Protokoll vom 20.11. Plenum 18.00

Saturday, November 21st, 2009

Anbei das Protokoll der Plenumssitzung vom 20.11. Plenum 18.00 Uhr als PDF: Protokoll vom 20.11. Plenum 10 Uhr.

TOP 1: Begrüßung, Grußwort aus Kiel

schön, dass immer noch so viele da sind (150 Leute)
Glückwunsch aus Kiel zu unserer erfolgreichen Besetzung. Sie erklären sich solidarisch. Dort wurde die Uni am Mittwoch mit 300 Leuten besetzt. Sie sprechen sich für eine inhaltliche Zusammenarbeit aus, das Problem liegt nicht in einzelnen Unis, sondern ist ein generelles Problem, dass gemeinsam bearbeitet werden muss.

TOP 2: Plenarverhalten, Open Space

Diskussionsverhalten – bitte nicht Diskussionen unnötig in die Länge ziehen
Wir arbeiten nach dem Prinzip des Open Space, es gibt schon viele Gruppen (bitte immer mitteilen, wann ihr euch wo trefft und Ergebnisse mitteilen), ihr könnt immer auch neue Gruppen gründen, Wir haben keine starren Strukturen, sondern leben von der Beteiligung aller!

TOP 3: Orga Ansagen

Alle waschen bitte selber ihr Geschirr ab und helfen aufräumen.
Leute bitte in Ruhe schlafen lassen (vor allem in Hörsaal 3), nicht mit den Anlagen rumspielen (Licht, Mikro).

TOP 4 Inhaltsgruppe

Gruppe gibt nur Impulse und Anregungen wieder, um Diskussionsprozess voran zu bringen
Samstag 14 Uhr Workshop zur weiteren Diskussion der jetzt vorgestellten Thesen (Treffen in Hörsaal 1). Gleichzeitig werden die Thesen im Flur ausgehängt und alle können dort ihre Meinung aufschreiben.
Weiteres Verfahren: die Thesen werden vorgelesen, eventuell diskutiert und abgestimmt, wenn sie konsensfähig sind:

These 1: Keine Standardisierung von Bildungsinhalten an der Carl-von-Ossietzky Universität.
Kritik an der Formulierung – Antwort: soll mit Argumentation an Themen- und Pressegruppe weitergegeben werden
Abstimmung: angenommen bei Enthaltungen

These 2: Kreatives Lernen statt Reproduktion.
Abstimmung: angenommen bei Enthaltungen

Antrag: Neue These zur Entkoppelung von Prüfungsleistungen und Seminaren
Diskussion: Koppelung von Prüfungsleistung Seminar führt zu doppeltem Lernen.
-Warum keine Prüfungsleistung ohne Seminar?
-Warum keine Seminare ohne Prüfungen?
Wird in den Workshop: Inhalte gegeben zur Prüfung und eventueller Ausformuliereung

These 3: Prüfungsleistungen reduzieren und Prüfungsvorleistungen abschaffen.
Kritik: Prüfungsvorleistung gut, weil sie den Prüfungsstress entzerren können, wenn die Prüfungsleistung an sich dann weniger schwierig sind. Oft bringen Prüfungsvorleistungen auch bereits KPs (Entzerrung von Leistung). Klärung der Begriffe Prüfungsvorleistung und Prüfungsleistung. Prüfungsvorleistungen sind eine zusätzliche Zugangsbeschränkung!
zu viele Wortmeldungen, deshalb Weiterleitung an Workshop: Inhalte

These 4: Anwesenheitspflicht abschaffen.
Zusatz zur Argumentation: StudentInnen sind erwachsene Menschen
Abstimmung: angenommen

These 5: Masterstudienplätze für alle Bachelor-AbsolventInnen garantieren.
Kritik: Ressourcen reichen nicht für alle Studierende aus, deshalb würde ein garantierter Masterplatz zu erhöhter Selektion über Leistung führen.
Gegenrede: Die Forderung schließt die erhöhung von Ressourcen selbstverständlich mit ein.
Antrag auf Änderung der Formulierung: Forderung nach mehr Kapazitäten
keine Abstimmung – ebenfalls in den Workshop: Inhalte

These 6: Verlängerung der Regelstudienzeit ohne Erhöhung des Arbeitspensums.
Kritik: Unklare Formulierung. Längere Studienzeit führt zwangsläufig auch zu höherer finanzieller Belastung.
keine Abstimmung – in den Workshop:Inhalte

These 7: transparente Verteilung der Finanzen im Interesse aller Studierenden
Nachfrage: Geht es um Gelder von Wirtschaftsunternehmen?
Antrag: Forderung nach Ausschluss der Wirtschaft. Bildung muss staatlich finanziert sein
Antwort: es muss noch eine weitere Diskussion stattfinden
Kritik: nicht Verteilung fordern (Formulierung), sondern mehr Geld fordern
Kritik: Einheitliches Interesse diesbezüglich gibt es nicht.
alternativer Formulierungsvorschlag: transparente Verteilung aller Finanzen
keine Abstimmung – in den Workshop: Inhalte

