Die Pinnwand
Sunday, November 22nd, 2009Die Pinnwand soll als Sammelpunkt verschiedener Meinungen dienen. Wir werden hier alle Statements die uns von außen erreichen ungefiltert aber anonymisiert veröffentlichen. Unter den gesammelten Meinungen finden sich Aussagen von Studierenden aber auch Mitarbeitern und Dozenten der Universiät.
Solltet ihr auch ein Statement zum Bildungsstreik bzw. zu den aktuellen Aktionen haben so schickt uns dies per Mail an presse@oldenburg-brennt.de oder Kommentiert diesen Post einfach.
ENDLICH PASSIERT ETWAS!!
Vielen Dank an alle, die sich ENDLICH gegen die untragbaren Bedingungen auflehnen und versuchen, etwas zu verändern!!!
Wir, die StudentInnen der ‘alten’ Studiengänge, haben uns schon lange gefragt, wann es wohl dazu kommen würde!
Es ist leider so, dass die Verantwortlichen für die Gestaltung und Einführung des zweistufigen Hochschulsystems es beiläufig auch geschafft haben, dass ein Keil zwischen die sog. ‘alten’ und die ‘neuen’ Studierenden getrieben wurde. Das ist sehr schade, denn es ist wirklich nicht so, dass
dieser Kontakt sinnlos wäre! Wir haben vor einigen Jahren schon mit den Demonstrationen gegen die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge (sowie deren damals schon klar absehbaren gravierenden Systemfehler) und gegen die Einführung von Studiengebühren versucht, diesen bildungspolitischen Wahnsinn gleich im Keim zu ersticken! Leider ohne Erfolg!
Trotzdem ist es gerade jetzt umso wichtiger, dass wir ALLE für ein dringend notwendiges Umdenken sorgen!
Ich finde es erschreckend, wenn man von manchen Kommilitonen hört, dass Studiengebühren richtig und notwendig sind!?
Ich hoffe für diese Leute, dass ihre Eltern sehr, sehr reich sind und nicht zufällig dem Mittelstand angehören!
Es wirkt dann nämlich fast so, als würde ‘das Vieh dem eigenen Schlächter zustimmen’! Bildung sollte nicht nur für JEDEN in diesem Land
(und auch sonstwo) kostenlos zur Verfügung stehen, sondern SIE MUSS!
Bildung ist das höchste Gut einer Nation! Stattdessen läuft es jetzt wieder darauf hinaus, dass nur noch die Kinder von Reichen, egal ob schlau oder blöd, die Universitäten bevölkern werden und damit ein Abschluss wie Bachelor oder Master nicht mehr ansatzweise den guten Ruf im In- und Ausland haben wird, welchen die alten Magister-, Diplom- und Staatsexamensabschlüsse ihn noch genießen durften.
ES IST EINE KLARE FRAGE DES GELDES, AUS DER SICH ERGIBT, WER IN DIESEM LAND EINEN ABSCHLUSS AN HÖHEREN BILDUNGSINSTITUTIONEN MACHEN DARF UND WER NICHT!
Dafür sprechen auch die hohen Abbrecherzahlen nicht nur an Universitäten, sondern ebenso an den FHs. Die Finanzelite schafft es damit, gerade den Mittelstand aus der höheren Bildung vollends zu vertreiben. Wenn deine Eltern nämlich zu viel verdienen, um staatlich gefördert zu werden, und
zu wenig, um dir das Studieren zu ermöglichen, wirst du ums Arbeiten und wahrscheinlich auch um einen Studienkredit nicht herumkommen! Doch dann wirst du voraussichtlich länger studieren, was wiederum bedeutet, dass sich nach einiger Zeit deine Studiengebühren weiter erhöhen!!
Na BRAVO!!
Achja, an alle, die meinen, es würde sie überhaupt nichts angehen: Wenn ihr eventuell mal selbst Kinder haben wollt und nicht gerade dabei seid, ein riesiges Vermögen zu erarbeiten, dann könnt ihr euch jetzt schon auf die ‘Danksagungen’ eurer Kinder freuen!! Wir werden sie daran erinnern!
Was die Leute mit sehr geringem Einkommen anbelangt, deren Kinder müssen nun schulisch überdurchschnittlich viel leisten, um an Stipendien und dergleichen heranzukommen. Das ist sicherlich erstens unter diesen Umständen besonders schwer und auch im Vergleich zu den Kindern der extrem reichen Leute, für welche durschnittliche Ergebnisse in Verbindung mit Geld vollkommen ausreichen werden, einfach nur UNFAIR!
Man muss kein ‘oller Hippie’ sein, um zu kapieren, dass es so nicht weitergehen darf! Vielmehr bedarf es nur etwas Weitsicht!
Die Proteste dürfen nicht aufhören, bevor unsere Forderungen umgesetzt worden sind, ansonsten versickert die gesamte Energie ohne sichtbaren Erfolg im Nichts.
Wenn sich jetzt übrigens die HRK oder Paul solidarisch erklärt und versucht, StudentInnen mit minimalen Häppchen in Form von Statements pro Studierendenprotest abzuspeisen, darf sich keiner hiervon täuschen lassen! Die Hochschulrektorenkonferenz ist nicht in der Position des Zuschauers, sondern ihre Mitglieder sind für die derzeitigen Verhältnisse UND für jegliche negativen Auswirkungen auf die deutsche Bildungslandschaft federführend mitverantwortlich! Ich frage mich, WANN diese Damen und Herren sich ihrer Verantwortung stellen werden und endlich damit aufhören, sich selbst und den Leidtragenden, nämlich den Studierenden, Sand in die Augen zu streuen?
Es ist Zeit, das Ruder herumzureißen!! Die jetzigen Bedingungen sind NICHT irreversibel! Weiter so!!
KEINE STUDIENGEBÜHREN — KEINE PRIVATISIERTE BILDUNG — MEHR ZEIT ZUM LERNEN
Hallo,
Ich habe gerade eure Umfrage gesehen und finde es unangebracht, dass die Antwortmöglichkeiten eine deutliche ideologische Färbung haben. Wenn schon eine Umfrage gestartet wird, um ein repräsentatives Meinungsbild zu ermitteln, dann doch bitte etwas differenzierter oder wenigstens mit wertneutralen Antwortmöglichkeiten.
Die Umfrage an sich finde ich eine gute Idee, um mal ein großes Stimmungsbild einzufangen.
Hallo zusammen,
zuerst möchte ich vor allem diejenigen loben, die sehr viel Zeit investieren und sich aktiv für den Bildungsstreik engagieren.
Mein eigentliches Anliegen ist jedoch – meinen Unmut über viele Studenten zu äußern, die stillschweigend den Streik an sich vorbeiziehen lassen und so tun, als ob sie die aktuelle Debatte überhaupt nicht berührt. Einige Kommentare hier auf der Pinnwand, aber vor allem viele Reaktionen und Kommentare meiner Mitstudenten haben mich nachdenklich gestimmt. Ich bin Lehramtsstudent – und gerade als zukünftiger Lehrer kann ich es nicht nachvollziehen, wenn so viele (Lehramts-)Studenten sich nicht für die Bildung einsetzen. Während wir heute auf die Straße gegangen sind (vorläufige Schätzung: 1600 Studenten), um auf die Missstände im Bildungssystem aufmerksam zu machen, saßen hunderte von Studenten in Seminaren und Vorlesungen und haben die Augen verschlossen und eine Chance verstreichen lassen.
