Demo 10.10.

Monday, October 11th, 2010

http://www.nwzonline.de/tv/index.php?bcpid=1902518752&bclid=23977590001&bctid=630418396001&refer=rightboxb

http://www.ndr.de/mediathek/index.html?media=ndsmag7187

http://www.fokus-oldenburg.de/

Open Space 10.11.

Wednesday, October 6th, 2010

Da sich in den Prüfungsordnungen auf Grund der Audimaxbesetzung einiges geändert hat, laden wir alle zu einem erneuten Open Space ein. Dieser soll am 10.11. um 14 Uhr im A 14 Foyer statt finden. Dazu bald mehr.

PS. Wir finden 500€ Studiengebühren noch immer scheiße!

10. 10. Krach schlagen statt Kohldampf schieben

Wednesday, October 6th, 2010

Die Höhe des ALG II hat direkte Folgen auf die Lebenssituation der betroffenen Menschen und damit auch auf ihre Bildungssituation bzw. auf die der betroffenen Kinder und Jugendlichen. So gibt es im ALG II kein Geld für Schulmaterien etc. Die Betroffenen haben strukturell weniger Möglichkeiten ihr Recht auf Bildung zu erlangen als Andere. Aus diesem Grund solidariesieren wir uns mit den Forderungen und rufen alle auf am 10.10. um 13 Uhr am Hbf Krach zu schlagen.

http://www.krach-statt-kohldampf.de/sites/index.html

Bericht über Bildungsdemo in der NWZ

Thursday, June 10th, 2010

Schüler protestieren auf Straße

Bildungspolitik Chancengleichheit und Abschaffung von Gebühren gefordert

Bild
Demo vom Bahnhof zum Rathausmarkt: Einsatz für Schwächere und für bessere Schul- und Studienbedingungen. Bild: Röhr

Über 250 Schüler und Studenten demonstrierten. Sie lehnen auch das Turbo-Abi weiter ab.

von Karsten Röhr

Oldenburg – Demonstriert worden ist am Mittwochmittag in Oldenburg für eine andere Bildungspolitik. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich zum Auftakt 120, später über 250 Schüler und Studenten an der als „Bildungsstreik 2010“ ausgerufenen bundesweiten Aktion. Sie wurde vor Ort von der Arbeitsgemeinschaft Bildungsforum Oldenburg, einer universitären Gruppe, organisiert. Parallel dazu findet ein einwöchiges Streikcamp an der Universität statt.

Marie (15), die das Gymnasium Eversten besucht, hat eine klare Botschaft an die Bildungspolitiker in Hannover: „Mir ist es wichtig, dass die Schülerzahl in den Klassen kleiner wird. Dafür müssen mehr Lehrer eingestellt werden.“ Talea (16), die ebenfalls das GEO besucht, sagte: „Von der sozialen Gerechtigkeit betrachtet, müsste das IGS-System ausgebaut werden. Insgesamt müsste mehr für die Chancen von Hauptschul-empfohlenen Kindern getan werden.“

Marie Charlotte (17) und Niko (16) sind vom Lothar-Meyer-Gymnasium aus Varel nach Oldenburg gekommen. Die 17-Jährige sagt: „Wir sind weiterhin gegen das Turbo-Abi. Die Belastung ist extrem.“ Außerdem gebe es keine klare Abstimmung. Einige Unterrichtsinhalte seien wegen der verringerten Zeit zusammengestaucht worden, die im Abi aber weiter geprüft würden.

Das Studieren sei vielen Schülern heute außerdem zu teuer. Niko: „Aus unserem Jahrgang wollen viele aus Kostengründen nicht studieren. Sie gehen ab und machen eine Ausbildung, nicht wenige wechseln nach der zehnten Klasse auf eine BBS.“

Ein Lehramts-Student sagt: „Uns geht es vor allem um mehr Chancengleichheit, um die Abschaffung der Studiengebühren und um eine Veränderung des Bachelor- und Master-Systems, das noch nicht ausgegoren ist. Man müsste die Universität in seinem Studiengang zum Beispiel leichter deutschlandweit wechseln können.“

Neben dem Ende des Turbo-Abis wurde u.a. „längeres gemeinsames Lernen“ und die „Abschaffung aller Bildungsgebühren“ gefordert. Die Tatsache, dass der Bund nun im Sozialen aber weniger in der Bildung sparen wolle, dürfe nicht dazu führen, „dass wir uns gegeneinander ausspielen lassen“, so ein Sprecher der Arbeitslosenselbsthilfe Also. Beide Bereiche gehörten zusammen.

