen.
Wenn diese Aspekte überdacht werden, sollte man doch zu dem Fazit kommen, das irgendwas falsch läuft. Es geht nicht darum, dass Veranstaltungen jetzt ausfallen, man kann Absprachen finden, die diese Probleme lösen. Vielmehr sollte es darum gehen zu zeigen, dass die Verhältnisse so nicht hinnehmbar sind. Ich bin für einen Streik, wenn es um Inhalte nicht Schuldzuweisungen geht!
Eine Ehemalige
November 26th, 2009 at 15:41
@piwi: kein widerspreche dir nochmals. das problem existiert de facto nicht. ich spreche hier zum einenaus eigener erfahrung (ich bekomme übrigens weder bafäg noch elterliche unterstützung) und zum anderen habe ich mit dieser thematik hinreichend beschäftigt.
November 26th, 2009 at 16:17
“das problem existiert nicht in der realität, sondern nur in den traumwelten der streikenden…”
ach … ist dem so?
ich bekam als ich studiert hatte auch kein bafög und keine unterstützung von irgendwem. musste also nebenher arbeiten. das konnte ich aber auch nur, weil ich keine pflichtveranstaltungen hatte und vorlesungen hab ausfallen lassen um arbeiten zu gehen. wenn ich hätte nocheinmal 100€ netto im monat mehr verdienen sollen, für studiengebühren, hätte mein studium aber arg gelitten.
abgesehen davon zahle ich jetzt entsprechend um einiges höhere steuern an den staat in form von lohnsteuer, dafür dass dieser mich hat kostenlos studieren lassen und ich dadurch einen entsprechend besser bezahlten arbeitsplatz bekommen habe.
November 26th, 2009 at 16:31
So seh ich das auch. Ich kanns nur nochmal wiederholen…
Wer sich bei 5 Vorlesungen plus Tutorien, also ca. 20-24 Wochenstunden uni nicht leisten kann zu studieren ist selber schuld. Wenn man als Maßstab mal die 40 h Stundenwoche sieht, hat man noch 16 h min. zum arbeiten und lernen. Und da meine Freunde ist das Wochenende noch nicht mitgerechnet. Die anderen Fächer, wie Musik und Soziologie und und und müssen einen knallharten Stundenplan haben. Macht euch nicht lächerlich. Ist alles nur ne Frage der Organisation und des WOLLENS. Wer meint er muss sich bei seinem Studium Zeit lassen und sich auf die Suche nach einem Job machen mit x Semestern über der Regelstudienzeit muss sich nicht wundern, wenn er keinen bekommt, denn daraus könnte man ja auch Charaktereigentschaften schließen nicht war???
November 26th, 2009 at 16:42
Ihr könnt ja alle mal mitteilen wieviele Veranstaltungen ihr im Semester besucht, dass würde mich sehr interessieren. Da ich darauf sowieso keine Antwort erhalten werde, ist es eh zwecklos. Man würde sich ja auch ins eigene Fleisch schneiden.
Ich hab in den letzten zwei Semestern ca. 80 kp studiert und auch nebenbei gearbeitet und mein Geld verdient. Wenn man das halbe Jahr frei hat, so wie viele Studenten (einige Studiengänge mal ausgenommen wie Medizin usw.) dann kann man sich auch mal das Geld verdienen was man im Semester braucht.
November 26th, 2009 at 17:27
@wiwi
hey, ich habe 22 semesterwochenstunden präzenzzeit, klar kann man da noch nebenbei arbeiten, aber immerhin muss ich auch texte lesen und alls den kramm, nebenbei leider noch 15std die woche arbeiten… und dann ist das alles ganz schön krass! außerdem habe ich in der vorlesungsfreienzeit immer noch hausarbeiten und referatsausarbeitungen zu erledigen, also ist da nicht frei…
es geht darum, dass der umfang der arbeiten, welche die dozenten gut erledigt bekommen wollen nicht mit den ects-punkten übereinstimmt.. und ich bin ein sowi.. will gar nciht an andere fächer denken.. medizin, jura, informatik, mathe….
November 26th, 2009 at 18:01
langsam wiederholt sich hier noch alles, jede diskussion beginnt noch mal von vorn, aber die argumente bleiben die gleichen.
gedankliche tiefe fehlanzeige.
die meisten leute hier sind genau so oberflächlich wie ihr streik.
November 26th, 2009 at 18:02
20 Wochenstunden?
Piece of Cake!
Da glaub ich gern, daß man nicht versteht, daß andere keine Zeit zum Geldverdienen haben.
Also ich studiere Maschinenbau an der FH Wilhelmshaven.
Da sind 30-36 Wochenstunden realistisch.
Vor- und Nachbereitung, Tutorien, Social Credit Points und co. kommen da noch oben drauf.
Und die zweieinhalb Monate Semesterferien an der FH sind auch nicht ganz so lang wie an der Uni.