Die Chance – sich nicht alles gefallen zu lassen.
Die Chance – einmal aufzustehen.
Die Chance – etwas bewirken zu können.
Niemand verlangt von euch, dass ihr eure Zeit opfert und jeden Tag aktiv mitarbeitet. Ich für meinen Teil habe dies auch nicht getan. Die Gründe dafür können vielseitig sein (Stress, Geld verdienen, Kinder, usw.) Trotz der verschiedenen Gründe finde ich es schade und bedenklich, dass heute ‚nur‘ ca. 1600 Studenten an der Demo teilgenommen haben. Natürlich ist dies beeindruckend, wenn man bedenkt, in welch kurzer Zeit der Streik seinen Lauf genommen hat. Dennoch ist es eben nur ein Bruchteil der gesamten Universität. Viele sind nicht gekommen und machen einfach so weiter – als ob nichts gewesen wäre. Ich hoffe, dass wir mit diesem Streik – auch jetzt noch – viele Studenten ‚wachrütteln‘. Der Bildungsstreik ist noch nicht vorbei , jeder kann sich noch engagieren – wie ist egal. Ob jemand in den einzelnen Arbeitsgruppen mithilft, an der täglichen Plenumsrunde teilnimmt, sich einer (möglichen?) weiteren Demonstration anhängt oder nur die Veranstaltungen der alternativen Bildungswoche besucht – das ist meiner Ansicht nach egal. Wichtig dabei ist nur, dass jeder Einzelne sich einsetzt. Ich für meinen Teil möchte später nicht auf meine Studentenzeit zurückblicken und mich fragen, warum ich damals nicht ein wenig Engagement aufgebracht habe, um etwas (mit-)zubewegen.
Schönen Dank Besetzer!
Meine Mutter kommt extra aus Stuttgart um sich (auch) die Uni anzusehen und nun fällt wegen dem Streik der Eltern-Campus flach…
Bringt uns das unseren Zielen irgendwie näher? Das bezweifle ich… man hätte die Gelegenheit nutzen können, auch den Verwandten
der Studierenden unsere Anliegen und Gründe für den Streik im direkten Gespräch näherzubringen. Stattdessen sorgt ihr durch solche
Aktionen vor allem bei euren Befürwortern für Verdruss.
Hallo ihr Lieben,
ich denke wir übersehen bei allen Debatten über die Studiengebühren, dass diese anscheinend unausweichlich sind. Ich studiere Sonderpädagogik und Sachunterricht und habe die Erfahrung gemacht, dass bei uns überfüllte Semniare Gegenveranstaltungen bekommen haben, damit alle an den Seminaren teilnehmen können. Und ich weiß von Freunden aus anderen Bundesländern, wo keine Studiengebühren zu zahlen sind, dass ihr Seminare grundsätzlich überfüllt sind und das Pensum des Studiums deswegen nicht zu schaffen ist.
Außerdem verstehe ich nicht, wie ihr davon sprechen könnt, dass das neue Bachelor-/Mastersystem eine Tragödie sei. Wir sollten überlegen, seit wann dieses neue System besteht und dann vielleicht darauf kommen, dass Anlaufschwierigkeiten nicht gleich wieder komplette Abschaffung des neuen Systems zur Folge haben können. Oder?
Wir vergessen auch sehr schnell, wie ich finde, dass der Bildungsstreik nicht nur aufgrund von Missständen an den Unis besteht, sondern eben, weil überhaupt die gesamte Bildungspolitik Lücken zeigt. Bildung ist Ländersache, gleichzeitig sollen aber jedes Abitur gleichwertig sein? Wie kann das funktionieren, wenn doch fast jeder andere Leistungen dafür erbringen musste? Ich habe als erster Jahrgang in meinem Bundesland mit 12 Jahren Abitur gemacht, das war okay und durchaus zu schaffen. ABER: Der Jahrgang, der mit uns zusammen Abitur gemacht hat und dafür 13 jahre Zeit hatte, schrieb plötzlich eine Prüfung weniger als wir. Und das bei den gleichen Aufgaben! Und dann schaut niemand bei der Bewerbugn an den Unis danach, WO, WIE, WANN und vor allem wie vielen Jahren man Abi gemacht hat??? Unglaublich.
Ich will nur zeigen, dass Bildung nicht nur an den Unis, sondern eben überall schief läuft. Und das macht mir eben wirklich Sorgen.
P.s. Ihr findet hunderprozentig nicht nur kritische Stimmen bei den Wirtschaftsstudenten, ihr Lieben!
Hallo zusammen,
auch ich akzeptiere selbstverständlich alle Meinungen!
Doch einige Argumente meines Vorredners sind nicht nachvollziehbar.
Natürlich bekommt die Uni Gelder vom Staat. Daher ist es auch richtig, dass wenn wir keine Studiengebühren mehr zahlen müssten, das Geld von den Steuergeldern abgezogen wird, weil die Unterhaltung einer Uni ziemlich teuer ist. Richtig ist auch, dass wir es später mittragen müssen. Doch hier spielt das Wort “SPÄTER” eine wichtige Rolle. Später verdienen wir – hoffentlich – gutes Geld und müssen ohnehin Steuern bezahlen. Nur wovon sollen wir in unserer jetzigen Situation Studiengebühren bezahlen? Wann sollen wir arbeiten bei diesem zeitintensiven Studium. Außerdem würde, wenn wir keine Gebühren mehr zahlen müssten, die Last auf alle Schultern verteilt werden – auch auf diejenigen, die nicht studiert haben. Aber die Studenten sind es doch, die später in die Wissenschaft/Forschung gehen und neue Medikamente entwickeln oder Managergehalte verdienen. Davon profitieren die anderen auch, weil wir das Sozialsystem durch hohe Steuern unterstützen.
Es muss sich was tun! Und zwar jetzt!
Meckert nicht herum, sondern setzt euch ein! Bildung ist wichtig und es sollte jedem, aber auch wirklich jedem ermöglicht werden!
Außerdem sind 5 Veranstaltungen, eine Tutorenstelle und eine Bachelorarbeit weiß Gott nicht das Schlimmste. Das ist noch kein Stress! Es gibt Studenten, die 13 oder 14 Veranstaltungen pro Woche besuchen und zusätzlich noch um die 10 Prüfungsleistungen ablegen müssen – und vielleicht auch noch ein Pflichtpraktikum in den Semesterferien.
Ich wollte mal anmerken, dass die Umfrage des AStA auf der Studip-Seite wirklich nicht gerade förderlich ist, eine breite StudentInnenmeinung wiederzuspiegeln. Ansich finde ich den Ansatz gut und würde mir wünschen, dass auch diejenigen, die sich nicht (aktiv) am Streik beteiligen (aus welchen Gründen auch immer) die Möglichkeit geboten wird ihre Meinung, und sei es nur in einer Umfrage, auszudrücken. Allerdings sollte diese Umfrage dann auch ein wenig professioneller, umfangreicher und differenzierter gestaltet werden. Vielleicht könnte sich so die Möglichkeit ergeben, ein breiteres Stimmungsbild einzuholen. Ansonsten: Große Klasse!! Weiter so!!!
