Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg e.V.
Monday, December 14th, 2009Solidaritätsbekundung und Gratulation der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg e.V.:
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Solidaritätsbekundung und Gratulation der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg e.V.:
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Die Juso Hochschulgruppe (JHG) Oldenburg bekundet ihre Unterstützung für die Teilnahme der Studierenden der Carl-von-Ossietzky Universität am bundesweiten Bildungsstreik 2009. Die Aufnahme des Streikes wird begrüßt und von der JHG aktiv unterstützt.
Nach den bundesweiten Protesten und Besetzungen von Hörsälen kommt es jetzt darauf an, die Themen geschlossen an die Entscheidungsträger der Politik heranzutragen. Der bundesweite Protest zeigt, dass die Bildungspolitik eine Richtung eingeschlagen hat, die von breiten Teilen der Bevölkerung so nicht gewünscht ist. Dies zeigt sich auch durch die sofortige Solidarisierung mit dem Protest in Oldenburg seitens der Professoren und dem Präsidium.
Stefan Weger (Vorsitzender der JHG Oldenburg): „Wir begrüßen den Umstand, dass der bundesweite Bildungsstreik nun auch endlich Oldenburg erreicht hat! Die notwendige Diskussion über die problematischen Entwicklungen in unserem Bildungssystem muss auf breiter Basis durchgeführt werden. Der Bologna-Reformprozess und andere Tendenzen der bundesweiten Bildungspolitik dürfen nicht kommentarlos hingenommen werden. Die öffentliche Infragestellung der Bildungspolitik ist deutschlandweit überfällig und der aufkeimende Protest der letzten Zeit zeigt deutlich, dass Kurskorrekturen vom Volk erwünscht sind.“
Liebe protestierende Studierende,
ich möchte euch eine kurze Solidaritätsbekundung des Vorstands der Bündnisgrünen Oldenburg übermitteln. Wir stehen hinter euren konstruktiven Forderungen und begrüßen auch den Bildungsstreik. Einige von uns sind auch an den Protesten beteiligt, die anderen stehen hinter euch.
Wir hoffen für uns alle, dass sich in der Bildungspolitik einiges zum positiven wendet und versuchen dies auf der politischen Bühne mitzugestalten!
Es grüßt
Vorstand der Bündnisgrünen Oldenburg
Solidaritätserklärung mit den Protesten an der Universität Oldenburg
Die Besetzerinnen und Besetzer der HU Berlin haben mit Freude zur Kenntnis genommen, dass
sich nun auch im schönen Oldenburg die Studierenden dazu entschlossen haben, der systematischen
Misere in der Bildungspolitik ihren Widerstand entgegenzusetzen.
Gerade zu Beginn unserer Proteste muss es sicherlich unserer vorrangiges Ziel sein, die
Studierendenschaft hinter uns zu bringen, indem wir auf die konkreten Missstände an unseren
eigenen Universitäten deuten.
Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass die entscheidenden Probleme in Verhältnissen begründet
liegen, denen wir an allen Universitäten gleichermaßen unterworfen sind: Das Ersticken von
kritischer Bildung und Vielfalt durch die Fremdbestimmung aus Wirtschaft und Verwaltung etwa ist
eine Belastung, unter der Studierende in ganz Europa zu leiden haben. Andererseits ist gerade der
vielfältige und dezentrale Widerstand gegen dieses Übel die Basis für unsere gemeinsame
Bewegung hin zu einer Verbesserung der Situation.
In diesem Sinne erklären wir unsere Solidarität mit den BesetzerInnen an der Universität
Oldenburg und wünschen einen kraftvollen und erfolgreichen Protest.
Solidaritätserklärung der Jungen GEW Niedersachsen.
Hello,
To all the students and friends in Oldenburg who are in protest.
Today several studentorganisations and polical activistgroups in Groningen have occupied the university counsil hall & demonstrated outside in protest against the cuts in spending and the lack of democracy.
We’ve heard that in Oldenburg you also occupied the university with almost the same demands. We’ve heard that you have demonstrated with about 1700 participants. Nice work!