Aber die Hauptsache ist ja man selber bekommt alles auf die Reihe.
Wenn die anderen des nicht gebacken bekommen haben die bestimmt selber schuld.
Hätten ja Wiwi studieren können.
November 26th, 2009 at 18:13
Noch was.
Hier in WHV bei einer Arbeitslosenquote von 13% bekommt natürlich jeder Student, der seine Arbeitszeit frei einteilen will sofort einen Job!
November 26th, 2009 at 18:18
@winf: Du musst richtig Lesen Lernen.
Die Aussagen, die ich gemacht habe spiegeln ein generelles Bild vieler Studiengänge wieder.
Der Regelfall sind 20-25 Wochenstunden an der Uni OL, wenn mann nur ein Fach studiert.
November 26th, 2009 at 18:19
Braucht ja auch nicht jeder, nur die die nicht “reich” sind so wie es hier immer gerne tituliert wird
November 26th, 2009 at 18:23
Noch was generelles…
Geile Infoveranstaltung heute um 12!!!!!!
war da nur die Leute nicht
November 26th, 2009 at 18:45
Studentenprotest auch in der Partnerstadt Groningen (NL):
Dutch students occupy university
http://dearkitty.blogsome.com/2009/11/26/dutch-students-occupy-university/
Universiteit Groningen bezet: ’schop omhoog, niet omlaag’
http://www.indymedia.nl/nl/2009/11/63660.shtml
Groningse universiteit bezet
http://www.nieuwslijst.nl/onderwijs/groningse-universiteit-bezet_a897429.html
Verklaring bezetters Rijksuniversiteit Groningen
http://www.nrc.nl/achtergrond/article2423243.ece/Verklaring_bezetters_Rijksuniversiteit_Groningen
Studenten bezetten gebouw universiteit Groningen
http://www.nrc.nl/binnenland/article2423194.ece/Studenten_bezetten_gebouw_universiteit_Groningen
November 26th, 2009 at 19:13
tja ich kam leider nicht zur Demo. Es ist halt schwierig, wenn der Bus einen nicht an der Haltestelle abholt und der nächste 2 Std. später erst anfährt und die Fahrt dann 50 mins dauert… hmm na klasse… das Einzige, was mich am ganzen Streik wirklich persönlich interessiert hätte, weil ich so einen Straßenrundgang als ein gutes Streikmittel ansehe…
Ich hoffe die Demo ist gut Vertreten.
Besten Grüße
euer Ungefragter
November 26th, 2009 at 19:27
@ Streikgemeinde: ich wollte mich nochmal nachträglich für den obigen Beitrag entschuldigen, dass ich die falsche Zielgruppe als Saufgemeinde beschuldigt habe, welche von unseren Beiträgen finanziert werden… seit gestern weiß ich ja, dass die Snapsleichen von Freitag morgen nichts mit eurer persönlichen Aktion zu tun haben und ihr euch von sowas distanziert.
Ich hoffe man kann meine Empörung von Gestern mittag nachvollziehen und nimmt mein ernst gemeintes Sorry an… Es hatte für einen Außenstehenden wirklich einen katastrophalen Eindruck, wenn da Besoffene sich zur Schau stellen am Freitag und man beim Asta liest, dass diese einen auch mit einem Bier nach dem Plenum gerne verpflegen… kann dann in einer inneren aufgebrachten Wallung schnell falsch interpretiert werden.
Wenn ich schon die falsche Zielgruppe beschuldigt habe, so möchte ich das wenigstens ansatzweise damit gut machen, in dem ich mich offiziell auch entschuldige.
PS: so geordnet wie es gestern abging, hatte mich echt beeindruckt… hoffe ihr kriegt das diese Woche erfolgreich hin… und bin auch etwas beruhigt, da ich jetzt weiß, dass spätestens zu nächster Woche die Vorlesungen umgelagert werden… und morgen meine Vorlesung trotz eurer Aktion nicht ausfällt…also viel Erfolg dabei und bleibt weiter so korrekt…
euer Ungefragter
November 26th, 2009 at 19:27
Piwi,glaub mir,wir haben genug zu tun.Aber sag mal bitte was du studierst,dass du scheinbar endlos viel Zeit zum streiken hast und der Stoff deiner Vorlesungen so unwichtig ist,dass er bei den Prüfungen auch wegfallen kann.
November 26th, 2009 at 19:50
Was studierst du, dass du soviel Zeit hast um vor deinem REchner zu sitzen und laufend KOmmentare auf Kosten anderer abgibst? Und das ohne Wertung…
November 26th, 2009 at 20:07
Bitte das WALL Kino besetzen!