Hallo,
ich möchte mich sehr kurz fassen. Um die Auseinandersetzungen zur Besetzung oder Verlegung von A14 ein für alle mal jetzt basisdemokratisch zu entscheiden gibt es meiner Meinung nach nur eine vernünftige Lösung:
Lösung:
Erstellt eine Abstimmung die sehr schlicht gehalten ist eine Frage 2 Antwortmöglichkeiten. Frage: “Soll der A14 weiterhin (oder nächste Woche) besetzt bleiben?” Antwortmöglichkeiten: 1.Ja 2.Nein
Technisch sollte es möglich sein, dass hierbei nur gültig immatrikulierte Studenten teilnehmen.
Ganz wichtig:
Diese Abstimmung darf nicht durch euer 18Uhr Plenum beschlossen werden, weil die online Abstimmung die 1.Richtig freie Wahl ist, weil bei euren späten Plenumssitzungen viele Studenten verhindert sind. Zu mal ist nicht garantiert, dass nur Studenten abstimmen. Ich spreche mich dagegen aus, dass Leute abstimmen die nicht direkt betroffen sind (Nicht Studenten). Euer 18Uhr Plenum ist dagegen eine freie Versammlung die nicht die Stimmer der Studenten der C.v.O. Oldenburg widerspiegelt, ich weiß, dass habt ihr schon angemerkt.
Letztendlich solltet Ihr euch über die Studierenden legitimieren und dies geht nur mit einer Abstimmung bei der alle! teilnehmen.
Also ab mit dem Vote ins Studip!
An kritische Stimmen aus den verschiedenen Lagern der Wirtschaftsstudierenden:
Ich stand der ganzen Aktion zu Beginn sehr kritisch gegenüber, weil ich, genau wie ihr, das übliche Antifa etc. Klientel erwartet habe. Ich habe dann aber an inzwischen drei Plenumssitzungen teilgenommen und bin zunehmend positiv überrascht darüber wie gut das alles funktioniert. Ich kann jeden verstehen, der sich hier über Hippies und über Antifas beschwert verstehen und ich bin sauer, dass scheinbar Leuten der Zugang zu A14 verweigert wurde. Ich kann verstehen, dass der Eindruck vor dem Gebäude und im Foyer irreführend ist und ich weiß wieso: Da sind die üblichen Banner, die an jedem linken Zentrum hängen mit den üblichen Formulierungen nach Schema F (Objekt Infinitiv), da liegen die alten Flyer und da steht die versammelte Dread-Fraktion.
Ich habe mir aber gedacht, dass bevor ich mich beschwere und Tendenzen, die mir persönlich nicht gefallen (und jede radikale Tendenz ist so eine), hinnehme und gegenzusteuern ich mir die Veranstaltung ansehe und versuche mich einzubringen. Die Plena funktionieren Basisdemokratisch. Mehrheiten fällen Entscheidungen, so ist das in einer Demokratie und in so einer leben wir und das soll auch so bleiben. Ich zum Beispiel bin sehr daran interessiert, das ganze eben nicht nur über Banner und Flyer an die Öffentlichkeit zu tragen, da habe ich mich engagiert und einige andere auch. Es werden Mainstreammedien kommen und die werden mit uns (und also wenn ihr wollt auch euch) reden. Ich will heute im Plenum mich dafür einsetzen, dass auch Bilder (Foto und Film) während des Plenums entstehen dürfen. Wenn ich heute aber nicht hingehe und für meine Interessen einstehe, dann kann ich mich danach auch nicht beschweren. Ihr seid ebenso herzlichst eingeladen mitzumachen. Es gab Bewegungen die Hörsääle für eure Veranstaltungen freizugeben, die wurden abgelehnt. Es war ja keiner von euch da, der hätte zustimmen können. Keiner erwartet, dass ihr in die alternative Uni geht und Knüpfkurse besucht. Keiner erwartet, dass ihr euch außerhalb des Plenums engagiert. Wir alle (oder zumindest die überwältigende Mehrheit, Idioten gibt’s immer) erwarten aber sehr wohl von euch ein Gespräch auf Augenhöhe und mehr noch; den Elan für eure eigenen Interessen einzustehen.
Ich möchte nicht anzweifeln, dass die Besetzung von A14 für euch derzeit Nachteile birgt. Die Gründe warum wir es mehrheitlich für nötig halten diesen Schritt zu tun werden hoffentlich bald auf der Internetseite www.oldenburg-brennt.de nachzulesen sein. Bis das soweit ist: Es gab viele, viele Anläufe unseren Forderungen auf anderem Wege Gehör zu verschaffen. Es wurden offene Briefe verfasst, es wurde auf der Straße protestiert. Niemand hat es gehört. Die Lage ist aber für viele von uns einfach kaum auszuhalten (Offenlegung: Ich selbst habe z.B. keine finanziellen Schwierigkeiten wegen Glück mit dem Elternhaus), ich kenne viele Leute, die Monat für Monat dafür kämpfen müssen ihre Miete und die Studiengebühren zusammenzukratzen. Die Zeit zu lernen geht dabei flöten. Ich glaube beim besten Willen nicht, dass es eine Mehrheit an irgendeiner Universität gibt, die Studiengebühren wünscht. Natürlich, wir wussten, dass wir uns darauf einlassen würden, wenn wir studieren. Wir hätten uns auch aus finanziellen Gründen dagegen entscheiden können. Aber wo würden wir dann hinkommen? Ich glaube nicht, dass irgendeiner von euch will, dass nur wer Geld hat studieren kann. Und ich nehme an, dass viele von euch, die Farce kennen, die man über sich ergehen lassen muss um Bafög zu kriegen. Das nur als Beispiel, die anderen Forderungen sind hoffentlich bekannt.
Uns ist bewusst, dass wir nie alle Studierenden repräsentieren. Das ist aber immer unmöglich. Keine rechtstaatlich gewählte Regierung hat je 100% des Volkes repräsentiert. Und wenn sie eine Minderheit repräsentiert hat, dann wurde sie schon immer bei der nächsten Wahl abgestraft, aus dem Amt entfernt.
Diese Wahlen finden bei uns jeden Abend statt. Wir haben keine Regierung. Wir entscheiden urdemokratisch von Fall zu Fall. Wenn ihr eure Interessen vertreten sehen wollt, dann kommt und vertretet sie! Ihr seid herzlich eingeladen! Ihr braucht auch keine rechtlichen Befürchtungen zu haben. Bis jetzt wird die Besetzung vom Präsidium geduldet. Rechtlich bedenklich wird es, wenn das Präsidium uns zum gehen auffordert. Erst dann ist es Hausfriedensbruch. Wenn das passiert, werde ich gehen und mir wird keiner ans Bein pissen deswegen. Und euch auch nicht.”