Bildungsstreik 9.6.2010

Thursday, June 3rd, 2010

Moin, Moin
Im letzten Semester wurde das Audimax für einen Monat besetzt. Mehrere Demonstrationen zur Bildungssituation wurden vor Ort durchgeführt und der Senat hat einige zentrale Forderungen dann auch tatsächlich beschlossen.

Es ist nun an der Zeit, nicht auf den Erfolg der restlichen Forderungen zu hoffen, sondern es muss wieder öffentlich Druck aufgebaut werden, dass sich endlich etwas ändert. Hessen hat gezeigt, dass die Einrichtung von Bildungsgebühren kein Naturgesetz ist und Menschen den Hebel zurücksetzen können. Doch um diesen Druck aufzubauen wird eure Motivation und euer Tatendrang gebraucht! Es gibt von Seiten des Bildungscafe einige Ideen für Protestaktionen und auch schon Anfänge der Umsetzung. Am bundesweiten Aktionstag dem 9.6.2010 soll es in Oldenburg eine große Bildungsdemo geben. Diese soll um 12 UHr am Bhf starten. In der bundesweiten Aktionswoche vom 7. bis 13.6. mobilisieren wir für ein Open Space-ProtestCamp an der Uni Oldenburg hinter A 14. Es sollen die weiteren Proteste, insbesondere auch die Demo am 9.6., besprochen und geplant werden.  Desweiteren soll das Camp die Kommunikation innerhalb des Protestes stärken und die Motivation steigern.

Durch die Einführung der Studiengebühren in Niedersachsen wurde die soziale Ausgrenzung nun auch in dem universitären System verstärkt. Einerseits erhöhen diese Gebühren den Druck möglichst schnell das Studium durchzuziehen,  andererseits ist es für viele Studenten notwendig nebenbei noch zu jobben. Dadurch wird massiv die Qualität des Studium gefährdet. Auch sind die Studiengebühren eine Abschreckung für die Unterschicht sowie für Menschen mit Migrations-hintergrund. Die Lehre wird durch die Studiengebühren aber nicht verbessert, sondern die Bildungausgaben werden gekürzt.

Das mehrgliedrige Schulsystem und die Hochschulen fördern die soziale Diskriminierung der Unterschicht, sowie Menschen mit Migrationshintergrund. So wurde erst in diesem Frühjahr in einer Studie herausgefunden, dass sogar bei gleichen Noten ein Kind aus der Ober- oder Mittelschicht die dreifache Chance auf eine gymnasial Empfehlung haben, verglichen mit anderen Schülern ohne diesen Hintergrund. So wird schon in einem frühen Alter die spätere Berufsaussicht und damit die soziale Schicht vorbestimmt. Denn durch die Trennung in drei Schulformen wird die Durchlässigkeit stark beschnitten.

Unsere Forderungen sind:

Eine Schule für alle!
-Ausbau des IGS-Systems
-keine Privatisierung von Bildung (z.B Abschaffung der Privatschulen)
-länger gemeinsames Lernen.Abschaffung von Profiloberstufe / Turboabi

Ausbau der frühkindlichen Pädagogik

Kreatives und selbstbestimmtes Lernen und Studieren

Kleinere Lerngruppen und bessere Lernbetreuung

bessere und praxisbezogenere Ausbildung von Lehrkräften u.a. mehr pädagogische Inhalte

Abschaffung aller Bildungsgebühren

Lehrmittelfreiheit für alle

Mitbestimmung & Transparenz der finanziellen Mittel in allen Bildungseinrichtungen

Abschaffung der Regelstudienzeit

bedingungsloses Grundeinkommen für alle Lernenden

keine Standardisierung von Lehrinhalten

Demokratisierung von Schulen und Universitäten

Termine:
7-13.6. bundesweite Aktionswoche (in Oldenburg: Camp hinter A 14)
9.6. bundesweite Demonstrationen (auch in Oldenburg 12 Uhr Bhf)
12.6. Berlin “Wir zahlen nicht für eure Krise” Demo mit Bildungsblock
(Bustickets kann man über alternative.uni@oldenburg-brennt.de bekommen)
12.6. Hannover landesweite Bildungsdemo 13:30 Opernplatz
(Treffpunkt für Bahnanfahrt wird noch bekannt gegeben)

Kommt zum Camp und der Demo, beteiligt euch an Aktionen, macht was!

Material gibs über: alternative.uni (at) oldenburg-brennt.de

Arbeitsstelle Interventionkultur – oder Strategien für Militärinterventionen in Entwicklungsländern

Thursday, June 3rd, 2010

Wie nicht viele Studenten wissen, gibt an der C.v.O.-Universität Oldenburg eine Arbeitsstelle Interventionskultur. Diese ist im Institut für Sozialwissenschaften angesiedelt. Geleitet wird sie von dem Ehemaligen Uni-Präsidenten Prof.Dr.Daxner.