November 26th, 2009 at 20:48
jap, wenn ich mit 20-25 Wochenstunden da stehe, kann ich in der Theorie arbeiten gehen. Das ist so absolut richtig. Da zählen natürlich nicht der zusätzlich Workload in Form von Texten (die gelesen werden sollten/müssten), Lesenotizen, Referatsvorbereitungen, Hausarbeiten zu. Was einige wohl vergessen: Ich könnte theoretisch arbeiten gehen, aber wo genau, wenn ich einen derart bescheidenen Stundenplan habe, der mir quasi die gesamte Woche zupflastert, dass mich kein Arbeitgeber nimmt, weil ich nicht immer verfügbar bin, sei es nur 3 Tage am Stück. Wenn ich also hingehe und sage “ich würde gern nebenher jobben” und der mich fragt “wann kannst du denn” und ich dann antworte “Tja…Donnerstag von bis, Freitag und Samstag ganz” dann wird der sich wohl kopfschüttelnd abwenden. Aber gut, im ersten Semester war auch alles eindeutig leichter und da kann man locker jobben gehen. Schreibt man eh nur MC Klausuren und ist ja nicht alles so anspruchsvoll. Vielleicht sollten wirklich alle einfach ihr derzeitiges Studium sausen lassen und WIWI studieren, wenn man da organisatorisch soo viel besser steht. Ich schreib mich am besten gleich mal um!
November 26th, 2009 at 21:12
Die BWL-Studenten hier sollten mal die Klappe halten. Die wissen doch gar nicht, was Studium, Wissenschaft oder gar studentsicher Zusammenhalt bedeutet. Ich habe von BWL-Studenten gehört, die ihr Wissen an Kommilitonen nur gegen Bezahlung weiter geben. Wer so etwas tut hat sich nicht Student zu nennen, hat an einer Uni nichts verloren und sollte sich hier besser nicht äußern, sondern lieber seine Hemden bügeln gehen!
November 26th, 2009 at 21:16
Mhm …das erklärt natürlich die Angst vor dem Bildung für alle Motto – ist wohl schlecht fürs Geschäft
Tschuldigung, ich konnte nicht anders …
November 26th, 2009 at 21:21
@ Sebastian
differenziere bitte! “die BWL-Studenten hier” haben weder alle die gleiche Meinung, noch nützen solche diskreditierenden Verallgemeinerungen unserem gemeinsamen Anliegen! Ich denke wir alle wollen bessere Studienbedingungen in Oldenburg.
November 26th, 2009 at 21:25
Sehr interessant,was hier einige so von sich geben.Gerade die Aussagen einiger BWL studierender Personen sind geradezu als grotesk zu bezeichnen.
Da werden Studiengebühren befürwortet und der Protest im Allgemeinen als sinnlos und realitätsfern bezeichnet.
Das lässt sich eigentlich nur durch einen subjektiven Fehlschluss der eigenen Lage erklären.Eigenschaften wie Solidarität oder kritisches Bewusstsein meint ihr scheinbar rational handelnden Personen nicht nötig zu haben, da ihr wohl glaubt, zur Elite der Gesellschaft zu gehören. Daher wird die sogenannte Maxime der “Eigenverantwortlichkeit” übernommen,obwohl gar nicht genau gewusst wird,was das eigentlich bedeutetet.
Aber diese Einstellung wird bei vielen nur eine geringe Halbwertzeit aufweisen, so fern das Studium,mit welchem Abschluss auch immer,beendet ist.
Denn noch glaubt ihr scheinbar,etwas besseres zu sein, da ihr der Überzeugung seit, der Arbeitsmarkt würde sehnsüchtig auf euch warten.
Sobald die Erkenntnis eintreten wird, dass euer heiliger Markt eine solch große Anzahl von BWL-Studenten gar nicht benötigt,werdet ihr an diese Bewegung zurückdenken und feststellen,dass Solidarität und kritisches Bewusstsein Werte sind,die nie an Aktualität verlieren werden.
November 26th, 2009 at 21:38
Ich bin nicht generell für Studiengebühren.Aber “Studiengebühren abschaffen!” und “BaFöG erhöhen!” schreien alleine überzeugt mich nicht.Irgendwoher muss das Geld kommen.Und es kann auch nicht in eurem Interesse sein wenn sich das Land Niedersachsen oder der Bund über alle Maße weiter verschulden.
Was ich mir vorstellen könnte – ohne es konkret durchgerechnet zu haben – wäre eine Erhöhung des zurück zu zahlenden BaFöG-Betrags (dort kriegt man ja momentan 50% geschenkt).Ob das ausreicht um eine komplette Abschaffung der Studiengebühren gegenzufinanzieren ist natürlich fragich,wie gesagt,ich habe es nicht durchgerechnet.
Bevor hier irgendwelche Mutmaßungen aufkommen,ich beziehe selbst BaFöG und meine Eltern sind (unglaublicherweise) nicht reich.
November 26th, 2009 at 21:53
@ opfer_ungefragt
Respekt! Vielen Dank!