Lieber Demonstranten,
schön das sich endlich jemand der strittigen Thematik des Bologna-Prozesses und den resultierenden Folgen angenommen hat. Ich denke jeder Student freut sich wenn der Leistungsdruck abnimmt und durch weniger/keine Studiengebühren mehr Geld in der Kasse ist. Leider kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen: Die Besetzung des größten und somit wichtigstem Hörsaalgebäude, dem A14, ist einfach inakzeptabel und nicht zu tolerieren. Wie kann eine Minderheit darüber entscheiden das viele Studenten ihre Vorlesungen nicht mehr besuchen dürfen? Durch solche Aktionen steigt der Lernstress in der kommenden Zeit noch mehr. Vielleicht bessert Ihr die zukünftige Situation, aber in den nächsten Wochen dieses Semesters grabt ihr euch selber und euren Mitstudenten ein Loch. Was passiert wenn Studenten wegen dem erhöhten Lernaufwand und der knappen Zeit Inhalte zu verstehen dieses Semester nicht mehr schaffen? Wer bezahlt diesen die Mehrkosten durch zusätzliche Semester? Euer Aufwand und Einsatz ist hoch einzuschätzen aber ist es das Wert?
Mein Appell: Sucht euch neue Räume, kleiner Hörsäle und haltet lernwillige Studenten nicht von Ihrem Studium ab! Demonstrieren kommt vom lat. “demonstrare”, d.h. (sich) zeigen, (auf etwas) hinweisen: Zeigt euch den Leuten die nicht wissen was falsch läuft. Diese findet ihr nicht in der Uni!
Hallo Zusammen,
ich möchte niemanden zu Nahe treten, der seine Meinung offen nach außen hin vertritt. Ich bitte jedoch auch darum, andere Meinungen wenigstens zu akzeptieren, wenn sie schon nicht verstanden werden.
Was ich an diesem Bildungsstreik nicht verstehe?!
Viele von euch sind gegen Studiengebühren. Was würde denn passieren, wenn die Studierenden keine Gebühren bezahlen würden? Universitäten haben Unsummen an Kosten, die bezahlt werden müssen. Nicht nur Dozenten, Professoren, Promotionsplätze, Toilettenpapier und Kaffeetassen müssen bezahlt werden. Universitäten bekommen bereits Gelder vom Staat. Wenn wir nun gar keine Studiengebühren bezahlen würden, wo würde das Geld dann herkommen? Immer noch vom Staat… und woher hat der Staat sein Geld (zumindest das was noch da ist)? Von den Steuerzahlern, oder? Letztendlich würden wir dann früher oder später auch wieder das Geld bezahlen, was die Universitäten benötigen….
Wenn jemand keine “reichen Eltern” hat, oder nicht in den fast 6 Monaten Semesterferien arbeiten geht, um die Studiengebühren zu bezahlen, gibt es immernoch BaFöG, Studienkredite und Stipendien. Niemand muss auf das Studieren verzichten, wenn die “Eltern durch das soziale Netz” gefallen sind. Man muss sich nur darum kümmern.
Der Bologna-Prozess weist sicherlich einige Nachteile auf. Aber dadurch entstehen doch auch Vorteile. Man kann europaweit schneller, besser studieren. Ein Ziel dieses Prozesses ist es, dass junge Erwachsene schneller in das Berufsleben einsteigen. Das macht doch auch Sinn. Ich bin nicht zur Uni gegangen, um 6-8 Jahre Party zu machen. Hier und da mal eine Vorlesung zu besuchen und, um nur das Leben und den Moment zu genießen. Wir alle sind sowohl für uns selbst als auch für die Gesellschaft verantwortlich. Bildung ist eine Ressource, die gepflegt und gehegt werden möchte. Wenn man am Ball bleibt, Fleiß zeigt ( übrigens eine der deutschen Tugenden), ist es ohne Probleme möglich das Studium in der Regelstudienzeit zu absolvieren oder sogar noch schneller zu sein. Ich bin bspw. im 5.Semester und schreibe neben 5 Veranstaltungen, einer Tutorenstelle noch meine Bachelorabeit. Es kann nicht Sinn der Sache zu sein EWIG zu studieren. Wenn man 2 Semester länger braucht, als es die Regelstudienzeit vorsieht— was passiert denn dann? Nichts….
Heute lag ein Flyer aus… “wer hat mehr als 40 Stunden die Woche Vorlesungen/Seminare”…
Wenn man arbeiten geht, hat man i.d.R. eine 40 Stunden Woche und ca.30Tage Urlaub im Jahr. Wir können uns doch gar nicht beschweren, schließlich haben wir lange Semesterferien.
Der Fakt, das es in einigen Unis, meiner Erfahrung nach nicht in OL, Platzmangel in Seminaren/VL gibt, ist unumstritten. Aber so etwas sollte die Unis doch autonom regeln können.
Momentan schneiden wir uns doch ins eigene Fleisch, wenn das Gebäude A14 besetzt wird. Die Klausuren/Hausarbeiten/Portfolios müssen so oder so geschrieben werden. Alles was uns jetzt an Wissen genommen wird, weil VL ausfallen, muss mühevoll nachgearbeitet werden. Es macht doch mehr Sinn direkt nach Hannover zu gehen. Ich weiß nicht, ob so etwas geplant ist, wollte nur darauf hinweisen. Ey, mit eurem Semesterticket, was ca.100€ der Studiengebühren ausmacht, kommt ihr sogar bis nach Hannover.
Hiermit wollte ich meine persönliche Meinung äußern.
Allen, die dem Streik beiwohnen kann ich nur sagen: gut, dass ihr euch für etwas einsetzt. Das machen heutzutage zu wenig Menschen.
Liebe Kommilitonen,
ich begrüße, dass an der Uni protestiert wird und das gezeigte
Engagement, für eine Verbesserung des Studiums. Inhaltlich stimme ich
einigen Forderungen zu. Ich bekomme allerdings Bauchschmerzen, wenn ich
sehe was teilweise für Flyer an der Uni kursieren.
Was mich auch zu meinem eigentlichen Problem mit dem Streik bringt.
Nicht der Inhalt, sondern die Art des Streikes stößt mir sauer auf.
Besser gesagt, es macht mich traurig wie sich wieder einmal Ohnmacht und
Tatendrang in blindem Aktionismus entlädt.
Nun eine kleine Bestandsaufnahme, worum geht es eigentlich?
Grob lassen sich die Forderungen in zwei Punkten zusammenfassen, die
Rücknahme des Bologna-Protokolls und die Abschaffung der
Studiengebühren. Soweit so gut und sicher auch nicht völlig unberechtigt.
Zu diesen Forderungen kommt noch eine Vielzahl an Ausführungen, die
meist in Form von Flyern, an der Uni kursieren. Bei Lektüre derselbigen
frage ich mich manchmal, ob es noch eine Universität in Oldenburg gibt,
die ich nicht kenne. Da durfte ich z.B. vom “Ellbogenprinzip” lesen,
dass an der Uni angekommen sei.
Ich wüsste ja gern wie sich das äußert oder was damit gemeint ist. Gute
Noten nur noch für die, die am lautesten schreien?
Diese teils kruden Propagandablättchen helfen niemandem. Ziel sollte es
doch sein die Forderungen klar zu formulieren und vorallem für den
Normalbürger, der keine Ahnung von den Vorgängen an einer Uni hat,
verständlich zu machen.