We wish you all the luck, strength and succes you need to win!
In solidarity we stand!
Best wishes from The Netherlands.
Die Schülerschaft der Helene-Lange-Schule erklärt sich mit den Besetzern der Uni-Oldenburg solidarisch.
Heidelberg, 24. November 2009
Liebe Mitstreikende,
nach einer Vollversammlung am 2.11. 2009 entschlossen sich Studierende und Schüler_innen, aus Solidarität mit den bis dahin schon zweiwöchigen Besetzungen in Österreich, auch einen Teil der Universität Heidelberg zu besetzen. Durch Flyer und Mundpropaganda konnten innerhalb eines Tages 150 Leute mobilisiert werden, die Hörsaal 14 im Gebäude „Neue Uni“ am 3.11. in Beschlag nahmen.
Die heidelberger Besetzer_innen unterstützen die Forderungen der österreichischen Besetzungen, die Forderungen der heidelberger Rektoratsbesetzung, die am 21. Juni 2009 gewaltsam geräumt und auf deren Forderungen bisher von Rektoratsseite nicht groß eingegangen wurde, sowie die allgemeinen Forderungen des Bildungsstreiks. Neben den bildungspolitischen Forderungen ist eine spezielle heidelberger Forderung, die nach studentischen Freiräumen, die momentan an der Uni Heidelberg nicht gegeben sind. Dies hängt unter anderem auch damit zusammen, dass in Baden-Württemberg die Bildung von verfassten Studierendenschaften verboten ist und damit politischem Engagement viele Steine in den Weg gelegt werden (unser Pseudo-Asta darf sich nur zu Musischem, Kulturellem und Sportlichem äußern).
Nach drei Wochen andauernder Besetzung haben die Bildungsaktivist_innen neben einem täglichen Programm im Freiraum 14 auch u.a. ein selbstverwaltetes Flur-Café eingerichtet. Mittlerweile ist die Besetzung ein Anlaufpunkt für Studierende geworden, die auf einen Kaffee oder ein Gespräch gerne vorbei kommen. Auch das Abendprogramm erfreut sich großer Beliebtheit.
Die Besetzer_innen verstehen ihre Besetzung als friedlichen Akt, für Hörsaal 14 angedachte Vorlesung können alle durch die von ihnen organisierte Umstrukturierung des Raumbelegungsplans stattfinden. Damit konnte gezeigt werden, dass es durchaus trotz des propagierten Raummangels möglich ist Räume für Studierende frei zu halten.
Wir bewundern alle bisherigen Besetzungen und sind von diesem wirklichen „Flächenbrand“ schwer beeindruckt. Eine Besetzung ist anstrengend und braucht viel Einsatz von vielen Beteiligten. Daher wollen wir uns mit Euch solidarisieren, Euch ganz viel Durchhaltevermögen und vor allem ganz viel Spaß bei Besetzung und Aktionen wünschen. Haltet durch, gemeinsam setzen wir die Verantwortlichen unter Zugzwang!
Solidarische Grüße aus Heidelberg von Freiraum 14!
P.S. Wir feiern heute Abend unsere 3-wöchiges!
P.P.S. Wir freuen uns immer auf Besuch aus anderen Städten!
Die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen der AGORA Politische Bildung am Institut für
Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität erklären sich
solidarisch mit dem Protest der Studierenden in Oldenburg und Europa und
teilen seine wesentlichen Ziele. Wir wünschen euch Kraft und Erfolg!
Der Fachschaftsrat der Fachschaft Sozialwissenschaften steht solidarisch hinter den
bundesweiten und internationalen Protesten der Studierenden aller Fachrichtungen. Wir
wünschen allen Universitätsbesetzern/-besetzerinnen noch viel Geduld und
Durchhaltevermögen. Hoffentlich werden die Ziele aller Protestierenden sehr bald erreicht.
Solidarische Grüße,
Der Fachschaftsrat der Fachschaft Sozialwissenschaften