November 26th, 2009 at 21:55
Leute ihr stimmt mich traurig,
geht den BWLern nicht so an die Gurgel… die sind Empört, weil der Streik ihre Vorlesungen getroffen hat und wie manche Studenten sich dabei aufgeführt haben… Außerdem, wir studieren BWL nicht um noch mehr Wirtschaftsprobleme in der Welt zu schaffen. Im Gegenteil wir wollen was für die Zukunft schaffen und aus den Fehlern der Vergangenheit lernen…dafür sind wir an der Uni… und natürlich damit wir einen guten Job in der Wirtschaft oder im Amt erhalten um uns und unsere künftigen Familie gut zu versorgen, auf dass es an nichts mangelt… und das wünschen sich alle rational denkenden Studenten und Menschen überhaupt…also hört auf mit diesen sinnlosen Anfeindungen…
Was sollen die BWLer denken, wenn die nicht mal auf der Strasse ihre eigene Meinung mit einem Freund bereden können ohne auf unverschämte weise belauscht zu werden um anschließend von einer Meute vom Streik überzeugter Studenten beschimpft zu werden… oder wenn die BWLer Freitag morgens die Vorlesung besuchen wollen, und dann vor dem A14 ein paar Besoffene antreffen die sich als aktive Streiker ausgeben wollen…
Doch wie schon erwähnt die eigentlichen Streiker stehen hinter einer guten Sache und haben mit den Dummheiten und Eskapaden einzelner Randgruppen nix zu tun…somit hört auf euch die Klischees einzelner unbesonnener Studis um die Ohren zu hauen. Dafür kann die Breite Maße nix … das ist weder im Sinne der Streikaktivisten noch im Sinne der Wiwis oder BWLer…ich bin einer der Betroffenen und spätestens heute müsste eigentlich auch der LETZTE von uns es doch verstanden haben, dass der Grund, weshalb wir vor Empörung aufriefen, ein Grund von Vorgestern war und nicht von heute… oder von morgen… denn mittlerweile werden fast alle Vorlesungen umgeleitet auf andere Räume und Zeiten…so sieht es zumindest bei mir und vielen Gleichgesinnten aus…
Also hört auf mit der Aufstachelaktion von Hippies und BWLer… das ist alles nicht zweckdienlich und nur kontraproduktiv…aber ich glaube die Pseudonyme, die hier noch so aggressiv schreiben, tun es mittlerweile nicht aus Betroffenheit oder noch angrenzender Defizite im Lehrstoff, sondern aus reinem Spaßfaktor um hier noch paar Leute an die Spitze zu treiben und aus “Spaß an der Schadensfreude”… Sollte sich jetzt jemand davon betroffen fühlen, biete ich ihm die Seite: http://www.rtlchat.de an oder diverse andere chatrooms!
Diese brisante Situation wird nicht ewig anhalten und irgendwann kehrt der reguläre Campusalltag ein…dann sitzen wieder Wiwis, Bwler, Erstis mit dem ganzen großen REST der Uni und werden mit einander beim Essen in der Mensa Kontakt aufbauen oder bei der Bushaltestelle… im Bus… in der Pinte im Qube oder Loft oder wie die ganzen schönen ruhigen und gesellschaftsbezogenen Örtchen heißen … man wird wieder mit einander normal reden… Späße machen und vlt. sogar mit dem einen oder der anderen Freundschaft schließen… dann wollt ihr nicht drandenken, hoffentlich war er es nicht, den ich da und da online angepöbelt habe… also lasst diesen Blödsinn… in diesem Sinne
euer Ungefragter
November 26th, 2009 at 21:56
Ich find die Verwendung von Studiengebühren einfach nicht richtig, zumindest derzeit. Ich kann da auch nur von Oldenburg sprechen und dem, was man durch die Presse mitbekommt. Irgendwo gabs z.B. Notebooks. Macht auch ja auch Sinn. Ich bräuchte auch eins weil ohne ein Referat einfach nur die Hölle ist. Genau so kanns doch nicht angehen, dass nicht jede Fakultät Zugriff auf einen MSDNAA Account hat und diesen den jeweiligen Studenten zukommen lässt. Die Naturwissenschaftler bekommen den quasi zwischen Tür und Angel und Fakultät 1 schaut in die Röhre.
man könnte mit der Summe an Studiengebühren pro Semester so viel einrichten und damit meine ich auch Dinge, von denen die jetzigen Zahler auch etwas haben. Stattdessen wird das Geld wohl in Zukunftsprojekte gesteckt. Dann kann man die gebühren auch auf 200 Euro senken, wenn das Land Nds. unbedingt meint, es sei vollkommen notwendig Studiengebühren zu haben. Auch wenn Nds. als Bundesland damit derzeit immer noch auf einsamen Posten steht, denn kein anderes Land hat den Unis die genaue Summe verpflichtend aufgedrückt.
November 26th, 2009 at 22:07
Danke für den sachlichen Tonfall und eure konstruktiven Gedanken!