Der geneigte Leser würde sich nun fragen, da wir wissen was wir wollen,
wie setzten wir es durch? Da die Studentenschaft als solche, die
Forderungen nicht einfach beschließen kann, stellt sich die Frage wer
kann das und wie bekommt man ihn dazu?
Nun die Verantwortlichen sind doch wohl Landesregierung und nicht
zuletzt Präsidium/Senat der Uni. Da die Genannten wohl kaum freiwillig
die Forderungen erfüllen werden, muss auf diese Druck ausgeübt werden.
Erreichen könnte man dies z.B. dadurch, dass man “die breite
Öffentlichkeit” für sich gewinnt und über die Missstände an der
Universität aufklärt.
Was passiert aber an unserer Uni? Studenten besetzten ein Hörsaalzentrum
und veranstalten eine alternative Uni mit teils interessant klingenden
Vorträgen und teils eher amüsant anmutenden Workshops der Marke
“Traumfänger basteln mit Sara”. Das übt leider nur auf einen
Personenkreis Druck aus, die Mitstudenten. Wie bereits gesagt wurde, ist
es nicht das Ziel des Streiks Vorlesungen ausfallen zu lassen, doch
genau das ist der Effekt des Streiks und bislang auch leider der Einzige.
Es verwundert auch nicht, dass das Präsidium den Streik duldet und
abwartet. Ob bewusst oder unbewusst getroffen, ist es damit gut beraten.
Denn in der momentanen Situation, arbeitet die Zeit gegen die
Streikenden. Das Präsidium bietet keine Angriffsfläche, keinen Grund
sich aufzuregen, während sich die Streikenden immer mehr den Unmut ihrer
Kommilitonen zuziehen und der Lächerlichkeit preisgeben. Die
Zustimmung und Akzeptanz, sinkt mit jeder weiteren Vorlesung die
ausfällt, mit jedem weiteren Flyer der nach links-ideologischen
Wolkenkuckucksheim-Bewohnern riecht und jedem weiteren Heimwerker-Kurs.
Will man aber mit diesem Streik etwas erreichen, so muss man Druck auf
die Verantwortlichen ausüben! Und zwar außerhalb von A14!
Denn seien wir ehrlich, ein Herrn Wulff kümmert es herzlich wenig, ob
sich in Oldenburg ein paar Menschen in einem Hörsaal verschanzen.
Liebe Studierende, liebe Interessierte,
selbstverständlich ist es schade, wenn einige Veranstaltungen ausfallen. Es ist durchaus auch nicht falsch, wenn man sagt, dass sich eine Minderheit an den Streiks an der Uni beteiligt und dafür lebt.
Daher möchte ich Euch darum bitten an dem täglich stattfindenden Plenum um 18.00 Uhr teilzunehmen und Eure Meinung dort mitzuteilen. Das ist für die Demokratie an der CvO Universität wichtig. Sie lebt von allen Meinungen- egal ob pro oder contra Streik.
BITTE!!!!- Komm zum Plenum- nimm Teil- teil Dich mit.
DANKE!!!
Ich möchte auch nochmal schriftlich meine Solidarität aussprechen.
Weiter!
Nur Bewegung schafft Veränderung? Genau!
Ich möchte ergänzen: Wenn sich niemand bewegt, bewegt sich auch nichts.
Also: weiter!
Ich finde es total lächerlich wie sich einige Studierende hier über den Ausfall ihrer Veranstaltungen empören. Der Streik zieht nicht wirkungslos an der Politik vorüber, sondern er wird durchaus ernst genommen und er wird ganz sicher Erfolge im Interesse aller Studierenden erzwingen. Medienberichte betonen, dass Zugeständnisse wie die geplante BAföG-Erhöhung für 2010 auf den durch den Bildungsstreik erzeugten Druck zurückzuführen sind. So berichtete die Internetseite der Tagesschau jüngst vom Wankelmut unserer Bildungsministerin Schavan, die vor einigen Wochen noch eine Erhöhung des BAföG kategorisch ausschloss, nun jedoch plötzlich verspricht, dass sie sich für eine Erhöhung stark machen werde (http://www.tagesschau.de/inland/schavan136.html).
Da von Seiten der Kritiker so häufig mit Verhältnismäßigkeit und Verhältnissen argumentiert wird, möchte ich an dieser Stelle auch einmal derart argumentieren: Ich denke, dass eine Woche Veranstaltungsausfall ein sehr geringes Opfer ist, wenn dafür das BAföG für viele tausende Studierende im nächsten Jahr erhöht wird und vielleicht noch einige andere Verbesserungen der Studienbedingungen erreicht werden, die ohne einen solch konsequenten Streik nicht umgesetzt werden würden. Die Studierenden, die sich jetzt maßlos aufregen nehmen die BAföG-Erhöhung im nächsten Jahr dann aber wahrscheinlich gerne mit. Wenn ihr konsequent seid, dann spendet den Differenzbetrag der Erhöhung im nächsten Jahr monatlich bitte für gute Zwecke!
Ich finde es erschreckend und unerklärlich wie egoistisch und unpolitisch die Sichtweise einiger Studierender ist. Ich bin mir ganz sicher, dass es bei vielen von Ihnen darauf zurückzuführen ist, dass Mama und Papa das Studium finanzieren und einfach gar nicht wissen, was es heißt neben dem Studium arbeiten zu müssen und vom BAföG abhängig zu sein. Wie gesagt, viele von Ihnen, aber nicht alle. Natürlich ist es eine legitime Meinung, die Besetzung nicht gut zu finden. Aber dann kommt doch ins Plenum und bringt euch mit dieser Meinung ein. Es geht doch im wesentlichen darum, dass wir uns als Studierende selbst organisieren und eine ganz eigene, unabhängige Meinung entwickeln, diese in konkrete Forderungen verwandeln und sie als ernst zunehmende Stimme in Politik und Gesellschaft einbringen. Es gibt so viele ernste Fragen und Herausforderungen unserer Zeit, nicht nur im Bildungssystem, wo sich gerade die Studierenden als eigene Stimme einbringen könnten und vielleicht sogar in einem gewissen Sinne verpflichtet sind dies zu tun. Die Erfahrungen der letzten Tage haben gezeigt wie schnell basisdemokratische Strukturen und Vernetzungen aus dem Nichts erschaffen werden können. Wenn es uns gelingt diese Strukturen über den Streik und die Besetzung hinaus zu erhalten, dann können wir Studierende eine ganz eigene unabhängige Stimme in Politik und Gesellschaft werden, die maßgeblichen Einfluss auf gesellschaftliche Prozesse nehmen kann. Das hängt aber stark davon ab, dass sich möglichst viele Studierende mit ihren unterschiedlichsten Meinungen an diesem Prozess beteiligen. Mit einem Mindestmaß an Solidarität könnten wir soviel erreichen… Das kann doch nicht im Ernst an dem Ausfall einiger Veranstaltungen scheitern!?
Bitte denkt ein wenig nach spaltet nicht zu früh in Lager. Ich denke es gibt eine grundsätzliche Schnittmenge an Interessen unter allen Studierenden, die groß genug dafür ist, ein Mindestmaß an Einheit zu erzeugen und geschlossen als eigene Stimme in Politik und Gesellschaft aufzutreten…
Liebe Mitstreikende, liebe Kommilitonen,
ich möchte auf diesem Weg meine höchste Anerkennung für die von euch erbrachte Leistung aussprechen. Es ist einfach grandios, mit welchem Engagement ihr euch am Bildungsstreik beteiligt und wie gut alles organisiert ist. Wir können alle stolz auf euch sein, dass ihr die Initiative ergriffen habt und für uns alle kämpft.