Nur was untersucht eigentlich so eine Arbeitsstelle?

Dazu schreibt die Arbeitsstelle nicht viel auf der Universitätsseite. http://www.interventionskultur.uni-oldenburg.de/

“Die Arbeitsstelle Interventionskultur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg erforscht die sozialen Auswirkungen von militärisch gestützten humanitä­ren Interventionen.”

und “Die Internetpräsenz der Arbeitsstelle Interventionskultur wird nach und nach aufgebaut und ausgeweitet.”

Anscheinend ist dies ja schon ganz nützlich, erforschen wie sehr vom Krieg betroffene Menschen leiden.

Nur das wird gar nicht gemacht!!

Bei www.german-foreign-policy.com wird beschrieben was wirklich erforscht wird:
- welche Strategien der westlichen Staaten für militärichen Interventionen in Entwicklungsländer aussehen sollten.
- “”staatliche Souveränität sei längst “ad acta gelegt”, weshalb Verstöße dagegen als “legitim” zu gelten hätten (…).” also Entwicklungsländer sind Freiwild für das westliche Militär
- Modernisierung von Afghanistan rechtfertig “Krieg um die Herstellung des Gewaltmonopols”

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57815?PHPSESSID=3g1dtkqms80bhlor5mv5lp1sg1

Diese Arbeitsstelle untersucht also, wie am besten Krieg geführt wird!

Amtseinführung & “Elterncampus die Zweite”

Wednesday, April 14th, 2010

Für diejenigen die es noch nicht mitbekommen haben: Diesen Freitag, den 16.4.2010 um 11:00Uhr, findet die offizielle Amtseinführung der neuen Präsidentin statt.

Zudem findet am Wochenende, sprich ab Samstag den 17.4.2010, der Wiederholungstermin des Elterncampus statt. Die Protestierenden werden ab 9:30 Uhr Eltern vor dem Hörsaalzentrum A14 mit Kuchen begrüßen. Ja, davor! Wer helfen möchte die Eltern herzlichst zu begrüßen ist natürlich herzlichst willkommen.

Wie gehabt, findet auch weiterhin jeden Mittwoch um 16:00 Uhr das Bildungscafe der Protestierenden in der Cafete am Uhlhornsweg statt.

Vortrag der Hilfsorganisation KARAMA am 21.1.2010

Wednesday, January 20th, 2010

Hilfsorganisation: KARAMA – new perspectives for young people and women in palestine

Vortrag:
am: Donnerstag, den 21.01.2010
um: 18:oo Uhr
im: Hörsaalzentrum A14 ‘Audimax’ Hörsaal 1 der Carl von Ossietzky-Universität, Uhlhornsweg

Das Programm besteht aus einer Diskussion über die von der Organisation ausgeführten Ziele:
sichere Erziehungs-/Bildungs-Alternativen für Flüchtlinge und Waisenkinder.
Zusätzlich wird das aktuelle soziale und politische Klima innerhalb Palestinas besprochen; im Speziellen in den WetsBanks. Es wird dabei unter anderem über die Wasserknappheit und die Reisebeschränkungen gesprochen.

(Our program will consist of a discussing about our organization’s efforts to provide for safe educational alternatives for refugee women and orphan children. Additionally, we will discuss the current social and political climate in Palestine, in particular the West Bank. This will include the ongoing water crises and restrictions on travel.)

Kontakt: contact@karama.org
Webseite: www.karama.org

Ein gelungener Umzug

Friday, December 18th, 2009

Mit einem grandiosen Flashmob hat die Besetzungsmannschaft aus A14 den Umzug in die Seminarräume gefeiert. Grund zum Freuen gab es aufgrund der gestrigen Senatssitzung genug und so kam es um 14 Uhr zu einer Ansammlung im Mensafoyer Uhlhornsweg die sich nach kurzem Zögern zu einer wunderschönen Polonaise mit Dudelsack- und Trommlerbegleitung formierte und so über (fast) das gesamte Campusgelände zog.
Nach einigem hin und her durch die Cafete, die Mensa, über den Uhlhornsweg und schließlich im Kreis über die altbekannte Kreuzung Ammerländer-Heer-Straße / Uhlhornsweg fanden sich die erfreuten Besetzer schließlich in ihrer neuen Heimat, den Seminarräumen 0-030 und 0-031, ein.
Sicher gibt es morgen einige Bilder in der Presse zu bewundern. Vielleicht auch von den wenigen aufgebrachten Autofahrern an unserer neuen Lieblingskreuzung.

Flashmob

Thursday, December 17th, 2009

Am Donnerstag 14.00 im Mensafoyer am Uhlhornsweg. Mit Tanz und Musik!! Musiker mit Instrumenten sind herzlichst zum jammen eingeladen!