November 26th, 2009 at 22:21
@BWL
Ein Unternehmen führen bedeutet soziale Intelligenz besitzen. So delegieren, dass die Leute das auch noch gerne für einen machen. Der Glückliche Mitarbeiter ist rentabler für das Unternehmen…
Überspitzte Argumente, ohne jegliche Erklärung zeugt eindeutig von einem enormen Maß an Führungsqualität…
Sry wenn ich das so sage, erinnert bis jetzt z.T. aber schon an Hetze…
Werde solche Beiträge ignorieren, wenn das so weiter geht!
November 26th, 2009 at 22:23
@ Piwi:
ich verstehe dein Anliegen… doch zum dem Punkt mit dem Laptop… richte dich, so wie ich an Großanbieter – wie Expert, MediaMarkt oder Saturn…weitere fallen mir spontan nicht ein… ich hab mein schönes Lappi mit 8 Std. Akkulaufzeit einer mittelmäßigen Grafikkarte, 4Gigaram Arbeitsspeicher 800x getaktet und 360 GB – Festplatte – nicht für Zocker- aber fürs Studium vollkommen ausreichend – bei Expert – Bening gekauft… meine erste Ratenzahlung fürs Laptop beginnt erst in einem Jahr ab Kaufvertragsaufsetzung… und zu kleinen Raten a 30 Euro. Gesamtpreis 600 Euro… man kann aber auch schon Lappies für 200 Euro kaufen… kleine Notebooks oder Macbooks… erkundige dich einfach mal… bzw. viele Handyanbieter bieten auch schon Laptops als Geschenk zu Neuvertrag an….
Vlt. ist ja da irgendwo etwas dabei… wünsche dir einen schönen Abend noch
der Ungefragte
November 26th, 2009 at 22:49
@der kluge mensch: wieviele unternehmen hast du in deinem leben schon (erfolgreich) geführt?
wahrscheinlich wenige oder eher gar keine, ich wesentlich mehr. punkt und aus.
November 26th, 2009 at 23:05
oh je q.e.d.
November 26th, 2009 at 23:28
hui ich glaube da liegt ein technisches Problem vor… im linken Navigationsframe ist der Link Pinwand verschwunden…man kommt hier nur rein, wenn oben in der Navileiste direkt eintippt
November 26th, 2009 at 23:29
oder ist das ein Browserproblem nur von meinem Rechner?
November 26th, 2009 at 23:40
Pinnwand lautet jetzt Forum in der Navigation.
November 27th, 2009 at 00:17
Jup, dort gehts weiter. ist auch wesentlich übersichtlicher.
November 27th, 2009 at 00:33
Ich hab gestern (im besetzten A14) und heute (während der Demo) wiederholt aufgeschnappt, dass zu den größeren BWL/VWL-Vorlesungen kaum bis gar keine Studenten gekommen sind. Ich verstehe, wenn sich viele Studenten verarscht vorkommen, dass ausgerechnet ihre Veranstaltungen ausfallen müssen, obwohl sie z.T. gar nicht für die Anliegen der Protestierenden sind. Wenn es aber so störend ist, warum kommen dann zu Vorlesungen mit 600 Teilnehmern nur um die 20, um sich zu beschweren?
Ich habe bisher von den aktiven Protestierenden ein gutes Bild bekommen. Sie sind offen, versuchen die Anliegen aller Studenten gleich zu behandeln und opfern extrem viel Freizeit, um die Protestbewegung zu unterstützen (deshalb spreche ich auch nicht von “Streik”, da die meisten ihren normalen Uni-Alltag noch bestreiten). Vorauf ich hinaus möchte: wenn es die vom Vorlesungsausfall am meisten betroffenden Studenten echt so stört, warum treten diese dann nicht mit einer größeren Gruppe auf und teilen ihren Unmut mit? Es gibt viele Möglichkeiten dafür, die simpelste wäre aber, einfach mit der 600-Mann-Vorlesung vor die wenigen Besetzer zu treten und die verbale Konfrontation zu suchen (z.B. in der Plenarsitzung oder zu der Zeit, wo die Veranstaltung stattfinden würde).
Das dies nicht passiert ist, zeigt mir persönlich, dass es nicht so viele stören kann, dass ihre Vorlesungen ausfallen. Aber dennoch wurde diesen Studenten geholfen, indem stets Ersatzmöglichkeiten für die ausfallenden Veranstaltungen gesucht wurden.
Zum Thema Jobben: ich persönlich hab einige Schwierigkeiten einen guten Job zu finden, mit dem ich meine Eltern richtig entlasten kann (die haben sich nämlich mal wieder verdient nicht jeden einzelnen Euro an mich abzudrücken und ihre gesamte Praivatvorsorge für mich zu opfern – nein, ich bin nicht mehr BAföG-berechtigt..). Derzeit jobbe ich als Promoter, komme damit aber kaum auf die nötigen Einnahmen, um Studiengebühren + Lebensunterhalt zu zahlen. Mein Stundenplan lässt es nicht zu, dass ich sinnvoll arbeiten kann, dazu sind die Veranstaltungen zu sehr verstückelt über den Tag, trotz weniger SWS. Damit stellt einen kein A**** ein.