Es ist dringend an der Zeit, dass in der Bildungspolitik etwas geschieht. Alle sind mit der Situation unzufrieden, doch nichts wird unternommen.
Ich kann die Aussagen der BWL Studenten nicht nachvollziehen. Mir fehlt bei den Aussagen der Weitblick. Ihr solltet erkennen, dass man auch für euch kämpft. Statt rumzumeckern solltet ihr lieber dankbar sein, wenngleich auch ein paar Vorlesungen ausfallen. Aber davon wird die Welt nicht untergehen. Wenn die Besetzung von A14 vom Präsidium geduldet wird, kann doch davon ausgegangen werden, dass der Streik für notwendig erachtet wird und auch seitens der Lehrenden dafür Verständnis aufgebracht wird. Beschwert euch also nicht – schließlich ist es euer Studium und eure Zukunft.
Also: Streikt weiter. Gemeinsam sind wir stark. Lasst euch nicht von Einzelmeinungen irritieren. Ihr macht alles richtig und ich finds super klasse!
Richtet doch ein Spendenkonto für die Verpflegung der Besatzung ein. Da kommt bestimmt einiges zusammen!
Guten Tag,
wo ist der Bildungsstreik????Zwischen Studenten???
Was ist, wenn ICH, als Studentin “ausversehen” DOCH, dass UNIBAD benutze
und aus dem Wasser geschmissen bzw. selbst mich entlassen habe…
Der Bildungsstreik brennt…, auch wenn ich, 23 jährige beURLAUBTE
Studentin das Wasser benutze… ich koche!!!
Habe mich selbstangezeigt….oder doch die, die mich aus dem Wasser
kam…Naja, mein Freund und Helfer, die Polizei habe ich angerufen…mich
angezeigt, die Anwort vom UNIBAD!!!!!SIE DÜRFEN NICHT SCHWIMMEN; DAS IST
UNVERSCHÄMT EINFACH so ohne Erlaubnis zu schwimmen…
“Ich weiß, mein Wasser zu HaUSE FUNKTIONIERT JA NICHT MEHR…”
Ich habe aufgegeben…ob die Zeitung morgen von einer Verrückten im Unibad
schreibt interessiert doch niemanden…ob ich Studentin, Mann Frau, oder
WHATEVER bin interessiert NIEMANDE§N!!!!Vor allem nicht die Studentinnen,
Männer, Frauen, ich darf nicht ins WASSER!!!
Aber: Wasser ist mein Element…
In diesem Sinne
MERRY CHRISTMAS….
Der Terror seid IHR, ihr selber…
APPELL: Deutschland fang an deine Vergangenheit zu bewältigen und am
besten Starte bei OS MÜNICH 79
In diesem Sinne:
HAVE A NICE FLIGHT!!!!
Moin Moin liebe Kommilitonen auf den Barrikaden und in A14,
ich melde mich mal über diese Schiene, da ich leider zurzeit in Arbeit
versinke. Ja, ich weiß – ich sollte mich wehren gegen die Unterdrückung
der Uni – aber ich habe in Masochisten-Manier mir dieses „bisschen Stress“
selbst aufgebürdet und muss jetzt auch damit fertig werden. Das formt den
Charakter, denn was einen nicht umbringt macht einen härter und nur die
harten kommen in den Garten – das wusste schon der werte Großpapa.
Wie dem auch sei, mir fällt bei aller Streikerei auf, dass niemand die
verschiedenen Ebenen des allgemeinen Bildungs-Problems heraus stellt (oder
kommt mir das nur so vor??). Nur zur Erinnerung: Dass die zu hohen (aber
derzeit leider notwendigen) Studiengebühren ungenutzt im Sand der
Intransparenz versickern und gleichzeitig unsere Lernbedingungen –
Stichworte: „Verschulung“, „Fließbandabfertigung“, Prüfungsstress,
schlechte Organisation, … – eindeutig unterdurchschnittlich sind, ist
Sache der Hochschule und Standort. Dass es Studiengebühren geben darf ist
Ländersache. Ebenso liegt es an Hannover, dass wir zu wenig Geld für
Anschaffungen – seien es Bücher, Dozenten, Beamer oder Softwarelizenzen –
bekommen. Und es liegt am „großen Ganzen“ (hier meine ich nicht nur die
Bundesregierung, sondern auch die Hochschulkonferenzen auf Bundes- und
Europaebene) dass der Bachelor verkehrt eingeführt wurde. Das
Bachelor/Master-System ist nicht schlecht – da sind wir uns glaube ich
einig. Allerdings wurde in der Umsetzung vergessen, dass die
unterschiedlichen Staaten unterschiedliche Bildungs- und Karieresysteme
haben. Deutschland ist das einzige Land mit einer Flächendeckenden
zweigliedrigen Berufsausbildung! Dennoch wirft uns die OECD (PISA-Test)
vor, wir würden nicht genügend Akademiker ausbilden. Das ist grundlegend
falsch, denn wir benötigen nicht annähernd so viele Akademiker, wie
beispielsweiße Großbritannien (dort wird die 50%-Marke angestrebt, der
Rest ist völlig ohne Ausbildung und wird lediglich angelernt!
Dementsprechend sind dort die handwerklichen Leistungen). Der Bachelor im
US-amerikanischen und Europäischen Verständnis ist die niedrigste
Berufsqualifizierung. Aber wozu benötige ich Abi und ein 3-4 jähriges
BWL-Studium, wenn ich bereits mit einem guten Realschulabschluss und einer
kaufmännischen Ausbildung das gleiche erreichen kann? Zudem wäre ich
jünger, hätte praktische Erfahrung und wäre eingearbeitet im Gegensatz zu
jedem Akademiker. Wenn ich nun also Chef wäre, müsste ich blöd sein einen
BA oder BS einem „Ex-Azubi“ vorzuziehen!
Stattdessen ist zu empfehlen den Bachelor als eine Art akademische
Erweiterung der Berufsausbildung umzugestalten und Abiturienten mit einem
BA/BS-Grundstudium direkt zum Master durchzuwinken. Das wäre
zugegebenermaßen eine radikale Reform und müsste Europäisch koordiniert
und finanziell angeschoben werden. Zudem müssten dann die Unis von Bund
und Ländern mehr Gelder bekommen, um dann die Gebühren von ca. 750,-€
(Studiengebühren + Beiträge + Studententicket + Bearbeitung) auf insgesamt
300,-€ zu halbieren. Damit würden die Unis verhältnismäßig zu den
Studentenzahlen gefördert, um „die Qualität der Lehre, zu verbessern“.
Wenn dann noch Transparenz und Demokratisierung in die Unis Einzug
hielten, wäre das Optimal.
Ich bin ein Mensch, der durch die Hindernisse im Leben zu wachsen glaubt.