These 8: Die Finanzierung des Studiums darf nicht die Lebenssituation der Studierenden beeinträchtigen.
Kritik: soll konkret heißen: Studiengebühren abschaffen. Antwort: es gibt Ideen zur Reformierung von Studiengebühren – muss ausdiskutiert werden.
Weiter Diskussion: Bildung sollte generell frei sein. Abschaffung der Studiengebühren.
Studiengebühren gewähren Kapazitäten
Bildungsfinanzierung gehört in die Hand des Staates
es soll mehrere Formulierungsvorschläge geben über die ein Meinungsbild gesucht wird
Abschaffung von Studiengebühren ist was anderes als Abschaffung von allen Gebühren für Bildung. es muss Solidarität mit allen geben, die Geld für Bildung bezahlen.
Fächer, die abhängig sind von Studiengebühren, sollen alternative Finanzierungsvorschläge gemacht werden
Erweiterung der These: Abschaffung aller Bildungsgebühren
Abstimmung: angenommen bei wenigen Gegenstimmen und Enthaltungen

TOP 5: Berichte aus den Gruppen

Gruppe Alternative Bildungswoche und Programm Wochenende:

Es gibt an der Wand im Gang eine Auflistung aller Tagen und Uhrzeiten, die versucht wird zu füllen mit Beiträgen von DozentInnen und Studierenden, tragt euch ein, schickt Ideen an die Emailsdresse (alternative.uni@oldenburg-brennt.de), mailt euren DozentInnen, wünscht euch Workshops.

Gruppe Öffentlichkeits- und Pressearbeit

fester Anlaufpunkt: Tisch in Hörsaal 2, wenn niemand da ist bitte Kontaktdaten und Anfrage da lassen oder eine Mail schreiben.

Frage nach Pressekonferenz und PressesprecherInnen?
Lange Diskussion, ob wir das brauchen und wie wir weiterhin mit der Presse umgehen sollen.
Ergebnis: Auslagerung in kleinere Diskussionsgruppe und jetzt keine Abstimmung.

neues Abstimmungsverfahrensvorschlag aus Kiel: es gibt ‘ja’ und ‘nein’ Stimmen und alle ‘nein’ Stimmen können bei einer Annahme ein argumentiertes Veto einlegen und dann muss Thema neu diskutiert werden.
nächste Moderationsgruppe soll sich mit Abstimmungsregularien beschäftigen

Flyer für Sitzstreik am Samstag
zweiter Flyer, der in Diskussion mit Philosophen entstanden ist wird in den ersten Flyer eingearbeitet

neue Gruppe

wird gegründet, die sich mit der Kooperation mit den Schulen beschäftigt, in die Schulen geht – Öffentlichkeitsgruppe wird sich darum kümmern und braucht Unterstützung

Gruppe Vernetzung intern

Email, dass jemand den möglichen Protestsong abmischen und veröffentlichen kann
Stefan Kühnapfel kann am Samstag kommen und etwas zur juristischen Situation sagen – Vorschlag 16Uhr

Gruppe  XY

Outing-Liste für DozentInnen, die Anwesenheitslisten fordern wird erstellt
Abstimmung: bei wenigen Enthaltungen angenommen
es gibt einen Postkasten, in den die Namen eingeworfen werden können

Rede die auf der AbsolventInnenfeier gehalten wurde (da war das gesamte Präsidium)
Text soll morgen noch einmal beim Sitzstreik genutzt werden
Abstimmung: bei einer Enthaltung angenommen

Gruppe Verpflegung

es gab Brotspenden von Bäckereien – sie brauchen Hilfe beim Abholen der Brote am Samstag
es gibt jetzt auch eine Kochgruppe

Gruppe, die in den Schulen waren

viele positive Rückmeldungen
Zusammenarbeit mit der Gruppe externe Vernetzung

Gruppe externe Vernetzung

Solidaritätsmitteilung ist raus und es gab eine positive Rückmeldung aus Freiburg (Nord-Süd-Vernetzung steht)

Solidaritätsmail von der LINKEn

externe Vernetzung beschäftigt sich mit Antworten auf die Reaktionen

TOP 6: Sonstiges

Bitte um Reflexionsrunde nach dem Plenum in bezug auf Redeverhalten
soll TOP 1 auf dem nächstem Plenum sein (Moderationsgruppe)

Öffentlichkeit ins Plenum einladen, Open Space heißt alle können sich beteiligen

Bitte um mehr Öffentlichkeit in Wechloy – neue Gruppe wird gebildet

Musiker haben in der Stadt Musik gemacht und 60 Euro eingespielt

TOP 7: Abendprogramm

Film, im Foyer rumsitzen und Spiele spielen…