Was bzw. wo arbeiten also diejenigen, die keine Probleme mit der Studienfinanzierung durch ihren Job haben? Und wie kommt man an sowas ran?
November 27th, 2009 at 00:46
@ D.K.
Ich denke, dass so wenig Leute zu den großen BWL/VWL Vorlesungen gekommen sind, lag einfach daran, dass man sich in entsprechenden Studip/Studivz/etc. Foren ausgetauscht hat, dass es sowieso ausfallen wird. Jetzt wo sich abzeichnet, dass die Audimax Besetzung länger gehen könnte wird nächste Woche sicherlich die Motivation massiv zunehmen, zu den VL Zeiten in größeren Gruppen da anzurücken, mit den Besetzern zu sprechen und den HS für diese Zeit zu fordern.
Also ich jobbe z.B. online, das lässt sich gut mit zerstückelten Uni-Zeiten vereinbaren, und sogar von der Uni aus wenn die VL grade mal langweilig ist oder man 2 Freistunden hat.
November 27th, 2009 at 00:53
Damit das mal ein für alle mal klargestellt ist, das auch Bwler und Wiwi´s studieren und auch was leisten müssen hier mal ne kleine Auflistung was alles in einem Semester geleistet werden muss. Und das nicht im ersten Semester (auch wenn das egal wäre, denn der Aufwand ist gleich hoch)
Also ich schreib 5 Klausuren ( kein MC wie irgendjemand meint zu wissen ), hab jede Woche einen 2 Seitigen Übungszettel zu berechnen und abzugeben, muss drei bis vier Bonuszettel im Semester abgeben, im online Tutorium jede Woche einen neuen Fall bearbeiten und im zwei wochenabstand im PB Bereich kleine Hausarbeiten von 2-5 Seiten. das geht auch. Dazu habe ich auch noch ein zweites Fach.
Ich will mich auch gar nicht über den AUfwand der einzelnen Fächer streiten, es sollen nur mal alle ein wenig runterkommen und drüber nachdenken, dass es sehr viele Studenten gibt, die das schaffen und es unverständnis aufkommt über die die meinen etwas fordern zu müssen was sachlich nicht ok ist, nämlich die Regelstudienzeit zu verlängern. Das kostet den Staat ne Menge Geld und ist international nicht konkurrenzfähig. Ich will nicht bei der Jobsuche einen zwei Jahre jüngeren Japaner oder was weiß ich für einen Landsmann als Konkurrenten haben, der den gleichen Abschluss in weniger Zeit gemacht hat.
November 27th, 2009 at 01:38
So, kommt ins Forum und diskutiert. Oder veranstaltet was ganz neues, wo doch so viel Raum für interessante Konzepte wäre. Ist das genug Web 2.0?
November 27th, 2009 at 02:22
Dauernd hört man, man muss flexibel sein, um auf dem Freien Markt konkurrenzfähig zu sein respektive zu bleiben… habe aber auch das Gefühl, dass verschulte Studiengänge eher statisch sind und befürchte en bisschen, dass wir ~ die am Ende des MA noch übrig sind ~ vielleicht doch zu identische Qualifikationen haben. So viele Firmen haben Einstellungsstop und alle anderen Jobs sind total überlaufen. Ich möchte aus der Masse herausragen und nicht nur einer von hunderten sein, die mit nem Einser Abschluß ankommen.
BA/MA macht flexibler, war das zündende Argument von Rüttgers für die Umsetzung der Bologna-Reform.. jetzt scheint es aber viel verschulter und enger zu sein.
November 27th, 2009 at 02:26
Vielleicht weise ich hier auch einfach mal auf das neue Forum hin unter der Annahme dass viele von euch einfach nur die Pinnwand-Comment Seite gebookmarked haben.
Schönen Dank
Verlagert die Diskussion doch dahin das macht das administrieren für mich auch einfacher
November 27th, 2009 at 20:16
Foucault hätte gelacht!
November 27th, 2009 at 20:19
darf ich mitlachen ?
November 27th, 2009 at 20:24
“Die guten Menschen geben ihr eigenes Geld, die Gutmenschen – wie sie da sitzen – verteilen das Geld anderer Leute.”
- Guido Westerwelle
November 27th, 2009 at 20:37
Leute ihr könnt doch lesen oder? Kommt doch zu uns ins Forum… da soll weiter debatiert werden… nicht HIER… im übrigen ein schönes Forum danke an alle, die sich soviel Mühe gegeben haben.