Nicht zuletzt deswegen glaube ich auch, dass bestimmte Veränderungen
ebenso notwendig wie bitter sind. Allerdings halte ich „Bildungssparen“
und Stipendien-Aktionen für nicht adäquat: Ersteres macht Arme noch ärmer
und vergrößert nur den Scherenweg; letzeres ist ein Knallbonbon. Und weder
das eine noch das andere, lasse ich mir von einer Bundesbildungsministerin
andrehen, die meines gleichen (und somit auch mich) als „gestrig“
bezeichnet!
Die nötigen Änderungen werden Zeit bedürfen und keiner von uns wird wohl
die Umsetzung innerhalb der eigenen Studienzeit erleben. Ich persönlich
ziehe den offenen politischen Diskurs den Demonstrationen vor. Deswegen
bitte ich einerseits um Verzeihung, wenn ich mich nicht aktiver mit euch
engagiere und zum anderen für diesen sehr Ad-hoc geschriebenen „kleinen“
Brief. Auch wenn wir nicht in allen Punkten derselben Meinung sind, so
habt ihr auf jeden Fall meine Sympathien und jetzt auch meine Meinung.
Hallihallo!
Als erstes möchte ich Euch sagen, ich finde es gut, dass ihr streikt und ich finde gut wofür ihr Euch engagiert.
Aber die Art und Weise, wie dieser Streik teilweise umgesetzt wird und wie (teilweise) Leuten die sich nicht am Streik beteiligen gegenübergetreten wird finde ich einfach nur zum kotzen.
A14 íst besetzt, die Hörsäle gehören Euch, ihr braucht Raum um Euch zu organisieren und das ist vollkommen in Ordnung.
Gut, einige Vorlesungen fallen aus, dass ist für einige von uns weniger schlimm, für andere mehr. Aber warum werden Komilitonen die zu einem Tutorium in einem der Nebenräume in A14
wollen erst dann durchgelassen, nachdem sie behauptet haben sie würden auch streiken!? Andere die nicht auf die Idee kamen sich als Streikende auszugeben, wurden gar nicht durchge-
lassen und in einer ätzenden, pampigen und auch agressiven Art angemacht, dass sie A14 schnellstmöglich wieder verlassen haben. Was soll das???? Glaubt ihr, wenn ihr die Leute nicht
zu den Veranstaltungen, die noch stattfinden, gehen lasst schließen sie sich dem Streik an?
Und diese agressive Art “Nichtstreikern” gegenüber findet man nicht nur in A14 sondern auch in etlichen Foren. Gut, bei der Masse an Menschen gibt es immer ein paar, die über das Ziel
hinausschießen und/oder sich sosehr in das Thema verbissen haben, dass sie andere Meinungen nur noch schwer oder auch gar nicht tolerieren können. Aber genau diese Leute geben
Eurer Bewegung einen sehr bitteren Beigeschmack. Also, bei allem Verständnis dafür, dass es auch schon mal mit einem emotional durchgehen kann, bitte mehr Toleranz gegenüber den Mitstudenten, die
sich nicht am Streik beteiligen…aus welchen Gründen auch immer…und die ihre Tutorien oder was auch immer besuchen möchten. Leben und leben lassen!!
Nichts desto Trotz…ich finde Euer Engagement super und wünsche Euch die Kraft durchzuhalten!!!!
Liebe Streikende,
ich bin zu eurem Streik relativ neutral eingestellt, da ich mich teilweise
auch mit euren Absichten identifizieren kann, aber dennoch nicht glaube,
dass trotz des bundesweiten Ausmaßes nichts bewegendes bei all dem
herauskommt.
Viel mehr stört mich, dass auf Grund der Besetzung des Gebäudes A14
Veranstaltungen von mir ausfallen. Hierzu schreibt ihr folgendes:
“Es ist weder unser Ziel Studierenden ihr Anrecht auf Bildung durch
entfallende Veranstaltungen zu verwehren, [...]. Stattdessen bemühen wir
uns darum alternative Räumlichkeiten zu organisieren.”
Aber findet doch bitte mal einen alternativen Raum für eine Veranstaltung,
die von ca. 650 Studenten besucht wird (z.B. freitags, 8-10Uhr,
Rechnungswesen). Wie soll das möglich sein, wenn die Universität auch ohne
euch schon Probleme mit der Raumbelegung hat, (was, glaube ich, auch einen
Punkt in eurem Programm darstellt.) Mir persönlich, sowie auch vielen
meiner Kommilitonen, ist es wichtig, dass unsere Vorlesungen gehalten
werden, da es sonst kaum möglich ist, den Stoff aufzuarbeiten.
Sonst geht doch bitte nach draußen auf den Sportplatz oder setzt euch mal
wieder vor Leffers.
Kommentaren wie “[...] Leute aus dem 1. Semester BWL jur., deren Studium
Ihr mit dem Streik komplett lahm legt. [...]Wenn man mal ehrlich ist,
entscheiden hier ca. 2-3%, dass 97-98% der Studierenden Ihre Vorlesungen
nicht besuchen können.” kann ich mich nur anschließen.
Hier ein kleiner Motivationsschub für alle die seit Donnerstag an dem Bildungsstreik beteiligt sind:
Macht weiter so! Viele Studenten haben noch nicht verstanden, worum es bei dem Bildungsstreik und der Besetzung des Hörsaalzentrums geht. Das bedeutet, dass wir kontunierlich Aufklärung betreiben müssen, was ja auch schon durch Schulaktionen und unsere Demos geschehen ist.
Ich bin super stolz und beeindruckt von den Studenten, die den “harten” Kern ausmachen und tatsächlich seit Donnerstag im Hörsaalzentrum sind.
Und noch einmal ein Aufruf an die Studenten, die den Bildungsstreik noch nicht wahrgenommen haben:
Wenn ihr Verständnisprobleme habt, geht zum Hörsaalzentrum und informiert euch da, jeder ist willkommen und kann nachfragen und Ideen und Anregungen äußern. Wir müssen zusammenhalten. Es geht nicht nur um die jetzigen Studenten und die Situation des Bildungssystems. Es geht um die Zukunft und alle die an ihr beteiligt sind!
Hallihallo!
Als erstes möchte ich Euch sagen, ich finde es gut, dass ihr streikt und ich finde gut wofür ihr Euch engagiert.
Aber die Art und Weise, wie dieser Streik teilweise umgesetzt wird und wie (teilweise) Leuten die sich nicht am Streik beteiligen gegenübergetreten wird finde ich einfach nur zum kotzen.
A14 íst besetzt, die Hörsäle gehören Euch, ihr braucht Raum um Euch zu organisieren und das ist vollkommen in Ordnung.
Gut, einige Vorlesungen fallen aus, dass ist für einige von uns weniger schlimm, für andere mehr. Aber warum werden Komilitonen die zu einem Tutorium in einem der Nebenräume in A14
wollen erst dann durchgelassen, nachdem sie behauptet haben sie würden auch streiken!? Andere die nicht auf die Idee kamen sich als Streikende auszugeben, wurden gar nicht durchge-
lassen und in einer ätzenden, pampigen und auch agressiven Art angemacht, dass sie A14 schnellstmöglich wieder verlassen haben. Was soll das???? Glaubt ihr, wenn ihr die Leute nicht
zu den Veranstaltungen, die noch stattfinden, gehen lasst schließen sie sich dem Streik an?
Und diese agressive Art “Nichtstreikern” gegenüber findet man nicht nur in A14 sondern auch in etlichen Foren. Gut, bei der Masse an Menschen gibt es immer ein paar, die über das Ziel
hinausschießen und/oder sich sosehr in das Thema verbissen haben, dass sie andere Meinungen nur noch schwer oder auch gar nicht tolerieren können. Aber genau diese Leute geben
Eurer Bewegung einen sehr bitteren Beigeschmack. Also, bei allem Verständnis dafür, dass es auch schon mal mit einem emotional durchgehen kann, bitte mehr Toleranz gegenüber den Mitstudenten, die
sich nicht am Streik beteiligen…aus welchen Gründen auch immer…und die ihre Tutorien oder was auch immer besuchen möchten. Leben und leben lassen!!
Nichts desto Trotz…ich finde Euer Engagement super und wünsche Euch die Kraft durchzuhalten!!!!
Hallo ihr Revoluzer,
ich möchte Euch freundlich darauf aufmerksam machen, dass Ihr langsam aber ganz ganz sicher sehr sehr große Probleme mit nicht-sympathisanten bekommen werdet!
Und damit meine ich vorallem die Leute aus dem 1. Semester BWL jur., deren Studium Ihr mit dem Streik komplett lahm legt.
Ihr solltet einen Blick in die Gruppe: “BWL mit juristischem Schwerpunkt (Uni Oldenburg)”
http://www.studivz.net/Groups/Overview/86a0266a9c09a37b
im StudiVZ wefen.
Ich empfehle Euch dringend, sich nicht wie die tollsten alternativen Hippies in den Hörsaal zu setzen und die klappe zu halten und bei Euren Plena so zu tun, als würdet Ihr die Meinung der gesamten Uni vertreten.
Wenn man mal ehrlich ist, entscheiden hier ca. 2-3%, dass 97-98% der Studierenden Ihre Vorlesungen nicht besuchen können.
Ihr solltet Euch ganz schnell mit einer Euren tollen Pressemitteilungen rausjagen, um vorallem die Erstsemester zu beruhigen.
Bitte tut nicht so, als würde die Uni jetzt Euch gehören.
Liebe Mitstreikende und HelferInnen,
ich liege vor HS 2, schaue mich um und unsere Internetseite an und bin so stolz auf uns. Für den harten Kern, der quasi 24 Stunden, 7 Tage die Woche hier verbringt ist ein wenig Motivation wahrscheinlich angebracht. Wir sind alle müde, wir sind alle kaputt und wir stoßen immer wieder auf Unverständnis für unsere Situation. Das demotiviert. Aber ich weiß was helfen könnte. Lasst uns den Fokus auf das Erreichte legen. Heute morgen hat die geplante VWL-Vorlesung nicht stattfinden können! Ich bin mir sicher, dass wir heute Abend noch mehr Erfolge verbuchen können. Wir sollten den Mut nicht verlieren, uns hin und wieder Schlaf gönnen, uns über jeden Erfolg und jede gelungene Aktion freuen! Ich bin wirklich stolz auf uns und glaube daran, dass wir etwas erreichen können.
UNS ALLEN VIEL KRAFT UND ERFOLG!
Hallo, ich bin 68 und kenne den Streik noch aus 1968. Meine Empfehlung macht
weiter, denn auf den Staat könnt ihr euch nur begrenzt verlassen. 1968
wurden auch Weichen gestellt. Nur die damalige Gewalt darf sich nicht
wiederholen. Eine Alternativ-Uni mit Vorlesungen der älteren Semestern ist
eine gute Sache.
Zu der Seite Oldenburg-brennt und dem Spendenaufruf kann ich keine Konto-Nr.
finden etc. Ich würde gerne spenden. Bitte teilt mir mit wie ich mein Geld
loswerden kann.
Hallo,
ich finde die Aktionen zum Bildungsprotest total Klasse! Endlich geschieht
etwas! Ich bin selbst Langzeitstudentin an der Uni Oldenburg,
Diplom-Psychologie, und leide unter den “extremen”
Langzeitstudiengebühren, die ich übrigens als abolute Ungerechtigkeit
einstufe. Gerne würde ich die Proteste mit unterstützen, ich muss jedoch
als Sozialpädagogin in Vollzeit mein Leben finanzieren.
Viel Erfolg weiterhin und alles Gute!
Sauber!
Yes!!! Ihr seid geil. Hier in HS14 (Universität Heidelberg) freut man sich Über euch!!!
Liebe Streikenden, liebe Helfer/innen und alle, die diese Aktion
unterstützen!
Ich möchte an dieser Stelle einen großen Respekt aussprechen, dass ihr
seit Donnerstag schon so tapfer seid. Vielleicht hat es etwas gedauert,
aber vielleicht ist gerade so eine spontane Aktion ein Zeichen, das auch
wirklich wahrgenommen wird. Ich bin selber Studentin der Uni OL und habe
leider nur an der Demo teilnehmen können, bin aber dementsprechend für
diesen Streik und möchte mit diesen wenigen Zeilen meine Solidarität
aussprechen! Macht weiter so, denn so kann es nicht mehr weitergehen.
Und wer weiß, vielleicht kann ja auch wirklich irgendwann etwas bewegt
werden…
Liebe Grüße und bleibt tapfer!
Hallo,
das freut mich, dass so viele Studierende aktiv waren.
Hallo,
ich weiß zwar nicht, ob ich hier richtig bin, aber gibt es Listen, auf denen man sich eintragen kann und mit denen man vielleicht auch dann an Politiker etc herantreten kann?
Bin eine “Nochmal-Studierende” und schon älter(42), kann also gut vergleichen wie es früher war , als ich meinen Magisterabschluss machte. Studiere jetzt im 2.Sem Geschichte und Ev.Theologie (Realschule). Gut finde ich einen Ausspruch von einer Kommilitonin im ersten Semester “Ich dachte, ich kriege Studium und habe Schule gekriegt”. Der Prüfungs- und Leistungsdruck ist meiner Ansicht nach auch bei bester Organisation unerträglich und lässt keine Luft zum wahrhaften Studieren (von studere, latein, sich beschäftigen mit…). Ganz zu schweigen von Entwicklung von Persönlichkeit oder was sonst noch zu einem mündigen Bürger dazugehören sollte.
Vollste Solidarität , wo muss ich unterschreiben?
Hallo,
ich bin Student an der Uni Oldenburg (1. Semester BWL jur.) und möchte Euch zunächst sagen, dass ich die Aktion gut finde.
Uns sagte man das die Uni mit ca. 90 Studierenden gerechnet hat (weil es im letzten Jahr auch so war). Es sind aber über 300 geworden.
Die Uni meint, dass es nicht absehbar war. Wie kann sowas angehen? Jeder hat sich online eingeschrieben. Die Uni muss also ganz genau gesehen haben, wieviel sich einschreiben.
Und wie kann es dann angehen, dass einem in der Vorlesung dazu geraten wird, seinen eigenen Stuhl mitzubringen!?
Ich sach nur: kostenpflichtige Stehplätze mit Vorlersung in der Uni Oldenburg! Ein amtlich geduldeter Anschlag auf unsere Gesundheit!
WEITER SO!