November 27th, 2009 at 23:51
“Es ist jedem finanziell möglich, ein Studium zu absolvieren, zur Not gibt es schließlich immer noch Studienkredite”
“Es ist jedem zuzumuten, nach dem Studium einen Kredit von paar Tausend abzubezahlen”
Leider höre ich von Studiengebühren-Befürwortern immer häufiger solche Sprüche.
Ich bin rasend vor Wut über solchen Äußerungen.
Klar ist es (fast) jedem rein THEORETISCH irgendwie möglich das geld zusammenzukratzen und rein THEORETISCH ist es vielleicht auch fast jedem möglich, einen Kredit später abzubezahlen.
Aber in der PRAXIS sieht es so aus:
1. Es fangen seit Studiengebühren insgesamt weniger Leute ein Studium an
2. Unter denen, die ein Studium beginnen, sind nun im Verhältnis viel mehr Leute aus wohlhabenden Familien als aus “ärmeren” Familien. (statistisches Faktum)
Läuft da nicht irgendwas verkehrt?! Geht das nicht stark in Richtung Ständegesellschaft? Klar ist das nur der Beginn aber es geht doch wohl in die Richtung oder sehe ich da etwas falsch? (Kann man das überhaupt abstreiten?)
Diese Haltung “Können wir ja nix für dass die kein Studium beginnen, hätten ja nen Kredit aufnehmen können” ist hier irgendwie nicht mehr angebracht. Denn das rechtfertigt nicht die Ungerechtigkeit, dass die einen verschuldet in den Beruf starten sollen und die anderen nicht. Zumal ausgerechnet diejenigen, die die Studiengebühren kaum zahlen können, meist eh schon BAföG- Schulden haben.
November 27th, 2009 at 23:52
sry habe das mit dem forum zu spät gelesen…war so in rage:D
ab jetzt also nur noch forum….:)
November 28th, 2009 at 09:33
ich finde es richtig das gestreikt wird
November 28th, 2009 at 09:34
ich finde es richtig das gestreikt wird ich dachte immer in oldenburg sind nur angepasste studenten auch mit 64 kann man noch etwas lernen
November 28th, 2009 at 12:07
in oldenburg sind auch nur angepasste studenten, die haben sich halt ohne nachzudenken den ereignissen an den anderen deutschen unis angepasst. hauptsache nichts denken sondern jeden quatsch mitmachen. und sich dabei schön von den linksextremen manipulieren lassen. ist doch alles super.
November 28th, 2009 at 20:59
War da wieder einer zu faul sich selbst ein Bild von den Aktionen in A14 zu machen?
Ab ins Forum, da kannst du besser deine Meinung vertreten (dann wird da vielleicht auch drauf reagiert)
November 29th, 2009 at 22:10
Wer lesen kann ist klar im Vorteil…es gibt ein Forum…kommt uns doch da mal besuchen O_-
November 29th, 2009 at 22:14
Kommentare zu diesem Thema ab sofort gesperrt. Bitte nur noch im Forum. Mein Mail-Postfach platzt sonst.
February 24th, 2010 at 16:57
Another Title…
I saw this really good post today….
March 26th, 2010 at 19:49
Grear…
I saw this really good post today….
September 8th, 2010 at 17:57
Buy:Accutane.Arimidex.Lumigan.Valtrex.Human Growth Hormone.Prevacid.Zovirax.Petcam (Metacam) Oral Suspension.Zyban.100% Pure Okinawan Coral Calcium.Mega Hoodia.Retin-A.Synthroid.Actos.Prednisolone.Nexium….
January 12th, 2011 at 02:28
valuable post…
You got a really great blog I have been here reading for about half an hour. I am a newbie and your post is valuable for me….
July 30th, 2011 at 17:15
Amazing site check it out!…
Found this amazing site which has relation with this one, check it out and tell me what you think!? Please reply asap…
October 17th, 2011 at 09:26
móveis de bebê…
http://www.squidoo.com/moveisrusticos…
November 3rd, 2011 at 21:42
Beta invites…
[..] free beta invites for all of your favorite communities, programs, games etc. [..]…
November 8th, 2011 at 15:35
Features of Brother DCP 7040…
[...] Brother DCP 7040 is fast laser machine which you can use to get ideal solutions to printing, copying and scanning needs of your home or small sized office. [...]…
November 8th, 2011 at 19:21
Taylor T5…
[...] Taylor T5 is a line of guitar manufactured by the leading manufactures of acoustic, electric and acoustic electric guitars. [...]…
November 9th, 2011 at 00:11
Taylor T5 Specifications…
[...] When it comes to acoustic guitars, the most respected due to the fact that they are made of high quality are Taylor’s. [...]…
November 9th, 2011 at 10:32
Toenail removal care…
[...] After a successful toenail removal, it’s very important to give it the right care so you will get no complications and have a fast recovery. [...]…
November 11th, 2011 at 11:49
53….
i’m very excited to find your article, in this period, i’m studing some points about your article. Your artical give me much help. thanks for your sharings. i will proceed to read your article.jessonlinptzcm/2011nov…
November 14th, 2011 at 22:11
abashing…
canada goose expedition parka for womenTo flatter a luxurious appreciation taste for fashion,thomas sabo bracelets branded items are always better options.thomas sabo earrings…
November 19th, 2011 at 06:37
abided…
you’ve got a great weblog here! would you like to create some invite posts on my blog?…
November 21st, 2011 at 16:00
my offers…
I like to browse in various places on the web, often I will just go to Digg and read and check stuff out…
November 21st, 2011 at 18:01
Tumblr article…
I saw a writer talking about this on Tumblr and it linked to…
November 21st, 2011 at 20:10
News info…
I was reading the news and I saw this really cool information…
November 21st, 2011 at 20:25
All Natural Swimming Ponds…
[...]listed here you’ll find the link to a lot of webpages that we believe you ought to look at[...]…
November 22nd, 2011 at 02:56
Yahoo results…
While browsing Yahoo I discovered this page in the results and I didn’t think it fit…
November 22nd, 2011 at 12:26
Digg…
While checking out DIGG today I noticed this…
November 22nd, 2011 at 13:21
News info…
I was reading the news and I saw this really interesting info…
November 22nd, 2011 at 13:58
compare debt consolidation…
While checking out DIGG today I found this…
November 22nd, 2011 at 16:48
News info…
I was reading the news and I saw this really cool topic…
November 22nd, 2011 at 17:14
While checking out DIGG {today|yesterday} I {noticed|found} this…
I saw someone talking about this matter on Tumblr and it linked to…
November 24th, 2011 at 00:13
Just Browsing…
While I was surfing yesterday I saw a excellent post about…
November 24th, 2011 at 07:12
Hard Day…
It was a hard day here yesterday, so I just took to piddeling around on the internet and realized…
November 24th, 2011 at 10:05
Yahoo results…
While browsing Yahoo I found this page in the results and I didn’t think it fit…
November 24th, 2011 at 14:14
News info…
I was reading the news and I saw this really cool topic…
November 24th, 2011 at 17:09
Its hard to find good help…
I am forever proclaiming that its hard to procure good help, but here is …
November 25th, 2011 at 08:06
Tumblr…
Tumblr linked to this website…
November 25th, 2011 at 09:23
Yahoo News…
When checking out Yahoo News today I noticed this…
November 25th, 2011 at 11:24
It is quite hard to find good help…
I am really regularly saying that its difficult to find good honest help, but here is …
November 26th, 2011 at 03:36
Tumblr…
Tumblr linked to this site…
November 26th, 2011 at 04:19
Tumblr…
Tumblr linked to this site…
November 26th, 2011 at 13:42
Its hard to find good help…
I am regularly proclaiming that its hard to procure quality help, but here is …
November 26th, 2011 at 16:23
Gems form the internet…
[...]very few websites that happen to be detailed below, from our point of view are undoubtedly well worth checking out[...]……
November 26th, 2011 at 21:35
News info…
I was reading the news and I saw this really cool info…
November 27th, 2011 at 11:12
Tumblr…
Tumblr linked to this place…
November 28th, 2011 at 07:11
Informative and precise…
Its difficult to find informative and accurate info but here I found…
November 28th, 2011 at 18:12
Earl Nightingale …
We can let circumstances rule us, or we can take charge and rule our lives from within. …
November 28th, 2011 at 19:54
Its hard to find good help…
I am forever proclaiming that its difficult to procure good help, but here is …
November 29th, 2011 at 00:10
Awesome website…
[...]the time to read or visit the content or sites we have linked to below the[...]……
November 29th, 2011 at 00:58
Read was interesting, stay in touch……
[...]please visit the sites we follow, including this one, as it represents our picks from the web[...]……
November 29th, 2011 at 10:07
Superb website…
[...]always a big fan of linking to bloggers that I love but don’t get a lot of link love from[...]……
November 29th, 2011 at 11:01
Recommeneded websites…
[...]Here are some of the sites we recommend for our visitors[...]……
November 29th, 2011 at 12:33
Its hard to find good help…
I am regularly saying that its hard to get good help, but here is …
November 29th, 2011 at 19:13
Websites worth visiting…
[...]here are some links to sites that we link to because we think they are worth visiting[...]……
November 29th, 2011 at 19:44
Online Article……
[...]The information mentioned in the article are some of the best available [...]……
November 29th, 2011 at 21:10
Sites we Like……
[...] Every once in a while we choose blogs that we read. Listed below are the latest sites that we choose [...]……
November 30th, 2011 at 00:15
Websites worth visiting…
[...]here are some links to sites that we link to because we think they are worth visiting[...]……
November 30th, 2011 at 01:00
Sites we Like……
[...] Every once in a while we choose blogs that we read. Listed below are the latest sites that we choose [...]……